Allgemein · Chalkpaint · Deko · Design · Selbsgemachtes

Was ist eigentlich los im …

… Lille Petterhus? Eine Frage, die ihr Euch zu Recht stellen könntet, denn in letzter Zeit war hier meinerseits so gar nichts los.

Was aber nicht heißt, dass im Petterhus nichts los war, denn hier ist es wuselig wie eh und je, das Berufsleben hat mich wieder, der Alltagswahnsinn auch und so kam es, dass der Blog sich ganz kurz hinten in die Reihe stellen musste.

Ich konnte zunächst ein zögerliches Winken erkennen, gekonnt ignoriert entwickelte sich dieses zunehmend zum hektischen Gefuchtel , sodass ich nun dachte, es ist an der Zeit, ein kurzes Lebenszeichen von mir zu geben.

Und wie gerne würde ich diesen Blog noch etwas aufhübschen. Ein schöner Hintergrund da, ein bißchen Pinterest hier, Professionalität dort…

ABER

Realistisch gesehen kann ich mich nun wirklich nicht gerade als ‚digital native‘ bezeichen, dementsprechend funzt das hier nicht, wie ich es gerne hätte. Aber kommt Zeit, kommt Rat, oder?

Zu guter Letzt kam hier jedenfalls schließlich der Herbst (endlich!) und mit ihm ein klein wenig Herbstdeko. Wollt ihr mal sehen?

Tadaa! Das sind meine Herbsttürkränze für beide Eingangstüren

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Ich war erst skeptisch von wegen rot-auf-rot und so und eigentlich, theoretisch hab ich es nicht so mit „bunt“, aber das geht doch, oder?

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Drinnen habe ich nur ein, zwei Orte, an denen ich meine Deko jahreszeitlich umgestalte. Ganz ehrlich: (Aber psst, niemandem verraten) das ist für mich anders total unrealistisch und keinesfalls praktikabel. Ich-kann-nicht-meine-Treppe-zudekorieren! Nein,nein.

Denn dann mache ich ganztägig nichts anders als:

A: Die Deko wieder hinstellen, reparieren oder wegwerfen und/ oder

  B: Kinder und Hund vom Fuße der Treppe aufsammeln, wenn sie über die von einem ungestümen Vorgänger ‚derangierte‘ Deko stolpern.

Außerdem werde ich schon ständig gefragt „Mama, kann man das benutzen oder ist das Deko?“:-) Dann wird meine Deko häufig grob fahrlässig verschoben, verrückt, entfernt, zugedeckt oder nennen wir es liebevoll „umdekoriert“. Kurz: Ich habe bis auf Weiteres kapituliert 🙂

Entsprechend zeig ich euch meine sogenannten dekorelevanten ‚Hotspots‘ 🙂

Das wäre einmal der Sekretär:

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Da orange nicht direkt in mein Farbschema passt, sind die Kürbisse entsprechend schlicht. Die alte Diele habe ich im Wald auf einem Müllhaufen gefunden…

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Seht ihr, was ich auch sehe? Diese schwarze Ecke im Spiegelbild? Das muss weg. Leider, leider ist mir noch keine tolle Lösung für das Fernsehproblem eingefallen außer -kein Fernseher. Das allerdings stieß auf großen Widerstand in der Bevölkerung im Petterhus.

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Zum Zweiten mein Lieblingsstück. DerVertiko…

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Hier seht Ihr das schwarze Ungetüm noch genauer…

 

 

 

 

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Ein alter Schrank als Versteck muss her…

 

 

 

 

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…noch ein kleiner Blick in die andere Richtung, zur Küche…

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Ach, fast hätt ich es vergessen! Dieses Erbstück Pferdchen wartete seeeeehr lange auf seinen Anstrich… Ich muss nicht sagen, dass der erste Pinselstrich mords die Überwindung war, aber – ich liebe es halt weiß. 🙂

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Für die nächsten Wochen steht nach wie vor Teil 1 unserer Gartengestaltung an. Leider ist es bei uns viel zu trocken, um die Hecke zu pflanzen. Seit April gab es nur vereinzelte Regentage, der Boden ist bretthart und von Hand lässt er sich leider nun gar nicht bearbeiten. Das bedeutet warten für mich und Daumendrücken für Euch 🙂

Lieber Petrus, bekomm das in den Griff. Ich warte.

