Allgemein · Selbsgemachtes

Kissengeschichten

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Pünktlich zur Jahreszeit – und weil wir jetzt ja auch schon ein paar Wöchelchen hier wohnen –  bin ich gerade dabei, das Lille Petterhus ein kleines bißchen wohnlicher zu gestalten.

In den letzten Wochen waren wir ausgiebigst damit beschäftigt, allen möglichen Krimskrams von A nach B, also vom zukünftigen Büro und aus verschiedenen (wirklich, wirklich unansehnlichen ) Haufen rund ums rote Schwedenhaus in unseren Abstellraum zu bugsieren. Da musste sich das Innenleben mal kurz hinten anstellen.

Zuallererst habe ich mich in mein neues Näheckchen zurückgezogen und gezaubert. (Kleiner Reminder an mich : Euch bei Gelegenheit mein Näheckchen vorstellen)

In letzter Zeit habe ich für mich herausgefunden, dass ich unser Schwedenhaus weitesgehend mit Selbstgemachten und Altem verschönern möchte. Denn das ist das, was es für mich ausmacht. Die Seele. Weg mit dem gekauften  Zeug von der Stange, her mit der Seele. 🙂

Das sind nun meine neuen Seelen – Kissen für den Winter

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Ich liebe diese Sterne

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Alle meine Stoffe habe ich aus dem Nähzimmer mit Herz im Nachbarort. Dort finde ich nicht nur immer den passenden Stoff (samt Tipps und Tricks) fürs Petterhus, sondern auch tolles Selbstgemachtes und meine heißgeliebte Kreidefarbe.  Hier könnt ihr auch nochmal nachlesen, was die liebe Dunja und ich  hin und wieder zusammen anstellen. Und für die, die fürs Selbermachen nicht so viel Zeit oder generall an sich nichts übrig haben, besteht sogar die Möglichkeit, sich das ein oder andere individuelle Lieblingsstück über den Dawanda-Shop des Nähzimmers anfertigen zu lassen.

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Ich liebe diese Stickerei. Könnt ihr das erkennen? Das kann ich natürlich auf gar keinen Fall selbst. Auch hier war das Nähzimmer mit Herz zur Stelle und hat mir meine Wunschstickerei aufs Kisselchen gezaubert.

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Momentan habe ich für mich eher die Grautöne entdeckt, was aber nicht heißt, dass es zum Frühling hier nicht auch pastelliger werden könnte. 😉 Kissen bewirken bei mir den Schuh-Effekt: Man kann nie genug davon haben. Außerdem kann man sie beliebig austauschen, schnell umdekorieren und somit ruck-zuck das Raumambiente mit wenigen Handgriffen verändern.

Ich hoffe, ich schaffe es bis Weihnachten, auch noch die passenden Vorhänge aufzuhängen. Die Wände sind doch noch recht leer 🙂

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Aber dafür haben sich die ersten Wintervorboten hier schon eingefunden.

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Das Schild habe ich mit Kreidefarbe und einer Schablone – ebenfalls aus Dunjas Nähzimmer selbst gemacht.

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…und auch ein wenig Greengate ist eingezogen…

Auch wenn Weihnachten im Schweinsgalopp auf uns zurast, wird unsere Weihnachtsdeko dieses Jahr nicht ganz so üppig ausfallen. Für die, die mich noch nicht so gut kennen: ich bin ein Weihnachtsmonk. (Oder wie hieß doch gleich das grüne Vieh das Weihnachten nicht mochte?!) Und ich erkläre euch noch schnell warum das so ist.

Ein klein wenig habe ich das Gefühl, dass uns beim Dekorieren, Geschenke kaufen, beim Weihnachtsfeiern besuchen, Bastelterminen in der Schule, beim Tage zählen bis Weihnachten, beim Konsum an sich, der eigentliche Sinn des Festes abhanden kommt. Ich bin jetzt keine superkatholische Nonne oder so, aber wenn ich mal ganz kurz nachdenke, fällt mir zu Weihnachten folgendes ein: Glück, Das Gedicht „der Traum“ aus meiner Kindheit, Zauber, Kerzen, Ruhe, Besinnung, Familie, Zeit, Zimt, Kichern, Plätzchen backen, Bethlehem, Zaubernuss, es duftet, Baum schlagen,Tannenduft, Schnee (ok, nicht bei uns), Ruhe, Glocken läuten, Innehalten und noch vieles mehr.

Wo ist das nur geblieben?

Wir haben uns dieses Jahr unseren Traum vom Schwedenhaus erfüllt, wir haben es geschafft, ganz alleine. Wir hatten und haben keine finanzielle Unterstützung und darauf sind wir stolz. Wir werden uns besinnen, dankbar sein, dankbar dass alles so wunderbar geklappt hat, dass wir die für uns richtige Baufirma gewählt haben, dass wir einen wunderbaren Bauleiter hatten, dass liebe Freunde beim Umzug plötzlich einfach da waren und dass wir unser erstes Weihnachten im Schwedenhaus feiern dürfen.

