Allgemein · Innenausbau

Stuckleisten, Zierleisten und Bodenleisten

Hej hej!

Gerade habe ich eine Streich- Pause eingelegt und beschlossen, Euch die Fortschritte in unserem  Schwedenhaus zu präsentieren.

Viel ist passiert in den vergangenen zwei Wochen und das möchte ich Euch nicht vorenthalten.

Zuallererst durfte ich mich freuen, dass ENDLICH unsere langersehnten Fensterbänke hier eingetroffen sind. Glücklicherweise gibt es irgendwo in einem kleinen Dorf auf der schwäbischen Alb einen ganz lieben Menschen, der extra für uns Überstunden machte, um sie in Windeseile für uns zu lackieren, sodass Herr Rossmanith sie uns auf seinem Weg zu uns mitbringen konnte.

Ich muss schon sagen, solche Momente bewegen etwas in mir. Ich bin bewegt, gerührt, angetan – nennt es wie ihr möchtet.  Es gibt tatsächlich Menschen, die sich für uns und unser Petterhus ins Zeug legen. Einfach so. Das ist ein tolles Gefühl.

An dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an Herrn Sauter und unseren wunderbaren Bauleiter.

Endlich können nun  auch die Zierleisten an den Fenstern – die Almogen- und die Laibungen angebracht werden. Ich finde, sie machen das Petterhus schon ein bisschen wohnlicher, findet ihr nicht?

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Unser Schreiner hat wahrlich geschimpft, denn unsere Wände sind nicht ganz so eben wie die eines Steinhauses und so war es wirklich Millimeterarbeit, alles so anzubringen, dass es ‚ nach was‘ ausschaut. So kam es, dass er wegen der nicht vorhandenen Perfektion unser Haus nun „Pippi Langstrumpfhaus“ nannte.

(Ich hoffe, es lag nicht an dem Chaos, das ich gerne hier und da verbreite)

 

 

Vor unserem Wohnzimmer steht leider der Container der Straßenbaufirma, aber irgendwann wird dort unser Gärtchen sein..

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Der Treppenaufgang

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Auch die Haustüre ist nun noch hübscher als vorher

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An einigen Stellen konnte der Parkettleger schon die Fußbodenleisten anbringen. Hierfür wäre es allerdings von Vorteil gewesen, wenn die Türen an Ort und Stelle gewesen wären… hüstel…

Leider habe ich die Aussage unseres Bauleiters „Die Türen kommen ganz zum Schluß“ ein klein wenig zu wörtlich genommen und mir bei der Bestellung sehr viel Zeit gelassen. 🙂 Ausgesprochen viel Zeit.

Vielleicht ein bisschen zu viel Zeit.

Also heisst es auch hier wieder warten und hoffen, dass es passt. Kann ich ja jetzt schon prima.

In den letzten Tagen wurden auch die Kinderzimmer fast fertig. Bitte entschuldigt die miserable Bildqualität. Leider haben wir noch kein Licht im Petterhus und die Sonne hat sich heute hartnäckig versteckt! Auf gar keinen Fall liegt es an meiner fotografischen Fachkompetenz. Ich kann toll fotografieren.

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Ganz wichtig waren mir die Wandpaneelen. Sie machen das Haus so wunderbar gemütlich und noch dazu sind die Wände vor klebrigen kleinen Fingerhänden geschützt. Ich glaube auch, dass Kugelschreibersmileys darauf besser zu entfernen sind, als auf Tapete.

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An fast allen Wänden haben wir nun diese Stuckleisten.

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Ich finde sie sehen toll aus, passen zum Landhausstil und kaschieren noch dazu die kleinen Risse, die bei einem Holzhaus unweigerlich entstehen.

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Hier könnt ihr unseren HWR sehen – leider derzeit eher Abstellraum für Dinge von denen wir nicht wissen, wo wir sie lagern können.

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Auf dem Fundament wo später unser eigentlicher Abstellraum Platz finden sollte,  herrscht leider noch gähnende Leere. Dafür stapelt sich das zum Teil vorhandene Baumaterial rund um unser Petterhus, was jegliche Erdarbeiten, um unseren Garten vorzubereiten, leider unmöglich macht.

