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Ein wunderschöner Tag

Hej hej!

Unser erster Tag der offenen Tür ist nun schon fast zwei Wochen vorüber und ich musste mir diese Zeit tatsächlich nehmen, um das Erlebte setzen zu lassen.

Eines vorweg für alle die, die leider nicht kommen konnten und nun wissen wollten, ob wir das noch einmal  wiederholen: Ja, ich will 🙂

Wir hatten nämlich einen wunderschönen Tag  mit ganz, ganz lieben Menschen. So viel Lob, liebe Worte, und Wertschätzung kam mir entgegen, dass ich in manch einem Moment kurz innehalten musste, um nicht doch ein Tränchen (ja, ich bin nah am Wasser gebaut) zu verdrücken.

Herzlich willkommen im deutsch – spanisch – schwedischen LILLE PETTERHUS!

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Wir hatten wunderbares Wetter, der liebe Petrus hatte wohl ein Einsehen und hat uns kurzzeitig den Herrn Sommer (den echten, nicht den aus der Bravo) vorgestellt. Das war eigentlich wirklich gar nicht so schlecht, denn so konnten sich unsere Besucher gleich in ein Schwedenhaus im Sommer „einfühlen“. Viele waren positiv überrascht, wie kühl es auch bei 31 Grad in einem Holzhaus sein kann.

Als Deko habe ich kurzerhand unsere hauseigene Blumenwiese geerntet 🙂

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Und wisst ihr was, vor lauter Aufregung hatte ich völlig vergessen, meine Kamera in dem ein oder anderen Moment zu zücken, so kommt es, dass ich euch nicht einmal unsere lieben Bauleiter Herrn Rossmanith und Herrn Käfer zeigen kann. Sie waren gemeinsam mit Herrn Schaaf – unserem regionalen Vertriebspartner von Rörvikshus- zu unserer Unterstützung gekommen, um auch all die Fragen von schwedenhausinteressierten Bauherren (und -herrinnen , heisst das so?? ) zu beantworten.

 Auch für das leibliche Wohl war gesorgt.  An einem Foodtruck konnte man sich mit leckeren und gesunden Snacks wie Pommes mit Currywurst verwöhnen lassen.

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Der da oben ist übrigens der Herr Petterhus. Ohne den läuft hier nichts. 🙂

 

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Auch wenn wir schon einige Anmeldungen vorab erhalten hatten, haben wir uns wahnsinnig gefreut, wie viele doch gekommen waren, um sich unser rotes Schwedenhaus anzusehen.

 

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Alles in allem war unser erster „Tag der offenen Tür“ ein für uns ganz besonderes Ereignis; wir haben sehr viel Unterstützung durch Freunde und Bekannte während der Vorbereitung erfahren und hatten die Ehre, ganz wunderbare Menschen kennenzulernen. Vielen Dank dafür!

 

Ich wünsche euch eine wunderbare Woche und einen schönen Ferienbeginn!

 

Eure Stephanie

 

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TAG DER OFFENEN TÜR

Hej,

ich wünsche euch einen schönen Sonntag, ihr Lieben. Ich hoffe, ihr könnt das wunderbare Frühlingswetter genießen!

Bei uns geht es sehr langsam aber stetig voran, die wichtigsten Shutters in der Küche sind nun größtenteils fertig und wir können eeeeendlich mit den Kinderzimmern weitermachen.

Ganz ganz viele Kleinarbeiten stehen noch an und das ist zugegebenermaßen etwas, das mich wahnsinnig stresst. Irgendwie hat man ich das Gefühl, dass wir wohl nie fertig werden. Andererseits freue ich mich immer wieder, dass wir vieles selber machen und unser Haus Stück für Stück ein Einzelstück wird 🙂

Die passenden Gartenmöbel warten noch darauf, von mir gefunden zu werden. Die Veranda und das Carport sind noch nicht fertig, ganz zu schweigen vom Garten, der momentan doch sehr an eine archäologische Ausgrabungsstätte erinnert..

Trotzdem freuen wir uns, euch unseren Termin für den „TAG DER OFFENEN TÜR“ mitteilen zu können. Da wir bis zu diesem Termin so viel wie möglich fertigstellen möchten (wenigstens die kleineren Baustellchen) und die Petterhuskinder ja auch noch da sind, könnte es sein, dass es hier in den nächsten Wochen etwas ruhiger sein wird.

