Allgemein · Bad · Chalkpaint · Deko · Design · Shutter · Wandvertäfelung

Was ist eigentlich los im…

…Lille Petterhus?

Ich muss schon zugeben, wer sich in letzter Zeit diese Frage gestellt haben möchte, tat dies zurecht.

So direkt „los“ war grundsätzlich neben dem alltäglichen Wahnsinn eigentlich gar nichts, allerdings reicht dieser bei uns hin und wieder aus, um mich an den Rande des Wahnsinns und den Blog in der innerfamiliären Warteschlange ganz hinten zu platzieren.

Und schwups! Ist schon wieder Mai und ich bin völligst in Verzug. Seht es mir nach, die die mich schon ein wenig länger kennen wissen, Organisation und Ordnung gehören nicht gerade zu meinen Kernkompetenzen..

Die letzten Wochen haben wir überwiegend damit verbracht, einige Projekte im Garten zu beginnen, umzusetzen oder gar tatsächlich zu vollenden. Leider ist das Wetter allerorts recht gruselig, also erspare ich euch die neuerlichen Winterimpressionen 🙂

Heute will ich euch kurz unsere Badversion 3.0 vorstellen. Fast könnte ich mir vorstellen, dass es fürs Erste so bleiben könnte. 😉

Wie einige von euch wissen, habe ich eine ausgeprägte Fliesenphobie und mich damals somit mit Händen und Füßen gegen einen Fliesenspiegel hinter der Toilette gewehrt. Ursprünglich hatten wir eigentlich vorgehabt, die Wand noch vor dem Einzug mit Wandpaneele zu verkleiden. Das hat wie ich finde- fast geklappt.

Nur eben etwas später 🙂

Und so sieht die fertige ‚Toilettenecke‘ nun aus:IMG_2092

 

Auf der gegenüberliegende Seite ist ein selbstgebautes Regalschränkchen eingezogen. Darin (oder besser: hinter dem Leinenvorhang) lässt sich alles Mögliche von Spielzeug, Süßigkeiten, stinkenden Reithosen Seifen über Handtücher bis hin zum Fön und allerlei Mädchenkrams wunderbar verstecken.

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Den alten Handtuchhalter habe ich zufällig gefunden und direkt geweißelt aufgehängt.

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Als Vorhanghalter habe ich kurzerhand eine uralte Maurerkelle umfunktioniert und mit Kreidefarbe gestrichen.

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Hinter der Tür finden nun Handtücher ihre Besitzer oder umgekehrt..

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Auch der Waschbeckenunterschrank hat einen neuen Vorhang erhalten. Dahinter habe ich einen uralten Wäscheleinensack verstaut sowie ein kleines Regal eingebaut, sodass (sofern man sich erinnert, wo dieser eigentümliche Sack sich nun befindet) in unserem Bad nun wirklich keine schmutzigen Wäschestücke oder Gegenstände, die an Solche erinnern, herumliegen.

IMG_E2063(Nein, Bügeln ist nach wie vor nicht mein Thema…  oder wie war das gleich von wegen mehr Realität auf Blogs?)

Erinnert ihr euch? Wir hatten bis vor kurzem noch einen transportablen Shutter auf der Fensterbank stehen, der sah(!) so aus:

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Nun, solch lose Shutter sind grundsätzlich toll, wenn man super organisiert ist. Nicht so toll sind sie, wenn man bei sommerlichem Temperaturen vor einem Gewittersturm die Fenster aufreisst, aber während des Sturms vergisst, dass man davor eben diese großzügig geöffnet hat. Dann nämlich darf man die Einzelteile des Nachts im darunterliegenden Beet aufsammeln 🙂

Ausserdem war er entweder für tiefergelegte Fenster oder für Menschen mit Körpergröße >1,60 konzipiert wenn ihr wisst was ich meine. Kurz: Ich fand ihn im Nachhinein nicht ganz so praktisch (wenn man klein ist).

Aus diesem Grund haben wir nun auch im Badezimmer „echte“ Shutter der Marke Eigenbau installiert.:-)

Und wer Kitsch nicht liebt, scrollt am Besten gaaaanz schnell weiter 🙂

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..die Herzchen mussten irgendwie sein.. im Winter sieht das von aussen wirklich toll aus! (wer’s mag eben)

 

Unser Badewannenbereich ist weitestgehend gleich geblieben.

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So ihr Lieben, das war ein kurzer Einblick in unser Bad mit Wandpaneele. Die ein oder andere Idee habe ich noch und die nächsten Flohmärkte kommen bestimmt, ein klein bisschen geht noch, oder? 🙂

Ich wünsche euch und euren Familien einen guten Start in die neue Woche.

Eure Stephanie

Allgemein · B

Bad 2.0

Hej hej liebe Leserinnen und Leser,

schön, dass ihr wieder hier seid!

Für die, die mir schon länger folgen ist es keine Unbekannte, dass ich ’not amused‘ über unser Elternbad – im Speziellen unsere Badewanne, auch „Ignazia“ genannt – war.