Wir werden das Geld an die Menschen spenden, denen es nicht so gut geht wie uns und unsere alte Deko der letzten Jahre verwenden.

Aber glaubt nur nicht, dass ich jetzt bis zum Jahreswechsel nichts von mir hören lasse. 🙂

Natürlich nehme ich euch an Weihnachten mit ins Petterhus! Und mein Näheckchen mag ich euch zeigen und es gibt sicher noch das ein oder andere, woran ich euch ganz unbedingt teilhaben lassen möchte.

Bis dahin, lasst es euch gut gehen und genießt die ersten Adventstage. Und wenn es mal leise ist um euch, holt ganz tief Luft, bleibt stehen und freut euch dass es ist wie es ist, denn- hey -uns geht’s gut!:-)

Eure Stephanie

 

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Allgemein · Backen

Herbstbäckerei im Schwedenhaus

Einen wunderschönen Montagmorgen wünsche ich euch, liebe Leserinnen und Leser!

Am Wochenende hatten wir ja wirklich ein tristes graues Herbstwetterchen hier ums Lille Petterhus und so kam es, dass ich mir überlegt habe, wie ich den Herbst eigentlich so finde, wo er nun schonmal da ist.

Er gibt uns doch ein wenig das Gefühl des Loslassen – Müssens, (gibt es das Wort?) des Abschieds  und auch ein wenig Traurigkeit hat er im Gepäck.  Gleichzeitig ist er so wunderschön mit all seinen Farben, den Düften und dem Geplapper der Zugvögel vor unserem Haus.

Ich liebe die zarten Nebel und die rauen Stürme, die sich vorm Kamin sitzend so wunderbar ertragen lassen.

Aber mal ganz im Ernst. Den Dauerregen und das Grau-in-Grau habe ich nicht bestellt.

Und weil ich finde, dass nichts glücklicher macht, als Zimtduft im ganzen Haus und eine gehörige Portion Kohlehydrate in Form von Zucker, noch genauer, in Form eines Kuchens, noch genauer eines Apfelstreuselkuchens, will ich euch mein neues Lieblingsrezept nicht vorenthalten. Nein, ich muss, muss, muss es mit euch teilen!

Vor einiger Zeit war ich auf der Suche nach einem kindersicheren Apfelkuchen. Was so viel heißt wie: die Äpfel dürfen nicht sichtbar sein. Gar nicht. Null. Auf gar keinen Fall. Da für mich aber ganz klar im Herbst ein Apfelkuchen her muss, habe ich mich in den Tiefen meiner Rezeptsammlung auf die Suche gemacht.

Dann habe ich ihn gefunden. DEN Kuchen schlechthin! Gar nicht trocken, gar nicht apfelig und doch mit Apfel. Ich bin verliebt.

                       APFELSTREUSELKUCHEN MIT APFELMUS

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Für den Hefeteig benötigt ihr:

  • 150 g lauwarme Milch
  • 1/2 Packung frische Hefe
  • 300 g Mehl
  • 30 g Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 25 g Butter

Und für die Butterstreusel:

  • 400 g Mehl
  • 200 g Zucker
  • 250 g Butter
  • 1 Päckchen Vanillezucker ( ich mach den immer selbst)
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Prise Salz

Zu guter Letzt noch :

  • 400-500g Apfelmus (das mache ich auch selbst, dann ist es nicht so süß)
  • Zucker & Zimt

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Ihr seht da habe ich ganz viele Streusel on top. Das liegt daran, dass ich sowas von auf Streusel stehe. Die Hälfte der Menge ginge sicher auch.

Hefeteig

Alle Zutaten außer das Salz und das Mehl gut miteinander vermengen. Dann das Mehl und Salz hinzugeben und alles ca. 2 Minuten verkneten. Sollte noch kein glatter Teig entstanden sein, noch löffelweise Mehl hinzugeben bis eine schöne nicht klebende Konsistenz entstanden ist. Den Teig an einem warmen Ort für 30 Minuten gehen lassen.

Butterstreusel

Alle Zutaten (die Butter in Stücken)  1 Minute mit dem Handrührgerät zu Streuseln verarbeiten, in eine Schüssel umfüllen und in den Kühlschrank stellen.

Zubereitung

Eine Springform (28cm) mit Backpapier belegen, den Rand einfetten und den ausgerollten Hefeteig  auflegen, aber keinen Rand hochziehen. Mit den Fingern gleichmäßig kleine Mulden in den Teig drücken und das Apfelmus großzügig auf dem Boden verteilen.