Wir laden euch ganz herzlich ein zum ersten

 TAG DER OFFENEN TÜR

9. Juni 2018

11-16 Uhr

Nikolaus-Becker-Str. 58

55270 Ober-Olm

 

Wir möchten euch interessierten Bauherren einen kleinen Einblick in unser Schwedenhaus gewähren und versuchen, all eure Fragen zu beantworten.

Damit ich ein klein bißchen besser planen kann, würde ich mich über eine kurze  Rückmeldung freuen.

Eure Stephanie

 

 

 

Allgemein · DIY · Shutter

DIY: Shutter im Schwedenhaus Teil 2

Hej hej,

ich wünsche euch ein wunderschönes Osterfest mit euren Familien und Freunden!

Wie versprochen hier nun mein Osternestchen für Euch:

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Denn heute möchte ich euch zeigen, wie man aus den Materialien aus meinem vergangenen Blogpost Innenklappläden bzw. Shutter herstellen kann.

Für alle, die gerade erst einsteigen: hier könnt ihr nachlesen, was ihr zum Bau eurer eigenen Innenklappläden so alles gebrauchen könnt.

Fertig sind sie bereits im Schlafzimmer, nun folgen in den nächsten Wochen auch die Küche und alle Kinderzimmer.

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Habt ihr alles? Shutter im Schwedenhaus geht nämlich so:

Wir beginnen mit den Leimhölzern
und den Rechteckleisten:

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Die auf euer Fenster angepassten Leimholzbretter dürft ihr nun mit den dafür zugesägten Rechteckleisten nach eurem Geschmack verzieren. Diese kann man auf Gehrung schneiden, muss man aber nicht 🙂 Einfach Leim drauf und Rechteckleiste an euren Wunschort auf dem zukünftigen Shutter platzieren. Wir haben uns lagetechnisch nach den Sprossen in unseren Fenstern orientiert.

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Ich habe unsere Shutters fürs Schwedenhaus ganz schlicht gewählt, außerdem musste es ja Zacki-Zacki gehen im Petterhus; der Sommer naht und es steht noch so wahnsinnig viel an.

 

 

 

 

 

 

Na-tür-lich (!) könnt ihr eurer Fantasie freien Lauf lassen und euren Shutterleins zum Beispiel noch mit Viertelrundstäben und erhabenen Holzplättchen die typische Kassettenform verleihen. Mir wurde das aber im Selbsttest nicht nur optisch, sondern auch gewichtstechnisch (kann man das schreiben?!) zu „schwer“. Sieht gerade im Altbau oder mit hohen Decken oder großen Fenstern bestimmt wirklich toll aus, aber nicht an meinen heiligen Holzlaibungen. 🙂

Nun müsst ihr eure Stückchen streichen:

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Ich hatte noch Reste meiner aktuellen Lieblingskreidefarbe im Schrank stehen und weil ich -natürlich- vergessen hatte, die eigentliche Farbe einzukaufen, kam sie mir gerade gelegen.

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..ihr könnt aber auch stinknormalen Acryllack aus dem Baumarkt nehmen.

 

 

 

 

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…nur noch die „schönen“ Scharniere an der Rückseite eurer Shutter festschrauben.

 

 

 

 

 

 

Weiter geht es mit den Kanthölzern:

Wir haben uns überlegt, unsere Shutter mittels Rahmen an den Laibungen zu befestigen. Sicherlich geht es auch anders, aber ich habe keine Ahnung wie 🙂

Das heißt, die Scharniere sind nicht an der Fensterlaibung (weil „die heilige Holzlaibung“), sondern an den angepassten Kanthölzern befestigt.

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Das sind diese Dinger…

 

 

 

 

 

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Aus diesen Kanthölzern schneidet ihr euch 2 Stücke in der Länge eurer Shutter zurecht.

ACHTUNG: Wenn ihr Viertelstäbchen und Deko-Kassetten auf eure Shutter anbringen möchtet, müssen die Kanthölzer entsprechend dick wie die Aufbauhöhe eurer Klapplädchen sein. Sonst könnt ihr diese nicht schließen.

Hässliche Einfache Scharniere drauf, fertig.

