Allgemein · Garten

Eine Hecke für das Lille Petterhus

Hej hej,

ein bisschen verspätet aber gerade noch rechtzeitig wünsche ich euch und euren Lieben alles Liebe im neuen Jahr!

Eben gerade war noch Weihnachten und schwupps! bin ich geistig schon im Frühjahr bei der Gartenplanung. Ich bin schon am Planen und überlegen, welche Pflanze ich wohin setzen möchte und kann es kaum erwarten, die ersten größeren Projekte umzusetzen. Nun heisst es allerdings noch ein bisschen Geduld zu üben sowie einige der Arbeiten im (!) roten Schwedenhaus noch schnell zu erledigen. Das Projekt „Elternbad“ ist nun fast geschafft und ich freue mich riesig, euch das Ergebnis bald zeigen zu können.

Aber jetzt bin ich schon ein bisschen aufgeregt, weil ich euch unbedingt unsere Hecke zeigen wollte. Streng genommen gibt es keinerlei Grund dafür, denn es gibt nichts unspektakuläreres als unsere Hecke:-)

Letztendlich haben wir uns für eine klassische Hainbuche- naturnah und so – entschieden und werden sie noch mit zwei Rosenwänden als Sichtschutz auflockern.

IMG_2597

 Leider können wir nur einen Teil des Gartens bepflanzen, weil wir immernoch(!) an einer Baustraße wohnen und wir nicht einzäunen dürfen (oder sollen) bis die Straße gebaut ist. So haben wir den Garten das Gärtchen einfach von Matsch, Schotter und verwahrlostem Gemeindeland getrennt und öffnen zu gegebener Zeit den Zaun zur Straßenseite, um dann den Garten vollständig anzulegen.

IMG_2598

The Fairy trotzt dem Winter…

IMG_2592

IMG_2599

An der Süd-Ost Seite des Petterhus hatte ich letztes Jahr hochmotiviert und – wer liest schon Gartenratgeber?- ein Staudenbeet angelegt. Ohne Bewässerungsanlage würde ich bei weiteren Sommern wie dem Vergangenen mit der Gießkanne in der Hand meinen Tag dauerhaft im Beet verbringen. Mit Bewässerungsanlage würde ich mir überlegen müssen, wie ich es rechtfertigen kann, Unmengen an Trinkwasser auf meine Planzen zu kippen, während irgendwo auf unserem Planeten Kinder aufgrund des Wassermangels Not leiden.

Also habe ich mich entschieden, die in meinem Garten dürstenden Blümmelchen durch etwas resistentere Artgenossen zu ersetzen. In diesem Sinne konnte der Satz „Nur die Harten kommen in den Garten“ gewissermaßen adäquat umgesetzt werden.

Die pflegeleichte Salbeistaude harmoniert super mit meinen wassersparenden Rosen und liebt noch dazu die Sonne..sie dürfen bleiben.

IMG_2600

IMG_2593

In den kommenden Monaten werden nebst einigen Bäumchen und Sträuchern also auch verschiedene Ziergräser, Schleierkraut, noch mehr Rosen, Lavendel, Salbeistauden und Disteln (wusstet ihr, dass die Distel Staude des Jahres geworden ist?) ums Petterhus ihre Plätzchen finden. Sie kommen mit dem Wasservorrat aus unserer Zisterne aus und ich darf meinen Garten genießen und muss nicht ‚gießkannenschwingenderweise‘ meine Tage im Beet verbringen. Das klingt doch nach einem Plan, oder?

Bevor ich es vergesse: Einige von euch ganz lieben Leserinnen und Lesern haben mich über meine Instagramseite angeschrieben und gefragt, ob wir unsere Wandvertäfelung selbst bauen und wenn ja, wie das denn bitteschön funktioniert. Das ist gar nicht schwer und wenn ich das kann, könnt ihr das auch! Schaut beim nächsten Mal rein, da erkläre ich es euch:-)

Bis ganz bald

Eure Stephanie