Das war es für heute auch schon aus dem roten Schwedenhaus. Ich hoffe, wir sehen uns bald wieder!

Es grüßt Euch lieb,

Eure Stephanie

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Allgemein · DIY · Kinderzimmer · Selbsgemachtes · Shutter

Verdunklung im Schwedenhaus

Puuuuh! Das waren wirklich ganz schön heiße Tage in der letzten Zeit. Ich will ja nicht übers Wetter meckern so von wegen, oh nein, zu viel Regen, zu viel Schnee, zu warm, zu kalt, zu windig – aber: Ist nicht so, dass ich nicht schon einmal erwähnt hätte, dass ich nicht dringend ein großer Fan von Temperaturen jenseits der 25 Grad bin…

Enstprechend darf  ich nun meckern. Finde ich.

Das habt ihr jetzt davon. Ihr Sommerfans. Wie oft habe ich euch jammern hören: „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?“ und so.

Da haben wir jetzt den Salat. Und sogar der verdötterte jämmerlich.

Aber der nächste Herbst kommt bestimmt:-)

Nachdem ich bereits im letzten Jahr im Petterhus zur Sommerszeit mehrmals täglich überlegt habe, nicht doch in eine Souterrain Wohnung zu ziehen und auch unseren Bauleiter mit Recherchen zu nachträglich eingebauten Klimaanlagen (kann man übrigens vergessen ohne Goldesel) belästigt habe, hatten wir in diesem Jahr unser größtes Hitzeproblem im Schwedenhaus mittels Shutter ( Sonne weg -> Hitze weg) gelöst. Ich schwitze quasi nur bedingt 🙂

Die Shutterlis mag ich auch wirklich total gerne, (Klapp-Klapp) aber an unseren halbrunden Fensterleins in den Kinderzimmern shuttert es sich ganz schlecht. Man könnte sich auch welche einbauen lassen (Goldesel).. wer mich kennt weiss, dass ich es mag, wenn es nicht ganz so perfekt aussieht, sondern mit Charakter und ein bisschen „schrubbelig“.

Außerdem wohnen wir mit Petterhus in Deutschland . Dort gibt es Gesetze und Bürokratie. Viel Bürokratie. Und irgendein bürokratischer Schlaumeier hat sich überlegt, dass wir ja in einem schwedischen Haus nicht ausschließlich schwedische Fenster haben können. Wo kämen wir hin?

Wenn man den bürokratischen Brandschutzgesetzen glauben mag, scheint es in Deutschland anders zu brennen als in unserem skandinavischem Nachbarland. Dabei hilft es auch nicht, dass wir durch die nach aussen öffenden Türen ja automatisch im Besitz hoch wertgeschätzter Fluchttüren sind.

Ein „normales“ Fenster nach irgendeiner (deutschen) DIN musste beim Bau also unbedingt ins jetzt-nicht-mehr-ganz-schwedische-Schwedenhaus.

Wie wir uns verhalten sollen, wenn nun in genau diesem Zimmer mit extra sogenanntem „Fluchtfenster“ nun das Feuer ausbricht, wissen wir leider aber auch nicht. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gibt es auch dafür eine Verordnung. Ein Brandschutzgesetz oder ein Maßnahmenkatalog.

Bei Gelegenheit werde ich dem zuständigen Brundschutzbeauftragten diesbezüglich meine Sorge mitteilen und ihn um entsprechende Verhaltenspläne „B“ bitten.