(Die Einkerbung ist optional. Unsere Bretter waren einfach 2mm zu dick und um sie schließen zu können, haben wir es so gelöst. Shutter passgenau zusägen hilft an dieser Stelle )

 

Dann bohrt ihr in diese Kanthölzer noch die Löcher dort vor, wo ihr sie später an den  Laibungen befestigen wollt.

Und so sieht das dann aus, bevor ihr sie an die Fenster anbringt, ich habe die Scharniere zur besseren Ansicht vorne(!) draufgepackt, festschrauben müsst ihr sie aber schon hinten!

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TIPP: Achtet bei den sichtbaren Scharnieren für die Shutter unbedingt auf die gleiche Höhe, denn sonst geht es euch „OH!“ wie mir und es sieht von außen lustig aus:-)

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Seid ihr noch da?! Ihr seid nämlich fast fertig mit euren ersten eigenen Innenklappläden!

Die Kanthölzer befestigt ihr nun durch die vorgebohrten Löcher an den Laibungen.

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Wir haben ein Stück Pappe dahintergeklemmt, so haben wir etwas Luft zu den Fenstern; man kann sie bei Bedarf besser einstellen und das Holz hat Platz „zum Arbeiten“.

Das Gleiche gilt für die Unterkante der Shutter. Bissl Luft lassen, sonst schleift es.

 

 

 

 

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Nun kommen die Shutter noch an die hässlichen Scharniere der Kanthölzer.

 

 

 

 

 

 

Und fertig war der Beginn meiner neuen Leidenschaft: Mit Shuttern spielen:-)

…mal halbauf…

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…mal zu….

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..achso! Fast hätte ich es vergessen, diese Schlitze da oben und unten, die machen es zwar herrlich unprofessionell und lummelig und schlossig und überhaupt. Kann man aber auch verhindern, indem man die Brettchen maßgenau anfertigt – und sie nicht wie die Familie Petterhus pragmatisch „von der Stange“ (war ein Schnapper, aber oben und unten fehlt halt ein Zentimeter :-)) nimmt..öhm..

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So sieht das Ganze dann „gefaltet“ aus:

 

 

 

 

 

Und wieder auf…

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Und so kam es, dass Frau Petterhus einstweilen verträumt vor diversen Fenstern steht und Innenklappläden auf ihre Variabilität testet.

Nun meine Lieben, konnte ich euch auch mit dem Shuttervirus infizieren? Schnell in die Hände gespuckt und los geht’s!

Aller Anfang ist schwer, aber wenn ihr den Draht erstmal raus habt, läuft’s.

Ganz ehrlich. Versprochen.

Ihr wollt wissen, wie lange man an diesen Dingern arbeitet? Mit ein bisschen Übung schafft ihr das in 6 bis 8 Stunden pro Fenster inklusive Trocknungszeit der Farbe. Geht doch, oder?

(Menschen in Besitz von Kindern U14 sollten gegebenenfalls mehr Zeit einplanen)

In den nächsten Tagen und Wochen werden wohl nahezu alle Fensterchen im roten Schwedenhaus vor der lieben Sonne geschützt werden und wenn es soweit ist, nehme ich euch mit auf einen Rundgang durchs Petterhus, seid ihr dabei?

Und für alle, die sich nicht nur mit einem virtuellen Rundgang begnügen wollen, habe ich gute Neuigkeiten:

Das LILLE PETTERHUS feiert seinen ersten TAG DER OFFENEN TÜR!

Wann? Das verrate ich euch in meinem nächsten Blogpost 🙂

Ich wünsche euch viel Erfolg und Spaß beim Nachbauen, bei Fragen meldet euch natürlich gerne!

Schöne Feiertage wünscht euch

Eure shutterverrückte

Stephanie

 

 

 

 

Allgemein · DIY · Shutter

DIY: Shutter im Schwedenhaus Teil 1

 

Hej ihr Lieben!

Zunächst möchte ich mich ganz herzlich für die zahlreichen Mails in den vergangenen Wochen bedanken und alle neuen Leser meines Blogs willkommen heißen. Schön, dass ihr da seid!

Heute falle ich direkt mit der Tür ins Schwedenhaus, oder besser „mit dem Fenster“.

Für gewöhnlich ist ein herkömmliches Schwedenhaus ja nicht mit Rollläden ausgestattet. Und das ist auch gut so, oder könnt ihr euch ein Schwedenhaus damit vorstellen?