Das lag ganz einfach daran, dass ich im Grunde eine freistehende Wanne wollte und mich nur weil ich bequatscht wurde aus Vernunftsgründen für so eine komische „eingemauerte“  entschieden habe. Nein, entscheiden musste. Wollen doch mal bei der Wahrheit bleiben.:-)

Kennt ihr das mit dem  ‚komischen Bauchgefühl‘?

Außerdem hatte ich mir das Bad grundsätzlich „anders vorgestellt“.  Und natürlich – wie immer- hatte ich unterschätzt, wie zeitaufwändig sich die Wandpaneelengeschichte gestaltet und somit haben wir außer an den Waschbecken nach wie vor wandpaneelenfreie Zone im Bad.

Aber: Nach sage und schreibe 6 Monaten und 13 Tagen ist unser Badezimmerunterschrank fertig geworden. Also hereinspaziert:

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Grundlage waren zwei antike Nachtschränkchen, die ich mit Kreidefarbe und einer Lackierung gestrichen habe. Zwischen den beiden bleibt dann genügend Raum für zwei Regalböden mit Handtüchern, Badezeugs für die Kids, Fön, etc…

Die Rückwand haben wir mit Wandpaneele verschlossen – so kann nichts hinunterpurzeln.

Den Vorhang habe ich einfach mit Häkchen versehen und mittels Leiste an der Platte befestigt.  Und weil ich so eine super Hausfrau bin, habe ich ihn nicht extra fürs Foto gebügelt. 🙂

Handtuchhalter dran – fertig!

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Die Waschbecken sind tiefer als die zarten Schränkchen, also haben wir das Ganze einfach 15 cm vor der Wand aufgestellt und verkoffert.

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Unsere Badewanne habe ich mit leichten Vorhängen eingerahmt:

Ich muss sagen, mittlerweile mag ich unser Badezimmer sehr gerne. Es ist richtig heimelig geworden und sieht wunderschön aus wenn morgens das Sonnenlicht durch die Shutter scheint und es in ein ganz wunderbares Licht hüllt.

In den nächsten Tagen möchte ich euch unbedingt unsere „neue“ alte Hundedusche zeigen. Nach unserem Wasserschaden wurde sie erneuert und ich muss sagen…ach was, ich zeige euch bald die Bilder und ihr dürft es selbst sehen. 🙂

Bis ganz bald,

Eure Stephanie

Allgemein · Bad · Boden · Fliesen

..und noch mehr Badezimmer

Boah. Ich habe ja gedacht, ich könnte euch mords die fertigen Bilder mit mega Deko und drumherum zeigen. Nun ja.

Lasst es mich so formulieren:

Ausbaufähig.

So einfach wie ich dachte, geht das – mal wieder – überhaupt nicht. Und schnell schon gar nicht. Schließlich möchte ich ja möglichst viel ‚Stephanie‘ im Schwedenhaus und wenig Katalogdeko. Die wiederum ist schnell zu bekommen – das was mir gefällt, erfordert allerdings wieder massenhaft einer meiner Kernkompetenzen. Geduld.

Ich wollte euch aber nicht länger warten lassen und zeige jetzt einfach mal, was so los ist im –

Kinderbad

Ich persönlich mag es ja nicht sonderlich, wenn man beim Betreten eines Bades gleich in die Toilette fällt, oder sie einem direkt ins Blickfeld hüpft.

Aber ihr müsst da jetzt kurz durch. Schließlich habe ich lange genug über meine nicht vorhandenen Toiletten philosophiert. Also tapfer sein. Augen zu auf und durch!

Hier ist eine davon:

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Das ist wirklich ein Modell, mit dem ich gut leben kann.

Für die Kinder haben wir uns für einen Waschtisch vom Möbelschweden entschieden.

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Die Dusche ist der einzige Bereich, wo wir auf Fliesen nicht verzichten konnten. Ich bin mal gespannt, wie viel  Arbeit es sein wird, die Metrofliesen nach dem Duschen zu reinigen. Aber was soll’s, schließlich ist es ja das Kinderbad. Und wer dort duscht, muss auch putzen. 🙂

Duschabtrennung gibt es leider auch hier noch keine. Immerhin sind landein – landaus Ferien. Da möchte niemand so wirklich im Schwedenhaus arbeiten…

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Es fehlen leider noch einige Abschlüsse der Wandpaneelen, die Lämpchen am Spiegel und ein bisschen Deko, das steht aber auf unserer To-do Liste fürs Wochenende. Die Fliesen sind übrigens von Vives 1900, die Serie heißt Macaya Humo.

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Und nun hereinspaziert ins Elternbad.