Als Alternative haben wir nun aber diese Lagermöglichkeit.

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Dieses kleine Eckchen wird später mit Paneele und auch mit einer Tür aufgehübscht.

Der Countdown läuft, wir haben noch gerade mal 4 Wochen. Nächste Woche möchten wir in den Kinderzimmern fertig sein und die Bäder/ HWR / Flur müssen noch gestrichen werden.Danach warten wir noch auf die Endmontage unserer Sanitärobjekte und Elektro und die Silikonfliesen in allen Bädern. Achso, und die Türen 🙂

Ein schönes Wochenende wünsche ich Euch!

Eure Stephanie

 

Allgemein

Vom Dielenboden, Fliesen und Fröschen

Hej liebe Leserinnen und Leser,

jetzt habt ihr doch schon wieder ein paar Tage länger nichts von mir gehört, das wollte ich auf diesem Weg mal eben schnell ändern.

Eigentlich hatte ich vor mal am Outfit meines Blogs künstlerisch tätig zu werden. Ein bisschen aufhübschen für Euch und so. Die Schrift ändern, den Hintergrund, hier mal ein bisschen netter, da etwas schöner…aber irgendwie – wenn man so gar keine Ahnung hat, gestaltet sich das etwas schwieriger als gedacht 😉 Außerdem hat Kunst noch nie zu meinen Kernkompetenzen gezählt.

So habe ich kurzerhand beschlossen, das Layout Layout sein zu lassen, und Euch ein kurzes Baustellenupdate zu präsentieren. Ist ja auch mal ganz nett.

Letzten Mittwoch kam unsere Treppe.

Die Jungs von Jenniches Treppen hatten sie tatsächlich innerhalb von wenigen Stunden montiert.

Ich finde, sie ist wunderschön geworden, aber schaut selbst.

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Diese kleinen Fräsungen habe ich im Nachhinein noch geordert; ich hatte irgendwie das Gefühl, es fehlt etwas. Aber so ist sie einfach perfekt für uns 🙂

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In voller Größe zeige ich sie Euch selbstverständlich, wenn sie nicht mehr ihren dicken wirklich unvorteilhaften Schutzanzug aus Luftpolsterfolie und Pappdeckel trägt. Und wisst ihr was? Sie passt perfekt zu unserem Fußboden, das freut mich noch mehr!

Unsere Küche ist Donnerstag und Freitag angekommen. Und ich muss so ganz kurz am Rande erwähnen, dass ich (entschuldigt diesen wirklich dämlichen Ausdruck, aber entspricht am ehesten der Wahrheit) schockverliebt war!

Was habe ich mir noch in der letzten Nacht Gedanken gemacht. Ob die Farbe nun zu den Türen und noch dazu zu den Fensterlaibungen passt, ob sie mir noch gefällt, ob es wirklich die Richtige für uns mich ist. Ob nicht doch lieber Pöppel Knäufe, ob die Höhe wirklich stimmt..

Und was soll ich sagen:

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Für mich ist sie perfekt geworden.

Von meinem Mann wegen der herabgesetzen Kochstelle und der Arbeitshöhe von 88 cm liebevoll „Pygmäenküche“ genannt. ( Ist das eigentlich noch liebevoll oder eher doch unverschämt?)

Seht ihr ganz links die mittlere Tür neben dem Backofen? Das ist der Zugang zu unserer Speisekammer und ich sag‘ euch : DAS war ein Akt. Eigentlich (finde ich) ja ne tolle Idee – so eine „Geheimtür“- nur wer setzt diese um?

Der schwedische Möbelriese? Nee. Ist nicht. Möbeldiscounter? Schon gar nicht. Teure Küchenstudios? Naja… eher suboptimal. Schreiner? Auf jeden Fall, aber leider nicht mit der passenden Front. Kleine, putzige Küchenstudios in einem Mainzer Vorort mit einer wundervollen, hochkompetenten und ausgesprochen geduldigen Küchenplanerin? Ohja!!