Prinzipiell ist das ja gar kein Problem, nur etwas suboptimal in Hinblick auf unsere Kinder, die in der Sommerzeit dann gerne – durch die Morgensonne wachgekitzelt –  in der frühen Dämmerung um Entertainment bitten. Wenn es gut läuft.

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Im schlimmsten Fall werden wir aber durch erdbebenartiges Wackeln der Wände geweckt, verursacht durch eine vermeintliche Pferdeherde auf Koppelgang durch unseren Flur.

Nicht ganz so super ist es außerdem, wenn der Schlaf- und Wohnbereich Richtung Süden ausgerichtet ist und man im Sommer die globale Erderwärmung hautnah erleben darf. Sommer und Sonne bitte gerne, nur wenn möglich vor der Tür, nein, dem Fenster.

 

Eine Idee musste her. Jetzt. Sofort. Am liebsten gestern schon.

Nun gibt es unzählige Lösungen für unser Problem. Doch entweder sind sie für uns unbezahlbar, nicht praktikabel oder haben mir schlichtweg nicht gefallen.

Bis ich vergangenen Sommer beim Schwelgen in Erinnerungen auf Bilder unserer Altbauwohnung gestoßen bin. Und was sah ich da?!

Na klar!! Innenklappläden! Das ist die Idee!

Also her mit den Shuttern fürs Schwedenhaus! Nicht gekauft, sondern DIY!

Bei meiner Recherche bin ich über einige Blogs gestolpert, konnte aber keine optimale Anleitung für Shutter oder Innenklappläden finden. Ich mag auch nicht, wenn mir suggeriert wird, dass folgendes DIY- Projekt ‚mal eben schnell und total eeeeaaasy, mirnichtsdirnichts‘ von der Hand geht. Das stresst mich ja sowas von!

Jetzt will ich euch aber nicht länger auf die Folter spannen und fange mal an:

Wir haben die einfache Shutter-Variante genommen, d.h. ohne viel Schnick-Schnack und Gedöns, wie z.B. Halbrundleisten für die perfekte Kassettenform. Das liegt zum einen daran, dass wir uns langsam in die Materie einarbeiten wollten, zum anderen, dass weniger manchmal mehr ist und ich nicht so schwere dicke Dinger an meinen heiligen Holzlaibungen baumeln haben wollte. Ihr versteht, was ich meine?

Et voila:

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Und los geht’s:

Zuallererst müsst ihr natürlich mal ausmessen, wie groß eure Fenster sind. Also nicht die Fenster, sondern der Abstand zwischen den Laibungen.

Und dann ab in den Baumarkt eures Vertrauens, denn ihr benötigt:

  • Leimholzbretter 16mmx200x1200mm (z.B. aus Fichte), 18mm geht auch, Höhe und Breite hängt natürlich vom Fenster ab
  • Rechteckleisten (bei uns waren diese 5mm dick und 40mm breit)
  • Kanthölzer als Seitenverstärkung (24mmx44mmx2,50m), wir haben unsere Shutter daran befestigt
  • Scharniere (8 an der Zahl), wir haben je 4 schöne für die Shutter und 4 hässliche einfache für die Befestigung an der Seitenverstärkung (sieht man eh fast nicht) gewählt.
  • Farbe zum Streichen
  • Holzleim
  • passende Schrauben
  • ggf. Multifunktionsgerät mit Sägeaufsatz, um die Scharniervertiefung auszusägen
  • Schoki und Gummibärchen für die Nerven

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So ihr Lieben, jetzt habt ihr alles was ihr zur Vorbereitung für ein kreatives Osterfest benötigt. Und weil ich euch alle so gern habe, lege ich euch am Sonntag Teil 2 der Anleitung für Innenklappläden ins Körbchen 🙂

Bis dahin grüßt euch herzlich,

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Eure Stephanie

 

Allgemein · Frischluftventile · Heizung

Fresh Air Ventile – oder auch: Breathe easy im Schwedenhaus

Ihr lieben Leserinnen und Leser,

da breche ich mir einen ab mit Deko und dem ganzen Quatsch, aber was muss ich anhand eurer zahlreichen Mails der letzten Wochen erkennen?

Ihr braucht Futter. Technikfutter. Wenigstens der männliche Teil meiner Leserschaft. 🙂

Mit Technik habe ich es nicht so ganz, aber lasst es mich mit der ‚Light-Variante‘ versuchen. Zunächst möchte ich mich aber schnell von den Anglizismen verabschieden von denen ich nun wirklich kein ‚Fan‘ bin.