Streusel gleichmäßig auf das Apfelmus geben, die Springform auf mittlerer Schiene in den Ofen schieben und ca. 50  Minuten bei 170 Grad backen. Den Kuchen beim Backen lieber im Auge behalten – bei mir ist er nach 40-50 Minuten perfekt.

Notes:

Vor dem Backen bestreue ich die Streusel noch gern mit Zucker & Zimt, falls ihr das vergessen solltet, ( so wie ich eigentlich immer) könnt ihr das auch nach dem Backen nachholen.

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Viel Spaß beim Nachbacken und vergesst nicht, euch eine gehörige Portion Schlagsahne dazu zu gönnen:-)

Schöne Feiertage für euch,
Eure Stephanie

Allgemein · Carport · Pergola · Porch

Porch, Pergola und Carport

Jetzt habe ich aber lange nichts von mir hören lassen. Schande auf mein Haupt (oder war das die Asche?!). Egal, ich quatsche einfach weiter.

Langsam kehrt Ruhe ein im Petterhus. Gleichwohl ist noch so wahnsinnig viel zu tun, dass wir uns gar nicht einigen können wo wir anfangen sollen und mitunter überdurchschnittlich viel Zeit darin investieren, uns zu einigen. Oder auch nicht. 🙂

Wenn aber doch, dann geht es los. Und wie. So habe ich in vier Tagen zwischen Frühstückstisch abräumen, Mittagessen kochen und Kindertaxi spielen unsere Pergola im Akkord gestrichen. Immer den drohenden Kälteinbruch im Nacken und so viel kann ich sagen : ich war schneller 🙂

Moment mal- Pergola?? Ja, ihr habt richtig gelesen, es ist vollbracht! Und ich bin sowas von erleichtert! Naja, um ehrlich zu sein nicht so ganz vollbracht, aber auf einem guten Weg dahin.

Unser Carport, der Abstellraum und unsere Pergola stehen. Jippiieh! Hurra! Oleole! Sie haben sogar alle schon ein Dach, nur weiß ich nicht, ob man es als solches bezeichnen kann wenn es noch nicht so richtig dicht ist. Also sagen wir besser : „Dach to be.“ Leider hat uns mein Freund der Wettergott einen klitzekleinen Strich durch die Rechnung gemacht, sodass wir in freudiger Erwartung der nächsten „Schönwetterfront“ (gekoppelt mit einem Zeitfenster der Monteure) entgegen sehen. Hierzu ein kleines Verslein von mir für euch am Rande:

„Geduld ist eine Blume, die nicht in jedermanns Garten wächst.“

Wobei in diesem Fall „jedermann“ natürlich meiner Wenigkeit entspricht. Nur für den Fall, dass ihr noch nicht wissen solltet was absolut gar nicht zu meinen Kernkompetenzen zählt. Mit zunehmender Übung seit Baubeginn werde ich aber noch ein Geduldsprofi. Wartet’s ab. Ich leite dann Geduldsseminare und bin mega-easy entspannt drauf.

Jetzt aber mal Butter bei die Fische und her mit den Bildern:

Unsere Pergola:

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Ich kann es kaum erwarten, die ersten lauen Sommerabende hier draußen zu sitzen. 🙂 Hach, oder ein milder Sommerregen zieht übers Petterhus und wir bleiben einfach sitzen und genießen. 🙂

Die Decke haben wir übrigens ganz pragmatisch mit unserer Wandvertäfelung verschlossen:

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Das ist auch der Grund, warum wir mein lieber Mann diese in aller Windeseile noch streichen musste. Irgendwie fand das Holz der Wandvertäfelung die Outdooranwendung nicht ganz so klasse. Also schnell Farbe dran und alles ist gut. Ausserdem sieht es nun viel schöner aus,oder?

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Diese kleine, nette Fensterchen ist Teil unseres Abstellraums..

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Das komplette Geländer hatte auch ganz dringend  seinen ersten Anstrich nötig.

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Hier nochmal in die andere Richtung:

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Und so sieht das dann aus der Perspektive von unserem Acker Gärtchen (wenn es dann mal eines ist) aus:

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Wir hatten Anfangs die Sorge, dass es im Innern des Lille Petterhus zu dunkel werden könnte, das ist aber ganz und gar nicht so. Glücklicherweise. Denn wenn es so gewesen wäre, hätte ich das Ding wieder abgebaut. Ich schwöre.

Carport und Abstellraum

 

Auch hier sind wir – wie soll es auch anders sein – noch nicht ganz fertig. Unser Carport gleicht mehr einem „Lager für Klein- und Großteile zum Bau eines Carports“. Ich verspreche euch aber, sobald es Neuigkeiten gibt seid ihr dabei 🙂

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Eine schöne Herbstzeit für euch,

Eure Stephanie

 

 

 

Allgemein

Welcome to reality – oder „Bauen im Rhein-Main Gebiet“

Hej hej!