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Huch, da ist mir glatt eine dekorative Toilettenpapierhalterung ins Bild gehüpft… so ist das, wenn man mehrere Sachen gleichzeitig erledigt 😉

Auch im Elternbad habe ich so weit es geht auf Fliesen verzichtet. Zwar sollten unsere Wände mit einer Wandvertäfelung geschmückt sein, das haben wir aber wirklich nicht vor unserem Einzug geschafft, so dass dies ein weiterer Punkt wäre, den wir im Winter abzuarbeiten haben. Oder im Frühling. Vielleicht auch erst im nächsten Sommer. 🙂

Die Badewanne musste leider – weil es keine freistehende ist- eingemauert werden. Verzeiht meine folgenden Worte, aber ich kann sie nicht leiden.

Mein Traum und Wunsch war ganz klar eine freistehende Badewanne. So eine mit Löwenfüßen. Hübsch, nett, shabby, mein Stil. Angeblich wäre sie viiiel zu groß für die Nische gewesen. Außerdem-ohweia- geht das dann mit dem Ablauf nicht, häßliche Kanten und so. Und ein kleineres Modell, -oh nein! – da badet der arme Mann mit Knien an der Nase.

Jetzt haben wir diese. Ich nenne sie Ignazia. Einfach weil ich sie nicht leiden kann. Und noch dazu wurde sie leider vom Installateur zu klein bestellt. Aber mit Ignazia habe ich noch Großes vor. Irgendwie hübsche ich sie schon noch auf. Eine Idee hätte ich schon… (mal abgesehen von Rausreißen und durch eine Freistehende ersetzen.)

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Das ist Ignazias Armatur. Wenigstens ein Lichtblick für meine badewannengeplagten Augen.

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Wir haben zwar keine direkten Nachbarn auf dieser Seite, doch laufen immer mal wieder Spaziergänger auf einem kleinen Feldweg in der Nähe vom Lille Petterhus vorbei, sodass ich uns auch hier vor neugierigen Blicken schützen wollte. In diesem Fall habe ich mich für einen mobilen Shutter entschieden. Durch die Lamellen kann ich wunderbar mit dem Lichteinfall spielen und die Sonne scheint immer so romantisch durch die Ritzen:-)

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Der Waschtisch ist noch nicht ganz fertig. Hier wollte ich keinen vom Möbelschweden.

Aber leider gefallen mir die herkömmlichen Unterschränke aus den Sanitärfachgeschäften so üüüberhaupt nicht. Wenn man es genau nimmt, gefallen mir Waschbeckenunterschränke grundsätzlich nicht. Also habe ich mich mal umgeschaut, was auf dem ‚DIY- Waschtischunterschrank- Markt‘ so los ist. Da war viel los. Sogar zum Kaufen. Leider nicht in unserem Budget. Blöd. Und jetzt?

Klar, Frau Petterhus hat eine Idee, schleppt das Material an und Herr Petterhus muss ran. Ganz fertig ist das Projekt noch nicht, denn Herr Petterhus musste noch schnell und sofort DIY- Lämpchen anbringen, aber ich hoffe, ich kann euch alsbald das fertige Schränkchen zeigen.

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Ohne Fliesen ging es selbstfreilich auch in der Elterndusche nicht. In der Nische ist ganz viel Platz für die dreihundert Shampoos, Duschgels und Conditioner und was Frau sonst so braucht. Und auch hier haben wir uns für eine Regendusche entschieden.

Die Fliesen sind wie auch im Kinderbad von Vives und nennen sich Calvet Gris.

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Der Bodenbelag war eine schwierige Entscheidung. Eigentlich hätte ich gerne die Dielen aus den Wohnräumen fortgeführt. Aber ein bisschen hat die Vernunft und auch die Faulheit gesiegt und wir haben uns letztendlich für Fliesen in Holzoptik entschieden.

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Ihr seht, wir haben noch ordentlich zu tun im Lille Petterhus. Einiges wird erschwert durch die mangelnde Motivation einiger Gewerke die eigentlich noch Arbeit im Schwedenhaus hätten. So stehen noch einige Übergänge zwischen Dielen und Fliesen aus, einige Sockelleisten sind vergessen worden und leider findet unser Parkettleger so plötzlich überhaupt keine Gelegenheit mehr, dies zu verbessern. Internet gibt es auch nicht. Das braucht kein Mensch sagt die Telekom. 🙂 Und auch einige Bewegungsmelder funktionieren nur, wenn ich mit Holzlatten hektisch davor herumfuchtle.

Dafür haben wir jetzt eine vorsichtige Zusage, dass unser Carport und die Pergola samt Abstellraum in 10 Tagen gestellt werden.

Wünschenswert wäre es, denn nur so können wir unser Büro endlich als solches nutzen, derzeit dient es tatsächlich als Rumpelkammer samt Werkbank.

So ihr Lieben, bevor ich mich verabschiede, zeige ich euch noch schnell , was ich mit den nicht ganz so ansehnlichen Kaminecken veranstaltet habe.

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In diesem Sinne wünsche ich euch ein wunderschönes Wochenende mit bitte ganz viel Sonnenschein und wenig Regen.

Habt’s fein, Eure

Stephanie