Heute geht es um unsere Frischluftventile im roten Schwedenhaus.

An alle, die in diesem Artikel Dekobilder erwarten: ihr könnt jetzt aufhören zu lesen.

An alle, die mir in der vergangenen Zeit fleißig geschrieben haben und wissen wollten, wie wir denn mit unserer Belüftung klar kommen: Bitte weiterlesen.

Wie einige von euch wissen, wurde im roten Schwedenhaus eine Heizung mit dem romantischen Namen ‚Nibe f750‘ verbaut. Das ist eine sogenannte Abluftwärmepumpe.

Achso. Eines vorweg: ich habe von dem ganzen Zeug nur wenig Ahnung, seht es mir nach. Für detallierte Auskünfte solltet ihr besser einen Fachmann befragen. Was ich hier tue, ist euch mit meinem fundierten Halbwissen unsere bisherigen Erfahrungen mitzuteilen.

Also.

Wo waren wir stehen geblieben? Abluftheizung. Sie ist klein, nett, braucht wenig Platz, macht weder Schmutz noch großartig Lärm und ist sozusagen eine der unauffälligsten Mitbewohnerinnen hier im Schwedenhaus.

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Heizung geht im roten Schwedenhaus (ungefähr) so:

Unsere verbrauchte, erwärmte Abluft wird mittels so runder „Dinger“ (eigentlich tragen sie den vornehmen Namen ‚Ablufttellerventile‘), z. B. aus der Küche sowie den Bädern abgesaugt, über versteckte Rohre zur Heizung zurückgeführt und trägt so zur Erwärmung unseres Brauchwassers bei.

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Und ja, wenn die komplette Petterhusfamilie in einem Anfall von Sauberkeitswahn nacheinander laaaaange duscht, ist der Warmwasserspeicher leer und benötigt eine Weile, um neues Wasser zu erwärmen. Alle 3 Kinder hintereinander baden ist auch irgendwie nicht ganz so super für den Warmwasservorrat. Bisher hat uns das nicht gestört, weil wir höchst selten unter „Anfällen von akutem gemeinsamen Sauberkeitswahn“ leiden.

So weit so gut.

Wenn Luft abgesaugt wird und man kein geschlossenes System hat, muss ja irgendwo frische Luft herkommen. Ist klar oder? Diese Luft erhalten wir aus den Frischluftventilen, auch „Fresh-Air-Ventile“genannt. Das sind dann quasi Löcher in der Wand mit Deckel drauf.

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Unten an den Ventilen befindet sich ein Regler, dort kann man die Öffnung des Ventils justieren

Wenn ich das ganze Zeug wegpacke, kann ich theoretisch den Menschen auf der Straße winken wenn ich wollte. Sieht aber blöd aus, deswegen lasse ich das.

 

Auf diesen Ventilen, unter dem Deckel befindet sich noch ein Staub- oder Pollenfilter.

Und von außen sieht das dann so aus:

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…hier rechts im Bild dürft ihr auch nochmal die „saubere“ Arbeit unseres Außenmalers bewundern.

Ob das energetisch super ist, wenn ja irgendwie immer frische, winterbedingt auch gerne kalte Luft in einen beheizten Raum wabert, kann ich euch nicht beantworten. So schlimm kann es aber nicht sein, sonst wäre das ja nix mit KfW55.

Nun zu euren drängensten Fragen:

 „Zieht das nicht?“

Lasst es mich so formulieren: Komme ich im Winter bei offenem Fenster in einen unserer Räume, dann zieht das. Sind alle unsere Fenster geschlossen, zieht gar nichts. Halte ich aber eine Hand unter eines der Ventile, spüre ich einen Luftzug, der in seiner Temperatur und Ausprägung je nach Außentemperatur und Wetterlage (Sturm) variiert. Sollte eines dieser Ventile genau oberhalb einer Sitzmöglichkeit sein, könnte dies das Gefühl vermitteln, dass „es zieht“.