Heute schreibe ich euch mal ein paar Zeilen übers Träume erfüllen, Traumgrundstücke und wer träumt hier eigentlich was? Oder ist das alles ein Traum?!

Für die, die heute viele Bilder erwarten, könnte es unter Umständen hart werden. Verzeiht mir! Beim nächsten Mal wird alles anders. 🙂

Der Herbst zieht ein im Petterhus, das Leben wird ruhiger, und es bleibt die eine oder andere Minute zum Nachdenken.

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Hier seht ihr übrigens unseren neuen Abstellraum, darüber berichte ich auch ganz bald, versprochen!

Immer wieder stößt man bei der Recherche rund ums Eigenheim auf wertvolle Tipps. Ein paar sind echt klasse, manche mögen für den einen hilfreich sein, dem anderen jedoch ringen sie nur ein müdes Lächeln ab.

So zum Beispiel das Thema „Wie finde ich mein Traumgrundstück?“ Jetzt stellt sich mir ja schonmal die Frage, was ist denn bitte genau ein „Traumgrundstück“ und über welche Art von Träumen reden wir? Realistische Träume? „Wolke 7 Träume“? Gar Albträume? Und wer träumt denn was? Und wer beurteilt denn, ob mein Traum ein guter war, wenn nicht ich selbst?

Mein absolut persönliches „Traumgrundstück“ wäre ja in Waldrandlage irgendwo im Hügelland fernab von großstädtischem Trubel. Ein paar Pferde, Hühner, Esel und was sonst noch so dazu gehört. Oder halt ne Hütte auf der Alm. Mit Kühen, viel frischer Milch und wenig Menschen.

Andere wiederum haben ihr „Traumgrundstück“ vielleicht lieber mitten in einer Großstadt mit reichlich Infrastruktur, dafür aber kleinem Grund ausgestattet.

Eines war vorneweg klar: Mein Traumgrundstück werden wir hier –  20 Fahrminuten von Deutschlands größtem Flughafen entfernt – definitiv nicht finden. Allein diesen Gedanken zuzulassen, war ein langer Prozess.

Also kurz Luft angehalten; Augen ausgeheult zu und durch.

Wir wollten innerhalb unserer Gemeinde bleiben, die Grundschule und der Kindergarten sollten weiterhin fußläufig, sowie die unzähligen weiterführenden Schulen mit dem Stadtbus zügig erreichbar sein. Und – auch wenn mich beim Gedanken daran wilde Panik erfasst – unsere Mädels sollten es später zum Ausgehen nicht zu weit haben, ich mache nämlich ungern nächtliche Weltreisen. Außerdem gruselt’s mich immer, wenn ich an Alleen oder an kurvigen Landstraßen Kreuze am Wegesrand finde. Ich möchte ihnen Flügel geben, aber doch nicht so! Sie dürfen also quasi in homöopatischen Dosen Großstadtluft schnuppern, in der Hoffnung, dass sie sich später ohne uns dort besser zurechtfinden.

 Aber parkähliche Grundstücke in Stadtrandlage??! Ist nicht. Oder halt, stop! Lasst es mich so formulieren: Parkähnliche, für uns bezahlbare Grundstücke.

Leider blieb uns daher keine andere Wahl, als im ortsansässigen und von uns lange und konsequent verschmähten Neubaugebiet ein Plätzchen zu suchen. Strenger B-Plan, wenig Platz. Zwei Grundstücke kaufen, aber nur ein Haus darauf bauen? Ist schon gar nicht.

Ich wusste, nein, ich ahnte, es wird schlimm.

Und es kam noch schlimmer. Ehrlich.

Unser Grundstück hat knapp 500 qm, nicht gerade üppig, wenn es mal genau nimmt. Mehr ging nicht, nur nach Norden ausgerichtet, das mochte ich dann aber auch nicht. Außerdem machen 100 qm mehr jetzt auch nicht unbedingt mein Traumgrundstück draus.

Sukzessive füllt sich dieses Gebiet nun. Natürlich nicht mit Schwedenhäusern, ist ja klar. (Das wäre mein Traum 2.0). Und ihr Lieben, es gibt wirklich schöne Häuser aus Stein. Ganz sicher. Aber unter ‚Stadtvilla‘ stelle ich mir eben etwas anderes vor als „Klötze“. Eher herrschaftlich. Mit Geschnörkel. „Echte“ Architektur.

Liebe Architekten, steinigt mich nicht. Aber das, was eure Kollegen ganz viel früher einmal gebaut haben, gefällt mir persönlich eben einfach besser.