So kam ich nach nächtelangen, verzweifelten Küchenplanungen – auch im Hinblick auf meine eher spärliche Körpergröße zu meiner perfekten Küche. Vielen Dank liebe Frau Barth!

Unbezahlbar! Denkt ihr jetzt bestimmt. Nein, finde ich gar nicht. Wir waren in einigen Küchenstudios mehrmals zugegen und sogar nach „SUPERPREIS“ Angebot („ehrlich – drunter – geht – gar – nichts – blabla “ ) lagen wir genau in deren preislichen Segment.

Mein absolutes Highlight ist dieser Spülstein der mir im Internet zugelaufen ist. 🙂

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Im Hinblick auf die immernoch fortwährenden Arbeiten im Haus muss auch sie dick eingepackt in Malervlies auf unseren Einzug warten. Ich freue mich schon so, wenn sie irgendwann fertig dekoriert und bereit zum Kochen ist!

Heute mittag kam unser Parkett, schaut mal, so wahnsinnig schnell! Innerhalb weniger Stunden war das OG fast fertig und morgen geht es im EG weiter.

Blick zum Kinderzimmer

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Das Nord-Ost Kinderzimmer

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Blick zur Treppe

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Und auch in den Badezimmern ging es voran. Ich zeige Euch mal zwei kleine Einblicke:

 

In den nächsten Tagen muss noch ganz viel erledigt werden. Zum Beispiel haben wir immernoch keine Toiletten. Ich persönlich finde ja, Toiletten sehen nie toll aus. Aber auch wenn ich das bisher erfolgreich verdrängt habe – ohne geht ja auch schlecht. Bisschen kalt im Winter auf der Baustellentoilette, dachte ich mir und habe mich mal ein bisschen auf die Suche gemacht.

Einen kleinen Wehmutstropfen gibt’s aber auch auf unserer Baustelle. Nix Schlimmes. Nur eher nervig. aber das muss ja auch mal gesagt werden.

Der Zulieferer von Rörvikshus hat uns leider falsche Fensterbänke geschickt. Jetzt warten wir auf unsere neuen Fensterbänke, sodass die Laibungen und Almogen und damit auch die Tapeten angebracht werden können.

Und wir warten….und warten… und warten….

Wie heißt es so schön?

Geduld ist eine Tugend

Bis dahin Ihr Lieben, ich freue mich, wenn ihr wieder dabei seid!

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Eure Stephanie

 

 

 

Allgemein

Veranda ist gleich Porch ist gleich Veranda

Hej ihr Lieben!

Puh, ist das heiss!

Kennt  ihr den Geruch von frisch gemähten Wiesen im Sommer?

Für mich der Inbegriff des Sommers, der Zeit der Wärmegewitter, Sonne, Natur, Sommerregen, Lebensfreude, laue Sommerabende bei Kerzenschein auf der Terrasse…ich liebe es einfach auch wenn ich nicht unbedingt ein Fan der heißen Temperaturen bin! 🙂

Umso mehr freue ich mich, dass wir das alles bald in unserem Schwedenhaus oder vielmehr auf unserer Porch erleben dürfen.

Gestern und heute hat unser Montageteam wieder Großartiges geleistet! Danke lieber Thomas, Julian, Heiko und Stefan – ihr seid einfach toll!

Ich sage jetzt einfach mal Porch. Im Grunde ist Porch ja dasselbe wie Veranda.

Aber ich habe nun einmal beschlossen, dass unsere Veranda im Eingangsbereich „die Veranda“ ist und die Veranda zum Garten eben „die Porch“.

Irgendwie hört sich Porch halt auch ein bisschen besser an. Ein wenig wie wilder Westen, längst vergangene Zeiten, New England, endlose Weiden mit vielen Pferden..Oder auch skandinavische Urwälder mit tiefen geheimnisvollen Seen an dessen Buchten unter Birkenhainen versteckte Häuser stehen…

Kurzum : Ich finde es schöner und deswegen heisst es bei uns Porch.

Freitag in der Früh ging es los

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Und schon haben wir ein Geländer!

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Diese schwarzen Dinger müsst weiterhin einfach kosequent ignorieren – wir tun’s auch und hoffen, dass die richtigen „Fallrohrhalterungen“ endlich den weiten Weg von Schweden zu uns finden 😉

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All das muss natürlich noch geweißelt werden…seufz..