Gerade hatten wir eine Außentemperatur von -10 Grad und stürmischen Wind, eines der Frischluftventile befindet sich direkt neben unserem Bett. Ja, ich hatte das Gefühl, „ganz schön frische Luft hier im Schwedenhaus und irgendwie ist es merklich kühler“, aber keinesfalls so, als wäre ein Fenster geöffnet.  Die Lösung lag darin, dass ich das erste und einzige Mal in diesem Winter die Heizung im Schlafzimmer startete. An alle Tierfreunde: Das Ventil über dem Hamsterkäfig habe ich bei dieser Witterung tatsächlich auf „Zu“ gestellt. Hamster lieben kühle Luft wohl nicht sagt das Petterhuskind.

„ZU“ ist aber nicht  „zu“, sondern nur „zu“ und nicht „dicht -> Mensch (und Hamster) erstickt“.

ABER : Noch niemals hatten wir das Gefühl von Kälte oder den entzückenden Geruch von abgestandener morgendlicher Luft im Schlafzimmer.

Es gibt wohl auch eine Heizungs- und Belüftungsvariante, in welcher die Frischluft erst in die Heizung gelangt, dort erwärmt wird und dann die Räume sekundär damit belüftet werden.

„Ist das laut?“

Jein. Wenn es stürmt und der Wind auf die Ventile trifft ist es schon etwas lauter. Mit „Sturm“ meine ich aber nicht, dass sich ein paar Blättchen im Wind bewegen. Eher Orkantief „Herward“ oder so. Bei starkem Wind hören wir die Ventile auch, allerdings liebe ich das Geräusch wenn der Wind ums Haus weht.  Wen das stört, der sollte sich kurz überlegen, ob er seine Rolläden wegen der Geräuschbelästigung bei windiger Witterung abmontieren würde. Dieses Problem hat man aber im Schwedenhaus wenigstens nicht. 🙂

Unabhängig vom Wind hören wir jedoch laute Außengeräusche durch unsere Frischluftventile. Klar. Wären wir wieder beim Loch in der Wand. Das heisst aber nicht, dass es so laut ist, als würden wir vor geöffnetem Fenster sitzen. Umgekehrt ist unser Haus so wunderbar gedämmt, dass alle anderen Geräusch extrem gedämpft werden. Hinzu kommt, dass wir sehr ländlich wohnen und die nächste Hauptverkehrsstraße 400 Meter entfernt liegt.

Wenn ich richtig informiert bin, kann man auch „geräuschhemmende Maßnahmen“ an den Frischluftventilen ergreifen. Wir empfanden dies aber bisher als nicht notwendig. Außerdem weiss ich nicht ganz genau, welche Maßnahmen das dann konkret sind.

 Zusammenfassend sind wirmit unserer Heizung bis jetzt sehr zufrieden, vielleicht gibt es für euch aber andere, passendere Alternativen. Zugegebenermaßen muss ich sagen, dass Heizung für uns kein Thema war, ich hätte mich aber gefreut, wenn ich irgendwo hätte lesen können, was es denn mit den Frischluftventilen auf sich hat.

Im Nachhinein hätte ich vielleicht etwas intensiver über eine Klimatisierung des Hauses im Sommer nachgedacht weil ich absolut kein Sommermensch bin. 🙂

Aktuell arbeiten wir dafür im Schwedenhaus an DIY – Beschattungs-/ Verdunklungsmöglichkeiten, oder einfach Shutters bzw. Innenklappläden genannt, die ich ganz sicher so schnell ich kann mit euch teilen werde.

Es grüßt euch,

 

Eure Stephanie

 

 

 

 

Allgemein · Gartenplanung

Kleines Gärtchen

Hej hej!

Heute gibt es ausnahmsweise keine Bilder aus und ums Petterhus für euch, denn erstens hat sich drinne so gut wie gar nichts verändert und zweitens will ich euch kurz in meine Gartenplanung einweihen. Die ist aktuell nämlich ein ganz großes Thema bei uns und ich kann es kaum erwarten, loszulegen. Denn während draußen eine weisse Schneedecke und frostige Temperaturen die Natur zum Schlafen bringen, bin ich schwer mit der Gestaltung und Planung unseres Gärtchens beschäftigt.

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Knapp 230qm stehen uns zur Verfügung. Was nicht heißt, dass meine Gedankengänge entsprechend wenig Zeit in Anspruch nehmen würden. Die letzten Monate habe ich auf ganz wundervollen Blogs gestöbert, in Gartenzeitschriften geblättert, mich beim NABU informiert und versucht, möglichst viele der wunderbaren Ideen in meine Pläne zu integrieren. Spannend wird auch, all diese Ideen in dieser winzigen Fläche auch umzusetzen.