Kurzum. Es ist eng. Und zwar sehr. Ich finde es auch nicht schön. Vielleicht bin ich sogar ein bisschen geknickt.  Aber es ist die Realität. Es ist das 21. Jahrhundert und wir leben nur einen Steinwurf vom größten deutschen Flughafen entfernt. Wir leben nicht in der heilen Insta- oder Bloggerwelt, oder im weitläufigen Niedersachsen oder so weit von der nächsten Großstadt entfernt, dass ich unsere Kinder mitten in der Nacht wecken muss, um sie pünktlich in der Schule zu wissen.

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Blick aus dem Badezimmer. Schön, nicht? Allerdings wird hier in einigen Jahren das nächste Neubaugebiet errichtet. Das wussten wir allerdings erst, nachdem wir unterschrieben hatten. Hätte es etwas geändert? Wohl kaum.

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Blick aus dem Kinderzimmer. Dazu fehlen mir die Worte. Nur Zahlen, die hab‘ ich. Zwischen beiden Hauswänden beträgt der Abstand 7,50 Meter.

Wir haben Grundstückspreise, die jenseits von Gut und Böse sind. Aber unsere Kinder fallen förmlich aus der Türe von der Veranda und sehen andere Kinder, ihre Freunde, die morgens mit Ihnen zur Schule laufen, mit ihnen lachen, weinen und das Neubaugebiet rocken. Sie sehen nun einmal keine wunderschöne Landschaft, die zwar Mama entzückt, aber auf Dauer wenig unterhaltsam ist. Wir leben leider nicht in Büllerbü. Wir leben aber in unserem persönlichen Traumhaus in einer sehr realistischen Umgebung.

Und wer weiss, vielleicht finden wir irgendwann einmal, weit entfernt von Fluglärm und engen, unschönen Neubaugebieten, unser ganz eigenes „Traumgrundstück“ und es gibt ein neues Petterhus.

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Ich wünsche euch einen schönen Abend und süße Träume,

Eure Stephanie

 

 

Allgemein · Holzarbeitsplatte · Küche

Kitchenstories

Hej ihr Lieben,

Heute zeige ich euch mal unsere Küche. Sie ist das Herzstück unseres Hauses und geht in einen offenen Ess-Wohnbereich über. Den zeige ich euch aber erst, wenn er vorzeigbar ist – so ganz viel Realität braucht’s ja nicht, gelle 😉

Da  sich der überwiegende Teil unseres Tagesablaufs in der Küche und im Wohnbereich abspielt, war mir wichtig, dass sie zum restlichen Innenleben des Lille Petterhus passt.

Wie viele von Euch wissen, bin ich mit 1,50 m in Sachen Körpergröße nicht gerade das, was man gemeinhin als „groß“ bezeichnet. Es musste dementsprechend eine Küche sein, deren Sockel ebenfalls eher nicht so hoch ist – bei gleichzeitig voller Schrankinnengröße. Denn auf Stauraum wollte ich auf gar keinen Fall verzichten. Niemals!

Klingt einfach, ist es aber nicht. Daran sind die regulären Küchenhäuser schlichtweg gescheitert.

Außerdem wollte ich ganz unbedingt eine klassische Speisekammer in unserem Schwedenhaus. (Wer will schon immer in den nicht vorhandenen Keller laufen?)  Gleichzeitig darf diese nicht zu viel Wohnraum kosten.

Aber wofür hat man einen Bauleiter?

Herr Rossmanith zauberte uns einfach eine wunderbare  Speisekammer die sogar in die Küche integriert ist.

Die, die es genauer wissen wollen, können hier nochmal schauen.

Was keiner von uns hätte ahnen können war aber, dass eben diese putzige Speisekammer ein riesengroßes Problem darstellen kann. Ist schließlich keine Standardtür durch welche man dort hineingelangt. Gibt es nicht im Katalog. Geht nicht. Punkt. Fertig. Aus.

„Ein Schreiner kann helfen!“ Denken jetzt sicher viele von Euch, oder?

Das dachten wir zunächst auch, allerdings arbeitet der ein oder andere Schreiner mit Küchenhäusern zusammen.  Dort wiederum hat mir entweder keine Front gefallen oder ich fand die Preise und den Kundenservice gruselig suboptimal. Oh, oder mir wurde vorgeschlagen, eine „ultramoderne schwebende Stylo- Dunstabzugshaube“ einzubauen. Ins Lille Petterhus. Ins Lille Petterhus??!

Wir hatten Stunden, ach was, Nächte damit verbracht, unsere Küche zu planen. Pläne wurden verworfen, wiederbelebt und doch wieder geändert. Letztendlich sind wir glücklicherweise bei einer wunderbaren Küchenplanerin gelandet,  die sofort erkannte wie ich ticke, meine Wünsche umsetzte und mir einen Plan zeichnete, der sich auf Anhieb mit meine Ideen deckte. Die Küche wurde problemlos an meine Körpergröße angepasst und auch die Speisekammer-Problematik war im Nu verschwunden 🙂

Et voila:

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Wir hatten uns anfangs bewusst noch keine Dunstabzugshaube einbauen lassen. Klar, weil ich auf die Schnelle ( 6 Monate) keine gefunden habe, die mir wirklich gut gefällt.

