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..und noch mehr Badezimmer

Boah. Ich habe ja gedacht, ich könnte euch mords die fertigen Bilder mit mega Deko und drumherum zeigen. Nun ja.

Lasst es mich so formulieren:

Ausbaufähig.

So einfach wie ich dachte, geht das – mal wieder – überhaupt nicht. Und schnell schon gar nicht. Schließlich möchte ich ja möglichst viel ‚Stephanie‘ im Schwedenhaus und wenig Katalogdeko. Die wiederum ist schnell zu bekommen – das was mir gefällt, erfordert allerdings wieder massenhaft einer meiner Kernkompetenzen. Geduld.

Ich wollte euch aber nicht länger warten lassen und zeige jetzt einfach mal, was so los ist im –

Kinderbad

Ich persönlich mag es ja nicht sonderlich, wenn man beim Betreten eines Bades gleich in die Toilette fällt, oder sie einem direkt ins Blickfeld hüpft.

Aber ihr müsst da jetzt kurz durch. Schließlich habe ich lange genug über meine nicht vorhandenen Toiletten philosophiert. Also tapfer sein. Augen zu auf und durch!

Hier ist eine davon:

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Das ist wirklich ein Modell, mit dem ich gut leben kann.

Für die Kinder haben wir uns für einen Waschtisch vom Möbelschweden entschieden.

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Die Dusche ist der einzige Bereich, wo wir auf Fliesen nicht verzichten konnten. Ich bin mal gespannt, wie viel  Arbeit es sein wird, die Metrofliesen nach dem Duschen zu reinigen. Aber was soll’s, schließlich ist es ja das Kinderbad. Und wer dort duscht, muss auch putzen. 🙂

Duschabtrennung gibt es leider auch hier noch keine. Immerhin sind landein – landaus Ferien. Da möchte niemand so wirklich im Schwedenhaus arbeiten…

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Es fehlen leider noch einige Abschlüsse der Wandpaneelen, die Lämpchen am Spiegel und ein bisschen Deko, das steht aber auf unserer To-do Liste fürs Wochenende. Die Fliesen sind übrigens von Vives 1900, die Serie heißt Macaya Humo.

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Und nun hereinspaziert ins Elternbad.

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Huch, da ist mir glatt eine dekorative Toilettenpapierhalterung ins Bild gehüpft… so ist das, wenn man mehrere Sachen gleichzeitig erledigt 😉

Auch im Elternbad habe ich so weit es geht auf Fliesen verzichtet. Zwar sollten unsere Wände mit einer Wandvertäfelung geschmückt sein, das haben wir aber wirklich nicht vor unserem Einzug geschafft, so dass dies ein weiterer Punkt wäre, den wir im Winter abzuarbeiten haben. Oder im Frühling. Vielleicht auch erst im nächsten Sommer. 🙂

Die Badewanne musste leider – weil es keine freistehende ist- eingemauert werden. Verzeiht meine folgenden Worte, aber ich kann sie nicht leiden.

Mein Traum und Wunsch war ganz klar eine freistehende Badewanne. So eine mit Löwenfüßen. Hübsch, nett, shabby, mein Stil. Angeblich wäre sie viiiel zu groß für die Nische gewesen. Außerdem-ohweia- geht das dann mit dem Ablauf nicht, häßliche Kanten und so. Und ein kleineres Modell, -oh nein! – da badet der arme Mann mit Knien an der Nase.

Jetzt haben wir diese. Ich nenne sie Ignazia. Einfach weil ich sie nicht leiden kann. Und noch dazu wurde sie leider vom Installateur zu klein bestellt. Aber mit Ignazia habe ich noch Großes vor. Irgendwie hübsche ich sie schon noch auf. Eine Idee hätte ich schon… (mal abgesehen von Rausreißen und durch eine Freistehende ersetzen.)

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Das ist Ignazias Armatur. Wenigstens ein Lichtblick für meine badewannengeplagten Augen.

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Wir haben zwar keine direkten Nachbarn auf dieser Seite, doch laufen immer mal wieder Spaziergänger auf einem kleinen Feldweg in der Nähe vom Lille Petterhus vorbei, sodass ich uns auch hier vor neugierigen Blicken schützen wollte. In diesem Fall habe ich mich für einen mobilen Shutter entschieden. Durch die Lamellen kann ich wunderbar mit dem Lichteinfall spielen und die Sonne scheint immer so romantisch durch die Ritzen:-)

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Der Waschtisch ist noch nicht ganz fertig. Hier wollte ich keinen vom Möbelschweden.

Aber leider gefallen mir die herkömmlichen Unterschränke aus den Sanitärfachgeschäften so üüüberhaupt nicht. Wenn man es genau nimmt, gefallen mir Waschbeckenunterschränke grundsätzlich nicht. Also habe ich mich mal umgeschaut, was auf dem ‚DIY- Waschtischunterschrank- Markt‘ so los ist. Da war viel los. Sogar zum Kaufen. Leider nicht in unserem Budget. Blöd. Und jetzt?

Klar, Frau Petterhus hat eine Idee, schleppt das Material an und Herr Petterhus muss ran. Ganz fertig ist das Projekt noch nicht, denn Herr Petterhus musste noch schnell und sofort DIY- Lämpchen anbringen, aber ich hoffe, ich kann euch alsbald das fertige Schränkchen zeigen.

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Ohne Fliesen ging es selbstfreilich auch in der Elterndusche nicht. In der Nische ist ganz viel Platz für die dreihundert Shampoos, Duschgels und Conditioner und was Frau sonst so braucht. Und auch hier haben wir uns für eine Regendusche entschieden.

Die Fliesen sind wie auch im Kinderbad von Vives und nennen sich Calvet Gris.

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Der Bodenbelag war eine schwierige Entscheidung. Eigentlich hätte ich gerne die Dielen aus den Wohnräumen fortgeführt. Aber ein bisschen hat die Vernunft und auch die Faulheit gesiegt und wir haben uns letztendlich für Fliesen in Holzoptik entschieden.

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Ihr seht, wir haben noch ordentlich zu tun im Lille Petterhus. Einiges wird erschwert durch die mangelnde Motivation einiger Gewerke die eigentlich noch Arbeit im Schwedenhaus hätten. So stehen noch einige Übergänge zwischen Dielen und Fliesen aus, einige Sockelleisten sind vergessen worden und leider findet unser Parkettleger so plötzlich überhaupt keine Gelegenheit mehr, dies zu verbessern. Internet gibt es auch nicht. Das braucht kein Mensch sagt die Telekom. 🙂 Und auch einige Bewegungsmelder funktionieren nur, wenn ich mit Holzlatten hektisch davor herumfuchtle.

Dafür haben wir jetzt eine vorsichtige Zusage, dass unser Carport und die Pergola samt Abstellraum in 10 Tagen gestellt werden.

Wünschenswert wäre es, denn nur so können wir unser Büro endlich als solches nutzen, derzeit dient es tatsächlich als Rumpelkammer samt Werkbank.

So ihr Lieben, bevor ich mich verabschiede, zeige ich euch noch schnell , was ich mit den nicht ganz so ansehnlichen Kaminecken veranstaltet habe.

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In diesem Sinne wünsche ich euch ein wunderschönes Wochenende mit bitte ganz viel Sonnenschein und wenig Regen.

Habt’s fein, Eure

Stephanie