Nicht zu vergessen  sind meine unzähligen Gespräche mit den verschiedensten Gartenplanern und -bauern. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, konnte ich leider nur vereinzelt Verständnis und Interesse für und an einem Bauerngarten erkennen. Der Trend geht momentan zu Golfrasen und eingesperrten Steinen. (Oder wie nennt man gleich die Zäune die mit Steinen gefüllt werden?)

Und nun?

Selbermachen heißt die Devise. Das spart uns eine Menge Nerven und schont den Geldbeutel.

Die geraden Linien mögen zu den etwas kantigeren Häusern wunderbar passen, ums Lille Petterhus kann ich mir das nicht vorstellen.

 Grundsätzlich möchte ich ganz unbedingt einen Garten, der sich vor allem für seine Bienen- und Vogelfreundlichkeit auszeichnet. Ich liebe es, wenn es im Sommer brummt, zirpt und wuselt. Was gibt es Entspannenderes, als in einer freien Minute den Bienen bei ihrer Arbeit zuzusehen? Auch für die Kids wäre es schön, wenn sie dadurch ihr Natur- und Umweltbewußtsein noch verstärken könnten. Mir ist es wichtig, ihnen etwas „mit auf den Weg“ zu geben. Was sie später damit anfangen, sei ihnen überlassen. Heimlich habe ich die Hoffnung, dass sie später vielleicht auch umsichtig mit unserer Umwelt umgehen. Momentan bin ich froh, wenn wenigstens der Müll in dem dafür vorgesehenen Abwurfbehältnis landet.

Ich muss Euch gestehen, als kürzlich Fragen wie: “ Wofür braucht man Nistkästen? Und warum sterben die Bienen?“ aufkamen, habe ich für mich und den Rest der Petterhusfamilie den Entschluß gefasst, Heulen bringt nix, wir müssen etwas tun.

Palmöl und Plastik haben ab sofort Hausverbot im Petterhus. Aber das ist ein anderes Thema. Zurück zum Garten:

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Diesen Sonnenaufgang durfte ich übrigens vor einigen Tagen genießen…

Natürlich dürfen in unserem Garten Stauden und Kletterrosen nicht fehlen. Hortensien, Holunder, und die gute alte Clematis werden uns hoffentlich beglücken sowie auf jeden Fall eine Wildblumenwiese. Darauf freue ich mich ganz besonders. Das häufige Mähen entfällt, stattdessen gibt’s Natur pur und was fürs Auge. 😉

Hier zeige ich euch einen kleinen Vorplan:

Garten

Ich gebe zu, mein alter Kunstlehrer hatte nicht ganz unrecht mit seiner Aussage, ich sei völlig „talentfrei“. Nehmt’s mir nicht übel, aber ich habe mein Bestes gegeben. Wirklich. Genau wie früher.

Mir war wichtig, dass das „Grundgerüst“ für unseren Garten steht. Gärtchen müssen wachsen, sie sollen und dürfen sich verändern. Hinzu kommt, dass sich bei einem Naturgarten  die Pflanzen selbst „umsetzen“ dürfen. Das ist dann natürlich klasse, wenn nicht nur ich mir „was anders überlege“. Sozusagen „Sich-selbst-umdekorierende-Pflanzen“. Schon Knaller finde ich.

Ein klitzekleines bisschen Nutzgarten gehört auch zu einem Schwedenhaus, habe ich lesen dürfen. Grundsätzlich sitze ich aber lieber nichts tuend und staunend (vielleicht noch mit einer Tasse Kaffee ) im Garten, als dass ich mir über Schnecken- und Würmerabwehr auf meinem Salat Gedanken machen möchte. Deswegen wird es sicherlich das ein oder andere Apfelbäumchen in unseren Garten schaffen und auch die gute Him- und Brombeere wird eine Einladung erhalten.

Blümchen schneiden geht auch noch, genau aus diesem Grund fand ich auch die Wildblumenwiese äußert sympatisch.

wildblumenwiese original CH-G

Quelle: Internet

Weil ich nicht möchte, dass es zu einem „Meet and greet“ zwischen fremden Hunden und den Haustieren aus dem Petterhus kommt, werden wir um unser  gesamtes Grundstück noch einen Staketenzaun aus Kastanienholz bauen. Und weil ich keinen Metallzaun wie im Zoo möchte, wird es nun eben Stakete. Einen weißen Holzzaun finde ich ganz nett, das wiederum fand aber Herr Petterhus nicht spannend.