Und wisst ihr was? Das bleibt jetzt so. Ich brauche keine Dunstabzugshaube, habe ich beschlossen. Wir haben ein Lüftungssystem und alles was fettig ist, brate ich draußen auf der Pergola. So sind meine Tagesgerichte zunächst vielleicht ein kleiiin wenig wetterabhängig, aber wofür gibt es Regenschirme, Sonnenschirme und Schneebrillen?

Stattdessen lassen wir nun den Anschluss versetzen und zwei statt nur einer Pendelleuchten werden die Kochstelle schmücken.

Und so sieht sie jetzt aus:

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Zwischen dem Einbaukühlschrank und dem Backofen seht ihr den Eingang in unsere berühmte Speisekammer.

 

Mein Dank geht an Frau Barth und Firma Beckermann, die das erst ermöglicht haben!

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Ich bin froh, dass wir auf den Fliesenspiegel verzichtet und uns für meine geliebte Wandpaneele entschieden haben.

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Für mich gehört eine Holzarbeitsplatte zur Landhausküche wie Ketchup zu Pommes, Sonne zum Sommer, Schnee zum Winter und Birken zum Schwedenhaus. Ich habe sehr dafür gekämpft, mich fast umentschieden und im letzten Moment meinem Bauchgefühl freien Lauf gelassen und bereue es nicht.

Na klar werde ich bald den ein oder anderen Fleck finden, dafür erzählt sie ihre aber eigene echte ‚Kitchenstory‘. Sie lebt mit uns. Das kann eine  Steinplatte nicht.

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Die Kücheninsel – die gar keine ist- wurde auf  „Zwergniveau“ abgesenkt, sodass ich das erste Mal in meinem Leben ohne Zehenspitzen in einen Kochtopf schauen kann.:-) Tschö ihr lieben Höckerchen!

Auch das ist wieder einer der Gründe, die gegen eine Dunstabzugshaube sprechen:  Falls sich Herr Petterhus an den Herd verirren würde, würde er beim Kochen selbige vor seinem Gesicht wiederfinden. Herr Petterhus muss sich ohnehin nun leider beim Kochen fast auf die Knie begeben, da er sich aber nur selten an die Insel – die keine ist – verirrt, ist das nicht so dramatisch. Finde ich.

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Dieses liebgewonnene Buffet habe ich noch aus unserem alten Zuhause mitgenommen. Die Wand haben wir extra anpassen lassen. Ein bisschen verrückt, aber Abschied nehmen gehört auch nicht gerade zu meinen Kernkompetenzen..

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Ich hoffe, euch hat’s gefallen, bis ganz bald im Lille Petterhus!

Eure Stephanie

 

 

 

 

 

 

 

Allgemein

Kinderzimmer 2

Hej hej!

 

Seid ihr noch alle da? Ja?

Ich freu‘ mich!! Los geht’s!

Stellt Euch vor, es ist ein bisschen was passiert am und ums Schwedenhaus. Jetzt nichts Mega – spektakuläres oder so, aber ein bisschen was.

Die Pergola wurde abgebaut, ( Ja, ihr lest richtig!) das Gerüst unseres Abstellraumes und des Carports gestellt und die Pergola wieder aufgebaut. Zumindest teilweise.

Und dann?

Nichts.

Plötzlich waren sie weg unsere fleißigen Helferlein. Und kommen angeblich am kommenden Wochenende wieder.

Es gab mal jemanden in meinem Leben, dessen Leitspruch war : “ Geduld mein Herz, Geduld.“

Ich arbeite dran.

Heute nehme ich euch lieber noch mal mit ins Lille Petterhus in der Hoffnung, euch ganz bald Außenbilder zeigen zu können.

Darf ich vorstellen:

Kinderzimmer Nummer 2

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Vom Schnitt ist es nahezu identisch wie Kinderzimmer Nummer 1, aber ein klitzekleines bisschen größer (das habt ihr jetzt nicht gelesen).

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Das Bett habe ich beim Auktionshaus für ganz wenig Geld ergattert, weiss gestrichen und noch mit dem passenden Rost versehen. Die Menschen früher waren anscheinend eher so klein wie ich heute noch, deswegen mussten wir uns einen passenden Lattenrost selbst bauen. Das war überhaupt kein Problem, denn was es ums rote Schwedenhaus  wirklich reichlich gibt, ist -Holz! 🙂

Und das Stühlchen? Das gibt es gleich zweimal im Lille Petterhus . Ich hatte es in mehreren Schichten grau und weiß gepinselt und im Anschluss gekälkt. Somit eignet es sich jetzt als Klettergelegenheit, „Höhenunterschiedüberbrücker“, Kleiderablage, Nachttisch und leider auch manchmal als „Schwesternabwehrgerät“.