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Nach 2 Tagen steht sie nun. Hier stehe ich mit dem Rücken zum zukünftigen Nebenhaus Abstellraum

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Von der gegenüberliegenden Seite

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Und von vorne

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Die Balken auf unserer „Veranda“ haben wir auch geschafft! Und die erste Deko hat sich auch ins Bild geschlichen ..

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Im Innern vom Lille Petterhus haben sogar schon die ersten Fliesen ihr Plätzchen  gefunden.

Ja, ganz konnten wir sie – sehr zu meinem Leidwesen – nun wirklich nicht vermeiden. In den Bädern, im HWR und auch im Flur werden sie nun  bei uns einziehen. Ich glaube aber, wir haben eine gute Lösung gefunden und freue mich, Euch bald zeigen zu können, was spanische Fliesen in einem Schwedenhaus „zu suchen“ haben.:-)

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Außerdem – und darauf freue ich mich ganz besonders – kommt diese Woche das Herzstück unseres Hauses, nämlich die Treppe Küche. 🙂 Du lieber Himmel, ich bin so aufgeregt, das glaubt ihr nicht! Stundenlang, nein, nächtelang haben wir Küchenpläne erstellt und wieder verworfen, neue erstellt, die alten wieder hervorgekramt, sind verzweifelt, waren ratlos oder auch frustriert. Umso schöner ist es, wenn die Planungen abgeschlossen sind und die Vorstellungen Realität werden.

Das heißt für uns noch schnell Stuckleisten anbringen, streichen, aufräumen und hoffen, dass nichts dazwischen kommt. Und für euch meine lieben Leserinnen und Leser : Daumen drücken!

Ich freue mich, wenn ihr wieder dabei seid!

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Eure Stephanie

Allgemein

Tschüß Gerüst!

Heute war ein ganz  besonderer Tag für unser Lille Petterhus – und natürlich auch für uns!

Die Gerüstbauer waren da, um unser rotes Schwedenhaus von seinem leidigen Gerüst zu befreien.

Wie ihr ja wisst, stand es dank des „Malers“ 4 Wochen länger als geplant und hat uns die freie Sicht aufs Schwedenhaus hartnäckig verwehrt. Umso schöner war es, unser Haus nach nur 3 Stunden endlich mal ohne Gerüst bestaunen zu dürfen.

Hier sind schonmal die ersten Impressionen, leider begann es – natürlich – zu regnen und ich konnte  nicht noch mehr Bilder für Euch einfangen..

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Sieht doch gleich viel aufgeräumter aus, findet Ihr nicht? 🙂

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Und jetzt mal von Süden:

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Diese schwarzen Plasikdinger an der Seite müsst Ihr Euch wegdenken. Die Regenrinnen müssen noch montiert werden, denn wir hatten sie zum Schutz vor den Malerarbeiten noch nicht angebracht. Wenn ich mir das „Wunderwerk“ unseres „Malers“ einstweilen betrachte, war das eine weise, sehr weise Entscheidung 😉

…der Nachteil des fehlenden Gerüstes ist nun aber auch, dass Ihr (und auch wir) die Flecken im Anstrich noch deutlicher erkennt …

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…der Hausanstrich ist aus der Ferne perfekt- nur warum haben wir weiße Ziegelsteine?

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Meine heißgeliebte Veranda noch mit halben Gerüst

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und ENDLICH ohne 🙂

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Alles in allem sieht es in und um unser Lille Petterhus ja schon noch sehr nach Baustelle aus. Das liegt daran, dass der Carport, ein Abstellraum und unsere Veranda mit Pergola noch warten, aufgebaut zu werden. Das soll aber in den nächsten Wochen auch noch geschehen.

Und innen? Da geht es weiter stetig voran: Ich hatte nur Sorge, dass ich Euch mit meinen ewigen Baustellenbilder eventuell langweilen könnte, also warte ich, bis es mal wieder richtige „Knallernews“ gibt. 🙂

Liebe Leserinnen und Leser.