IMG_2066Quelle: Nette Fast-Nachbarn

Mein Favorit war aber bislang ganz klar dieses Exemplar:

130810-42Quelle: Internet

Na, erkennt ihr es? Auf unserer letzten Tour durch Schweden durfte ich das Haus von Michel (der ja in Schweden Emil heisst) „in echt“ sehen. Was ich aber nun wirklich Knaller fand, war der Zaun. 🙂

Einen kleinen Bereich könnte ich mir aber auch ohne Zaun, dafür aber mit einer „hundeundurchlässigen“ Hecke vorstellen. Was sich hervorragend dafür eignet (auch als Einbruchs- und leider auch Kinderabwehr) ist eine Weißdornhecke. Sie blüht zwar wunderschön, ist aber sehr dornig und gerne auch sehr groß..

Bedeutet Schneiden, bedeutet Arbeit, bedeutet, dass ich mir das ganz genau überlegen muss. Aber schön aussehen tut sie schon, oder? 😉

Spierstrauch-HeckeQuelle: Internet

Vielleicht habt ihr ja noch ein paar schöne Ideen für mich? Ich freue mich natürlich sehr, von euch zu lesen. Der nächste Post sitzt auch quasi schon in den Startlöchern (oder steht man in den Startlöchern?) und es dauert sicher nicht so lang wie dieses Mal..

Bis ganz bald,

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Eure Stephanie

 

Allgemein · B

Bad 2.0

Hej hej liebe Leserinnen und Leser,

schön, dass ihr wieder hier seid!

Für die, die mir schon länger folgen ist es keine Unbekannte, dass ich ’not amused‘ über unser Elternbad – im Speziellen unsere Badewanne, auch „Ignazia“ genannt – war.

Das lag ganz einfach daran, dass ich im Grunde eine freistehende Wanne wollte und mich nur weil ich bequatscht wurde aus Vernunftsgründen für so eine komische „eingemauerte“  entschieden habe. Nein, entscheiden musste. Wollen doch mal bei der Wahrheit bleiben.:-)

Kennt ihr das mit dem  ‚komischen Bauchgefühl‘?

Außerdem hatte ich mir das Bad grundsätzlich „anders vorgestellt“.  Und natürlich – wie immer- hatte ich unterschätzt, wie zeitaufwändig sich die Wandpaneelengeschichte gestaltet und somit haben wir außer an den Waschbecken nach wie vor wandpaneelenfreie Zone im Bad.

Aber: Nach sage und schreibe 6 Monaten und 13 Tagen ist unser Badezimmerunterschrank fertig geworden. Also hereinspaziert:

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Grundlage waren zwei antike Nachtschränkchen, die ich mit Kreidefarbe und einer Lackierung gestrichen habe. Zwischen den beiden bleibt dann genügend Raum für zwei Regalböden mit Handtüchern, Badezeugs für die Kids, Fön, etc…

Die Rückwand haben wir mit Wandpaneele verschlossen – so kann nichts hinunterpurzeln.

Den Vorhang habe ich einfach mit Häkchen versehen und mittels Leiste an der Platte befestigt.  Und weil ich so eine super Hausfrau bin, habe ich ihn nicht extra fürs Foto gebügelt. 🙂

Handtuchhalter dran – fertig!

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Die Waschbecken sind tiefer als die zarten Schränkchen, also haben wir das Ganze einfach 15 cm vor der Wand aufgestellt und verkoffert.

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Unsere Badewanne habe ich mit leichten Vorhängen eingerahmt:

Ich muss sagen, mittlerweile mag ich unser Badezimmer sehr gerne. Es ist richtig heimelig geworden und sieht wunderschön aus wenn morgens das Sonnenlicht durch die Shutter scheint und es in ein ganz wunderbares Licht hüllt.

In den nächsten Tagen möchte ich euch unbedingt unsere „neue“ alte Hundedusche zeigen. Nach unserem Wasserschaden wurde sie erneuert und ich muss sagen…ach was, ich zeige euch bald die Bilder und ihr dürft es selbst sehen. 🙂

Bis ganz bald,

Eure Stephanie