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Auch hier habe ich die kleinen Regale als Ablage über dem Bett angebracht. Da das Kopfteil sehr hoch ist und wir einen Kniestock von 1,65 m haben, konnte ich leider kein Regal über dem Kopfende aufhängen. Es hat aber nun einen anderen Platz gefunden 🙂

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Unter meinem Lieblingsfenster steht hier eine Bank, in der man abends genau das verstecken kann, was sich in vergnügten Spielestunden über Tag angesammelt hat. Ab und zu dürfen auch die Petterhuskinder den Pinsel und die Patschehände zum Einsatz bringen und so haben sie mit großer  Euphorie am Bänkchen selbst „Hand angelegt“.

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Leider hat eines der Petterhuskinder kürzlich ein bisschen übermotiviert den Schrank geöffnet, sodass wir vorübergehend auf ein Türchen verzichten müssen. Und weil ich für mehr Realität auf Blogs bin, zeige ich euch auch den Spielzeugschrank daneben 🙂

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Ich überlege gerade, ob es nicht hübsch wäre, einen kleinen Vorhang vor das untere  Regal anzubringen. Allerdings haben es die Petterhuskinder ja bekannterweise nicht mit feinmotorischen Fertigkeiten, was mich wiederum zum Grübeln bringt, ob das Vorhängchen dauerhaft an Ort und Stelle weilt. 🙂

Ein richtiges echtes Schulkind braucht natürlich unbedingt auch einen Schreibtisch. Hier wird sich in der nächsten Zeit noch herausstellen, an welchen Platz er schlussendlich wandern wird .

 

Wie alle meine aufbereiteten Möbel ( oder ungeliebten Badewannen) hat auch dieser Kleiderschrank einen Namen.

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„Das Ungetüm“ nenne ich ihn. Nicht sehr nett – ich weiß – aber im Ernst.

Er ist riiiiesig. Ich habe ihn seinerzeit zum Auszug bekommen. Schön in „Kiefer Natur“.

Gelaugt, geölt.

Zum Wegwerfen war er mir zu schade, also her mit Pinsel und Farbe und noch mehr Geduld und los geht’s. Eigentlich sollte er im Kinderzimmer 1 landen, deswegen hat er auch rosa Knöpfe, aber dort steht ja nun sein kleiner Bruder.

Ich muss sagen, das war eines meiner anstrengendsten und zeitintensivsten Projekte, aber es hat sich gelohnt! Und Platz ist da drin sag‘ ich Euch! Ich könnte einen Petterhuskindergarten mit Kleidung versorgen 🙂

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Manchmal hat sich die Wäsche durch das gelaugte und geölte Holz gelblich verfärbt. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern ist wirklich ärgerlich, denn die Kleidung kann dann direkt in den Mülleimer wandern. Es sei denn , sie ist schwarz oder blau. 😉

Deswegen habe ich kurzerhand alle Böden und Schubladen mit Folie beklebt.

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Noch mal kurz umgeschaut:

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Blick ins rosa Zimmer:

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 Blick ins Kinderbad:

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Das war’s für heute ihr Lieben, ich wünsche Euch eine schöne Restwoche! Ich hoffe, ihr besucht mich bald wieder,

 

Eure Stephanie

Allgemein · Boden · Holzdielen · Kinderzimmer · Kreidefarbe · Tapeten · Wandvertäfelung

Kinderzimmer 1

He ihr Lieben!

Zunächst möchte ich kurz meine neuen Leserinnen und Leser willkommen heißen. Schön, dass ihr da seid! Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen meiner Zeilen!

Heute möchte ich euch mitnehmen auf einen kleinen Ausflug ins Kinderzimmer unserer Kleinsten. Sie ist nun dreieinhalb und gefühlt schon riiiesengroß:-) Deswegen durfte auch sie – wie alle anderen Petterhuskinder auch – sich die Tapete selbst aussuchen.

Stop.

‚Selbst aussuchen‘ ist relativ.

Sagen wir mal, sie durfte zwischen mehreren Tapeten auswählen.

Genaugenommen waren es zwei.

Ich finde Bibi und Tina oder Bibi Blocksberg jetzt per se nicht schlecht oder so. Aber an der Wand muss ich sie nicht haben. CD geht. Buch geht. Aber nicht an der Wand. Alleine beim Gedanken daran schüttelt’s mich 🙂

Sie hat sich – oh Wunder – für rosa entschieden. Seht ihr das? Es sind rosa Streifen – gaaanz feine dünne.