Ist Euch am zweiten Verandabild vielleicht etwas aufgefallen? Nein – mal abgesehen vom Gerüst 🙂

Etwas klitzekleines? Weißes?

Nicht??!

Ich habe angefangen, die Veranda zu streichen:-)

Zuerst dachte ich ja, das sei mal eben schnell „easy-peasy“ dahingepinselt. ÄÄÄhhh. Nein.

Leider ist das doch etwas aufwändiger und wesentlich zeitintensiver als ich dachte, zumal es der Wettergott nicht gut mit mir meinte meint. Ständig schauert oder windet es, sodass ich zwischen Farbeimer, Kindergarten, Wetterapp und altem Zuhause hin und herflitze.

Um noch mal auf dieses „Seelending“ zurückzukommen, Ihr erinnert Euch?

Rot, Röd, Faluröd

Was habe ich gestern und heute geflucht und geschimpft, Farbe gekleckert, abgeklebt, Eimer versucht aufzuhebeln, den Wettergott angefleht… Ihr Lieben, ganz ganz sicher ist ein riesengroßer Berg von meiner Seele nun im Lille Petterhus gelandet 🙂

Für nächste Woche sind Malerarbeiten der Innenräume angedacht und vielleicht zieht auch (notgedrungen) die ein oder andere Fliese schon bald bei uns ein.

Ein wunderschönes Wochenende wünsche ich Euch!

Herzlichst, Eure Stephanie

Allgemein · Fußbodenheizung · Heizung · Innenausbau

Fußbodenheizung im OG

Am Mittwoch kam unser lieber Installateur wieder den weiten Weg aus dem Schwabenland ins rheinhessische Hügelland angereist und hat begonnen, unsere Fußbodenheizung im Obergeschoss zu verlegen.

Nur im Obergeschoss deswegen, weil wir – ihr erinnert Euch- im Erdgeschoss ja schon die Thermobodenplatte haben.

Für die kommende Woche haben wir den Trockenestrich geplant und dann wird’s spannend, denn

               Die Bäder werden gefliest 🙂

Naja…zumindest die im Obergeschoss 😉

Fußbodenheizung geht bei uns im roten Schwedenhaus so:

Zuerst kommt an den Rand eines jedes Raumes dieser Wärmedämmstreifen

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…ich weiss, nicht besonders dekorativ, muss aber sein…

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Dann werden Styroporplatten gelegt.

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Kinderzimmer 1

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Kinderzimmer 2

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Auf diese Styroporplatten kommen dann sogenannte Wärmeleitbleche

Im Masterbad und Elternschlafzimmer

 

 

Kinderzimmer 3

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Dann kommen die Heizschläuche in die Wärmeleitbleche

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Hier seht ihr das Kinderbad- sogar schon mit Duschwanne 🙂

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Masterbad

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Flur

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Zum Schluss kommt noch eine Folie drüber

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Die Folie wird später nicht wieder entfernt, nein, sie liegt dann unter dem Trockenestrich.

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Fertig! 🙂  Fehlt nur der Trockenestrich.

Wie ihr sehen könnt, sind noch nicht alle Zimmer fertig gespachtelt und geschliffen. Das gehört auch noch auf die „To-do“ Liste für nächste Woche. Achja, der Hausanschluss fehlt auch noch. Wir haben ihn zu Gunsten unserer Nachbarn verschoben und erwarten ihn morgen.

Naja.. das EG habe ich heute sträflich vernachlässigt und Euch vorenthalten aber auch hier geht es im Lille Petterhus gut voran. Die Wände sind fertig geschlossen und müssen nur noch gespachtelt und geschliffen werden, sodass unsere Malerarbeiten (oje, irgendwie gruselt’s mich jedesmal, wenn ich dieses Wort schreibe..) bald beginnen können.

Die letzten Wochen des Innenausbaus dachte ich ja:  Boah, geht das aber laaangsam voran! Doch mittlerweile zieht das Tempo gewaltig an, sodass ich ein bisschen in Zeitnot komme, wenn ich mir weiterhin bei Entscheidungen so schwer tue. 🙂

Außerdem wartet die Veranda ja noch auf ihren Anstrich. Sie wurde von unserem „Maler“ verschmäht nicht als zum Haus zugehörig erachtet. Tja, ihr Lieben, was soll ich dazu sagen? 😉

Ich halte Euch auf dem Laufenden!