Lange Rede kurzer Sinn: In einem unserer Kinderzimmer befindet sich nun dieses nach deutschen bürokratischen Brandschutzgesetzen ausgewiesene DIN Fluchtfenster.  Shutter daran anzubringen, war uns in diesem Fall leider nicht möglich. Man könnte das Fenster dauerhaft geschlossen halten, dann ginge das natürlich. 🙂  (In welche Aufregung das den ein oder anderen Bürokraten unserer zuständigen Brandschutzaufsicht versetzen würde, mag ich mir nicht ausmalen..)

Verdunkeln und Beschatten wollten und mussten wir das Zimmer aber trotzdem.

Die üblichen Lösungen mit Plissees, Rollos oder Jalousien haben mir nicht so richtig gefallen, sie passen auch optisch nicht ins Petterhus also habe ich mich entschlossen, selbst Verdunklungsvorhänge zu nähen.

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Ich habe Verdunklungsstoff hinter einen normalen Baumwollstoff genäht. Das hält nicht nur die Hitze , sondern auch das Licht draußen.

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Ich musste das Bild schon ordentlch aufhellen, sonst hättet ihr nichts erkannt..:-)

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Klar ist es nicht so dunkel wie es mit klassischen Rolläden wäre. Aber wir haben uns bewusst für ein original Schwedenhaus entschieden. Also – keine Rolläden. 🙂

Hier seht ihr eines der beiden Kinderzimmer die wir zustzlich mit Shuttern ausstatten konnten:

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Sie dunkeln herrlich ab und es ist wirklich großartig, wie wir damit die diesjährige Hitze aussperren konnten!

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Schön dunkel, oder?

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Wir haben ja nun den direkten Vergleich der beiden Sommer jeweils mit und ohne Shutterlis, und ich muss sagen, es ist ein himmelweiter Unterschied. Naklar, haben wir natürlich kein klimatisiertes Schwedenhaus, aber unsere Innenraumtemperatur lag bei relativ angenehmen 23 Grad. Im Winter möchte ich für die Südfenster unbedingt noch Markisen nähen; doppelt gemoppelt und so.

Ihr Lieben, das war es auch schon für heute, ich verabschiede mich und wünsche euch ein wunderschönes sonniges Spätsommerwochenende.

Bis bald, Eure Stephanie

 

 

 

 

Allgemein · Selbsgemachtes

Kissengeschichten

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Pünktlich zur Jahreszeit – und weil wir jetzt ja auch schon ein paar Wöchelchen hier wohnen –  bin ich gerade dabei, das Lille Petterhus ein kleines bißchen wohnlicher zu gestalten.

In den letzten Wochen waren wir ausgiebigst damit beschäftigt, allen möglichen Krimskrams von A nach B, also vom zukünftigen Büro und aus verschiedenen (wirklich, wirklich unansehnlichen ) Haufen rund ums rote Schwedenhaus in unseren Abstellraum zu bugsieren. Da musste sich das Innenleben mal kurz hinten anstellen.

Zuallererst habe ich mich in mein neues Näheckchen zurückgezogen und gezaubert. (Kleiner Reminder an mich : Euch bei Gelegenheit mein Näheckchen vorstellen)

In letzter Zeit habe ich für mich herausgefunden, dass ich unser Schwedenhaus weitesgehend mit Selbstgemachten und Altem verschönern möchte. Denn das ist das, was es für mich ausmacht. Die Seele. Weg mit dem gekauften  Zeug von der Stange, her mit der Seele. 🙂

Das sind nun meine neuen Seelen – Kissen für den Winter

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Ich liebe diese Sterne

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Alle meine Stoffe habe ich aus dem Nähzimmer mit Herz im Nachbarort. Dort finde ich nicht nur immer den passenden Stoff (samt Tipps und Tricks) fürs Petterhus, sondern auch tolles Selbstgemachtes und meine heißgeliebte Kreidefarbe.  Hier könnt ihr auch nochmal nachlesen, was die liebe Dunja und ich  hin und wieder zusammen anstellen. Und für die, die fürs Selbermachen nicht so viel Zeit oder generall an sich nichts übrig haben, besteht sogar die Möglichkeit, sich das ein oder andere individuelle Lieblingsstück über den Dawanda-Shop des Nähzimmers anfertigen zu lassen.

