Allgemein · Design · DIY · Innenausbau · Wandvertäfelung

Unsere Wandpaneele I

Hej ihr Lieben!

Ich hatte letzte Woche ganz fest versprochen, euch zu zeigen wie wir unsere Wandvertäfelung an die Wand packen. Et voila, hier kommt Teil 1.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

Ein Schwedenhaus oder ein Haus im New-England-Stil wird immer ein bisschen origineller oder wohnlicher, wenn es innen noch zusätzlich mit einer Wandvertäfelung ausgestattet ist. Diese kann quer- oder längsverlaufend angebracht werden, es gibt verschiedene Fräsungen, Breiten, Höhen, Farben, Abschlüsse… ach, der Fantasie und dem Geldbeutel sind so gut wie keine Grenzen gesetzt. 🙂

Wir haben uns im Petterhus für Längspaneelen in der echt schwedischen Optik, der Pärlspont-Paneele, hierzulande als sogenannter „Sachsenstab“ bezeichnete Fräsung, entschieden.

 Im Grunde ist „Wandpaneele“ eigentlich ganz einfach und wirklich kein Hexenwerk – aber sehr zeitaufwändig. Ja! Ihr habt richtig gelesen.

Willkommmen also auf dem Boden der Tatsachen. Nix Glitzer, nix „mal schnell“, Paneele dauert ein bisschen.

Bevor es jedoch losgehen kann, müsst ihr nur ein paar Entscheidungen treffen, dann ab in den nächsten Baumarkt und los geht’s!

Wandpaneele im Schwedenhaus geht also so:

Erstmal besorgt ihr euch im Baumarkt eures Vertrauens folgende Dinge – alternativ könnt ihr natürlich auch in eurem Werkzeugfundus stöbern:

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  • Akkuschrauber
  • Wasserwaage
  • Feile für die Schnittkanten
  • Schraubenzieher
  • Spannungsprüfer
  • Bleistift oder irgendeinen anderen tollen Stift
  • Rechteckleisten
  • Winkelleisten
  • Wandpaneele
  • Holzschrauben (wir haben 3,0 x 20mm verwendet)
  • Profilbrettkrallen
  • Gehrungswinkel und Säge
  • Lochsäge, um eventuell vorhandene Steckdosen auszusägen
  • kleine Nägelchen oder Holzleim (je nachdem wie ihr die Leisten befestigen möchtet)
  • Acrylfarbe und ggf. Grundierung
  • ggf. Kanthölzer für eventuelle Konterlattung

Hier habe ich die Leisten für euch nochmal genauer beschriftet, alle die hier Abgebildeten sind im Baumarkt in verschiedenen Größen erhältlich.

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Bevor ihr jedoch euren lokalen Baumärkten einen Besuch abstattet, müsst ihr allerdings folgende Entscheidungen treffen:

1. Welche Art der Wandpaneele möchten wir?

Es gibt zwei mehr oder wenige gängige Fräsungen, die ihr mit ein bisschen Glück und Recherche in verschiedenen Baumärkten finden könnt.

Das ist zum Einen der sogenannte Sachsenstab. Diese Fräsung haben wir direkt über Rörvikshus bezogen, ich habe aber schon gehört, dass sie in einigen nördlich gelegeneren Baumärkten oder Shops zu bekommen sei.

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Zum anderen gibt es diese normale Nut-und Feder Paneele. Diese bekommt ihr eigentlich in fast allen Baumärkten.

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2. Wie soll die Wandvertäfelung im oberen Bereich abschließen?

In einigen Räumen haben wir uns für einfache Abschlüsse durch Rechteckleisten entschieden.img_2632

In unserem Bad hingegen haben wir die etwas aufwändigere Variante gewählt. Diese bietet sich an, wenn keine höheren Schränke an die Wand gestellt werden müssen. Hier könnt ihr auch nochmal gut die Pärlspont-Paneele erkennen.

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Mal abgesehen von der Farbe welche ihr für eure Paneele verwenden möchtet, dürft ihr euch nun noch ganz kurz Gedanken darüber machen:

3. Soll die Wandpaneele hinter oder auf die Fußbodenleisten?

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Wir haben uns für Letzteres entschieden und es gefällt mir richtig gut.