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Ganz fertig ist das Zimmerchen noch nicht, aber ich wollte euch nicht länger auf die Folter spannen und eigentlich war ich jetzt ganz froh, dass zunächst mal alles an Ort und Stelle steht.

  Auch in den Kinderzimmern haben wir uns für die klassischen geölten Eichendielen entschieden. Sie machen das Zimmer herrlich gemütlich finde ich.

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Das Bett ist noch ein Überbleibsel aus dem alten Zuhause. Mittelfristig möchte ich es gerne austauschen, mir ist leider nur noch nichts Passendes über den Weg gelaufen.

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Die heissgeliebte Puppi schläft in einem alten Puppenbett von Oma das kurzerhand geweißelt und neu bezogen wurde. Über dem Bett habe ich vorerst zwei kleine Regale aufgehängt, da kann man wunderbar die aktuellen Vorlesebücher deponieren und gerade fertiggestellte Kunstwerke der Kleinsten drapieren.

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Neben dem Bettchen kommt schon gleich mein geliebtes Halbmondfenster. Darunter passt wunderbar eine Banktruhe zum Draufklettern, Sitzen und dreihundertmillionen Duplosteine verstauen.

IMG_1633 Ursprünglich stammt sie ebenfalls aus dem schwedischen Möbelfachgeschäft. Sie war vorgesehen, die Nacht auf der Straße zu verbringen, um dort zu früher Stunde von den hässlichen lauten LKW abgeholt zu werden. Bis mein Blick auf meinen Kreidefarbenvorrat fiel 😉

Ein paar Schablönchen geschnappt – et voila! geht noch. 🙂 Hier könnt ihr auch nochmal die Tapete gaaanz genau sehen.

Fast alle Tapeten in unserem Haus sind aus Schweden. Ich liebe den Stil einfach!

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Diese alte Kommode ist ein Sperrmüllfund und eignet sich prima als Spielzeug – und Puzzleaufbewahrung. Hier kam auch wieder die Blümchenrolle von einem meiner letzten Blogposts zum Einsatz;  erinnert ihr euch?   Ein bisschen Kreidefarbe und ganz viel Nähzimmer

Auch wenn sie noch meilenweit von der Einschulung entfernt ist (glücklicherweise), so braucht auch die kleinste Maus im Haus doch bitte einen Schreibtisch. Passend dazu einen antiken Schulstuhl den ich in mühevoller Feinarbeit aufgearbeitet habe. Und was ist der Dank?

Einen echten Drehstuhl hätte die Dame gerne.

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Pustekuchen. Der Stuhl bleibt. 🙂

Als kleine Ablage für allerlei Krimskrams habe ich dieses kleine Regalchen vorgesehen. Ich habe es von einer ganz lieben Dame bekommen, die von Zeit zu Zeit kleine Schätze wie diesen in Frankreich aufstöbert.

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Und was eine kleine störrische  meinungsstabile Prinzessin unbedingt auch haben muss, ist natürlich ein Küche. Ich kann euch sagen. Dort gibt’s den weltbesten Tee. Mit vier Kilo Zucker und gaaanz viel Sahne.

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 Auch vor dem alten Kleiderschrank hat der Kreidefarbenpinsel nicht halt gemacht. Es ist der alte Schrank von meinem Papa. Meine Oma hatte ihn damals fast identisch für uns Kinder gestrichen.

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Nach seinem Einsatz verweilte er einige Jahrzehnte in diversen Abstellräumen, bis ich ihn nun zu höheren Diensten wiedererweckt habe. 🙂

Ist euch eigentlich etwas aufgefallen? Nein?

Guckt nochmal genauer.

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Immer noch nicht? Oder vielleicht doch?

Unsere Leisten um die Paneelen fehlen noch… Leider tun sie das noch in fast allen Zimmern. Es kommt aber auch immer irgendetwas Wichtiges dazwischen was ganz unbedingt dringend (!) vorher noch erledigt werden muss. So ist unsere Küche nun fertig und wartet darauf, vorgestellt zu werden.

Morgen wird ebenfalls ein großer Tag. Unser Carport / Abstellraum / Pergola wird montiert und fertiggestellt. Das muss ich euch natürlich auch schnellstmöglich zeigen. Vor der Küche. Und den Kinderzimmern 2 und 3. Und vor dem Befestigen der Abschlussleisten der Paneelen. Ist ja klar. Außerdem beschäftige ich mich derzeit mit der Auswahl der richtigen Dunstabzugshaube für das rote Schwedenhaus. Hier kann doch nicht einfach jede dahergelaufene Abzugshaube einziehen! Wisst ihr ja. Vergleichbar mit der äußert komplizierten Toilettensuche.

Am Ende fristet sie ein ungeliebtes Dasein wie ‚Ignazia die Wanne.‘ Undenkbar!

Bis ganz bald im Lille Petterhus.

Eure Stephanie