Habt’s fein, Eure Stephanie

Allgemein · Innenausbau

Der Innenausbau

Hej Ihr Lieben!

Wahnsinn! Ostern ist vorbei, bald ist schon wieder Weihnachten und ich habe gar nichts vom Lille Petterhus berichtet.

Es ist aber auch wirklich nicht so einfach, sich zwischen Hausbau, Familie, Kindern und dem Bloggen aufzuteilen. Manchmal bringt mich das schon an meine Grenzen. Insbesondere als „Mama“. Denn auch wenn wir nicht so richtig ‚Bauen‘, im Sinne von „Wir machen alles selber „, gibt es neben dem Alltag noch so wahnsinnig viele Dinge zu erledigen, dass ich gerne einen 37-Stunden-Tag hätte. Außerdem ist da ja noch das ein oder andere Möbelstück, das für den Umzug aufgehübscht werden muss.

…seid gespannt 🙂

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und lasst Euch überraschen…

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Die ein oder andere Fliesenentscheidung steht natürlich auch noch nicht final, oder anders formuliert:

„Ich habe es mir anders überlegt.“ 🙂

Also schnell Fliesen abbestellen und Neue dazubestellen (inklusive Lieferschwierigkeiten, so ein Mist). Waschbecken haben wir auch noch keine. Geschweige denn Toiletten. Armaturen schon gar nicht. Ein paar Möbel fehlen, Tapeten, und, und, und..

Aber was soll’s – wir haben es ja nicht anders gewollt 🙂

Genug gejammert, denn es gibt auch Erfreuliches zu berichten.

Iwo! Nein. Der „Maler“ will sein Elend nicht verbessern.

Aber innen im Petterhus, innen, da ist was los.:-)

Außerdem hatten wir im Lille Petterhus ganz liebe Menschen zu Besuch die mal schauen wollten, wie es im roten Schwedenhaus so zugeht.

Die Trockenbauer waren fleißig und sind nun fast fertig mit dem Obergeschoss. Nächste Woche soll schon die Fußbodenheizung verlegt werden. Wahnsinn, oder?

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Ich weiss… die Bildqualität… seht es mir nach, es war schon spät und recht duster im Petterhus

Hier werden die Wände für die Malerarbeiten in unserem Schlafzimmer und in der Ankleide vorbereitet.

Das geht beim Schwedenhaus so:

Die Ritzen zwischen den Gipsplatten werden mit einem Gewebe gefüllt, verspachtelt und im Anschluss geschliffen.

Ein Blick ins Masterbad..

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Der Flur und Kinderzimmer 1 – Das Nordostzimmer mit Blick auf die Skyline Frankfurt

 

Das Kinderbad

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Das Kinderzimmer 2 – Richtung Süden

In die Nische soll sich ein Kleiderschrank einfügen und später bekommt ein Einbauschrank hier sein Plätzchen 🙂

Hier hat sich übrigens noch das Fenster für unseren zukünftigen Abstellraum ins Bild geschlichen..

Kinderzimmer 3 – das Nordwestzimmer

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Grundsätzlich sind wir bis jetzt voll im Zeitplan, einzig die uns verschuldete verspätete Küchenlieferung verzögert unseren Umzug um ungefähr zwei Wochen. Sie ist ein Träumchen geworden. Irgendwie klein und doch ganz groß. Dazu gibt es in Kürze einen neuen Blogpost – lasst Euch überraschen:-)

Genießt das Wochenende und tanzt bei gutem Wetter in den Mai!