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Ich liebe diese Stickerei. Könnt ihr das erkennen? Das kann ich natürlich auf gar keinen Fall selbst. Auch hier war das Nähzimmer mit Herz zur Stelle und hat mir meine Wunschstickerei aufs Kisselchen gezaubert.

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Momentan habe ich für mich eher die Grautöne entdeckt, was aber nicht heißt, dass es zum Frühling hier nicht auch pastelliger werden könnte. 😉 Kissen bewirken bei mir den Schuh-Effekt: Man kann nie genug davon haben. Außerdem kann man sie beliebig austauschen, schnell umdekorieren und somit ruck-zuck das Raumambiente mit wenigen Handgriffen verändern.

Ich hoffe, ich schaffe es bis Weihnachten, auch noch die passenden Vorhänge aufzuhängen. Die Wände sind doch noch recht leer 🙂

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Aber dafür haben sich die ersten Wintervorboten hier schon eingefunden.

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Das Schild habe ich mit Kreidefarbe und einer Schablone – ebenfalls aus Dunjas Nähzimmer selbst gemacht.

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…und auch ein wenig Greengate ist eingezogen…

Auch wenn Weihnachten im Schweinsgalopp auf uns zurast, wird unsere Weihnachtsdeko dieses Jahr nicht ganz so üppig ausfallen. Für die, die mich noch nicht so gut kennen: ich bin ein Weihnachtsmonk. (Oder wie hieß doch gleich das grüne Vieh das Weihnachten nicht mochte?!) Und ich erkläre euch noch schnell warum das so ist.

Ein klein wenig habe ich das Gefühl, dass uns beim Dekorieren, Geschenke kaufen, beim Weihnachtsfeiern besuchen, Bastelterminen in der Schule, beim Tage zählen bis Weihnachten, beim Konsum an sich, der eigentliche Sinn des Festes abhanden kommt. Ich bin jetzt keine superkatholische Nonne oder so, aber wenn ich mal ganz kurz nachdenke, fällt mir zu Weihnachten folgendes ein: Glück, Das Gedicht „der Traum“ aus meiner Kindheit, Zauber, Kerzen, Ruhe, Besinnung, Familie, Zeit, Zimt, Kichern, Plätzchen backen, Bethlehem, Zaubernuss, es duftet, Baum schlagen,Tannenduft, Schnee (ok, nicht bei uns), Ruhe, Glocken läuten, Innehalten und noch vieles mehr.

Wo ist das nur geblieben?

Wir haben uns dieses Jahr unseren Traum vom Schwedenhaus erfüllt, wir haben es geschafft, ganz alleine. Wir hatten und haben keine finanzielle Unterstützung und darauf sind wir stolz. Wir werden uns besinnen, dankbar sein, dankbar dass alles so wunderbar geklappt hat, dass wir die für uns richtige Baufirma gewählt haben, dass wir einen wunderbaren Bauleiter hatten, dass liebe Freunde beim Umzug plötzlich einfach da waren und dass wir unser erstes Weihnachten im Schwedenhaus feiern dürfen.

Wir werden das Geld an die Menschen spenden, denen es nicht so gut geht wie uns und unsere alte Deko der letzten Jahre verwenden.

Aber glaubt nur nicht, dass ich jetzt bis zum Jahreswechsel nichts von mir hören lasse. 🙂

Natürlich nehme ich euch an Weihnachten mit ins Petterhus! Und mein Näheckchen mag ich euch zeigen und es gibt sicher noch das ein oder andere, woran ich euch ganz unbedingt teilhaben lassen möchte.

Bis dahin, lasst es euch gut gehen und genießt die ersten Adventstage. Und wenn es mal leise ist um euch, holt ganz tief Luft, bleibt stehen und freut euch dass es ist wie es ist, denn- hey -uns geht’s gut!:-)

Eure Stephanie