Ich hoffe, ich konnte euch einen kurzen Einblick in die fabelhafte Welt der Paneelen gewähren und freue mich, euch bald im zweiten Teil wiederzusehen.

Bis ganz bald,

 

Eure Stephanie

Allgemein · Garten

Eine Hecke für das Lille Petterhus

Hej hej,

ein bisschen verspätet aber gerade noch rechtzeitig wünsche ich euch und euren Lieben alles Liebe im neuen Jahr!

Eben gerade war noch Weihnachten und schwupps! bin ich geistig schon im Frühjahr bei der Gartenplanung. Ich bin schon am Planen und überlegen, welche Pflanze ich wohin setzen möchte und kann es kaum erwarten, die ersten größeren Projekte umzusetzen. Nun heisst es allerdings noch ein bisschen Geduld zu üben sowie einige der Arbeiten im (!) roten Schwedenhaus noch schnell zu erledigen. Das Projekt „Elternbad“ ist nun fast geschafft und ich freue mich riesig, euch das Ergebnis bald zeigen zu können.

Aber jetzt bin ich schon ein bisschen aufgeregt, weil ich euch unbedingt unsere Hecke zeigen wollte. Streng genommen gibt es keinerlei Grund dafür, denn es gibt nichts unspektakuläreres als unsere Hecke:-)

Letztendlich haben wir uns für eine klassische Hainbuche- naturnah und so – entschieden und werden sie noch mit zwei Rosenwänden als Sichtschutz auflockern.

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 Leider können wir nur einen Teil des Gartens bepflanzen, weil wir immernoch(!) an einer Baustraße wohnen und wir nicht einzäunen dürfen (oder sollen) bis die Straße gebaut ist. So haben wir den Garten das Gärtchen einfach von Matsch, Schotter und verwahrlostem Gemeindeland getrennt und öffnen zu gegebener Zeit den Zaun zur Straßenseite, um dann den Garten vollständig anzulegen.

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The Fairy trotzt dem Winter…

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An der Süd-Ost Seite des Petterhus hatte ich letztes Jahr hochmotiviert und – wer liest schon Gartenratgeber?- ein Staudenbeet angelegt. Ohne Bewässerungsanlage würde ich bei weiteren Sommern wie dem Vergangenen mit der Gießkanne in der Hand meinen Tag dauerhaft im Beet verbringen. Mit Bewässerungsanlage würde ich mir überlegen müssen, wie ich es rechtfertigen kann, Unmengen an Trinkwasser auf meine Planzen zu kippen, während irgendwo auf unserem Planeten Kinder aufgrund des Wassermangels Not leiden.

Also habe ich mich entschieden, die in meinem Garten dürstenden Blümmelchen durch etwas resistentere Artgenossen zu ersetzen. In diesem Sinne konnte der Satz „Nur die Harten kommen in den Garten“ gewissermaßen adäquat umgesetzt werden.

Die pflegeleichte Salbeistaude harmoniert super mit meinen wassersparenden Rosen und liebt noch dazu die Sonne..sie dürfen bleiben.

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In den kommenden Monaten werden nebst einigen Bäumchen und Sträuchern also auch verschiedene Ziergräser, Schleierkraut, noch mehr Rosen, Lavendel, Salbeistauden und Disteln (wusstet ihr, dass die Distel Staude des Jahres geworden ist?) ums Petterhus ihre Plätzchen finden. Sie kommen mit dem Wasservorrat aus unserer Zisterne aus und ich darf meinen Garten genießen und muss nicht ‚gießkannenschwingenderweise‘ meine Tage im Beet verbringen. Das klingt doch nach einem Plan, oder?

Bevor ich es vergesse: Einige von euch ganz lieben Leserinnen und Lesern haben mich über meine Instagramseite angeschrieben und gefragt, ob wir unsere Wandvertäfelung selbst bauen und wenn ja, wie das denn bitteschön funktioniert. Das ist gar nicht schwer und wenn ich das kann, könnt ihr das auch! Schaut beim nächsten Mal rein, da erkläre ich es euch:-)

Bis ganz bald

Eure Stephanie