Eure Stephanie

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Allgemein

SIY- Shabby it yourself

Hej da draußen! Heute gibt es keine News aus unserem roten Schwedenhaus. Nur indirekt:-)

Kennt ihr das? Ihr habt gewisse Möbel in Euren Räumen weil man die nun eben mal hat, aber gefallen tun sie Euch nicht richtig, sondern sie sind „einfach nur da“. So ging es mir mit unseren Nachtschränken. Irgendwie spießig, und überhaupt häßlich. Weg damit, raus, igitt bäh! So lebten wir jahrelang ohne Nachtschränkchen mit Kinderbücherstapeln als Ersatz- ungleich weniger häßlich. Und irgendwie auch gar nicht so praktisch. 🙂

Neues Haus, neues Glück – neue Schränkchen!

Sie haben wohl einige Jahre auf dem Buckel, offensichtlich ein bewegtes Leben hinter sich, sind an den Innenseiten sogar mit Sütterlinschrift bestückt und fristeten ein tristes Dasein in einem dunklen Eck eines Speichers, bis sie mir über den Weg liefen.

Und hier sind meine Schätzchen:IMG_0734

Hinz und Kunz 🙂

Leider habe ich versäumt, sie vor meiner „Behandlung“ zu fotografieren.

Ich hatte sie zuerst abgeschliffen. Eigentlich muss man das wenn man Kreidefarben verwendet nicht, aber ich habe das Gefühl, dass die Farbe trotzdem besser auf geschliffenem Untergrund hält.

Dann habe ich die beiden Putzigen mit einer Grundierung grundiert vorbehandelt. Dabei ist es wichtig, dass ihr eine Grundierung mit Sperrwirkung (Holzisoliergrund) verwendet. Sonst kann es passieren, dass ihr später gelbe Flecken auf euren guten Stücken seht. Und das ist wirklich ärgerlich. Ich habe es im Selbsttest ausprobiert, man kann so oft drüberpinseln wie man will. Sie kommen wieder. Ganz sicher.

 Ich habe einen farblosen Isoliergrund von Yellowchair für die Innenseiten verwendet und für die später weißen Flächen habe ich einen weißen Isoliergrund vom Baumarkt verwendet. Ich mag einfach weißen Isoliergrund lieber. Irgendwie sehe ich besser, wo ich schon gepinselt habe und wo nicht.

Nachdem beide Grundierungen getrocknet waren, habe ich die Schätzchen mit der Kreidefarbe von Yellowchair gleichmäßig, aber kreuz und quer bepinselt. Wegen ‚Shabby chic‘ und so.

Es gibt noch andere Hersteller von Kreidefarben, aber meine Farbe habe ich von der lieben Dunja von Nähzimmer mit Herz. Dort konnte ich mir die Farben in natura ansehen und hatte gleichzeitig noch ein paar Tipps in der Tüte 🙂 Für meine nächsten kleinen Projekte möchte ich aber gerne noch andere Hersteller ausprobieren und wenn ihr mögt, berichte ich euch gern darüber. Nicht, dass ich Yellowchair nicht klasse fand, aber ich habe gerne die Vergleichsmöglichkeit.

Anschließend gabe es eine Ladung Wachs. Ich habe farbloses Wachs von Yellowchair bei Schränkchen eins verwendet. Bei Schränkchen zwei verwendete ich Chalkpaint Wax von Annie Sloan.

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Und wisst ihr was?

Es machte für mich keinen Unterschied. Beide werden mit einem speziellen Pinsel einmassiert (nur gaaaanz wenig Wachs) und im Anschluss mit einem sauberen, fusselfreien (na klar!) Tuch poliert.

Um dem Ganzen noch ein bisschen „Shabby“ Style zu verleihen und um die Oberfläche zu glätten, kann man – muss man aber nicht – nochmal die Oberfläche mit Schleifpapier bearbeiten. Ich habe 240er verwendet, ich glaube, es wäre weniger arbeitsintensiv mit 220er Papier. Je nach gewünschtem Effekt.

Et voila:

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Entschuldigt bitte die Bildqualität- ich arbeite dran;-)

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Anschließend gab es noch einmal eine dünne Wachsschicht als ‚finish‚ und fertig!:-)

Und so werden noch viele andere Stücke aufgehübscht in unser Lille Petterhus mit uns einziehen.

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Macht es gut, lasst Euch vom Wetter nicht die Laune verderben und genießt die Osterfeiertage mit Euren Lieben!

Eure Stephanie