Allgemein

Das Petterhus wird grün I

Für alle, die sich gerade erschreckt haben: Tiiiief durchatmen. Es hört sich schlimmer an, als es ist. 🙂

Zunächst möchte ich kurz in meine Thematik einführen. So als Stoßdämpfer für das, was jetzt kommt.

In den letzten Wochen und vielleicht sogar Monaten habe ich mir ganz häufig die Frage gestellt, warum ich das hier eigentlich mache. Bloggerei,und social media und das ganze Zeug.

Ja, warum?

Um damit Geld zu verdienen? Ich lach mich schlapp.

Um allen zu zeigen, was ich für ne Superbloggerin ich bin? Schön wärs.

Um die wunderbaren Erfahrungen weiterzugeben, die wir mit unserem Schwedenhaus erleben durften und dürfen und meine Ideen zu teilen? DAS ihr Lieben, ist nahe dran.

Wie viele von euch wissen, bin ich mittelmäßig aktiv bei Insta, aber kilometerweit davon entfernt „instafame“ zu sein. Ich wäre eine Lügnerin, wenn ich behaupten würde „interessiert mich nicht die Bohne“. Instafame ist nämlich schon eine geile Sache. (entschuldigt bitte den Ausdruck) Ich freue mich über jedes Like, über jeden neuen Follower und viele neue Bekanntschaften. Aber wisst ihr was? Ich glaube, ich möchte gar nicht den Trend des Trends des Trends neu erfinden und dann sagen: „Hey, schaut mal was ich Tolles basteln kann!“. Ich möchte auch nicht (Deko) kaufen, kaufen, kaufen und den Müll von morgen produzieren nur für Likes und Follower. Ich möchte gerne weiter Ich sein. Und nicht sagen, Ich bin Ich, wenn Ich es doch nicht bin und nur so tue als ob (Ich Ich wäre).

Womit wir auch schon ein klein wenig beim Thema wären.

Ich möchte euch auf meinem Blog  gerne auf eine Reise mitnehmen. Auf eine Reise durch mein Leben im roten Schwedenhaus. Das bleibt so. Aber ich kann und möchte euch nicht jede Woche Dekobilder posten oder den neuen Pool, das neue Dies und das schicke Das. Ich möchte weiterhin Spaß an der Bloggerei haben und euch mitnehmen zu den Häfen, die mir wichtig sind. Mal ist es der Garten, mal das Bad, ein neuer Raum oder auch Deko und heute, wo wir beim Hafen sind, ist es das Meer. Oder unsere Umwelt und was wir daraus machen. Oder auch nicht. Hier wäre jetzt für alle Nicht- Mitreisenden die Möglichkeit, die heutige Reise zu unterbrechen und einen kleinen Landgang zu unternehmen. Alle anderen dürfen gerne an Bord bleiben. Ich freu mich, dass ihr dabei seid!

Vor einem knappen Jahrzent war ich erstmalig direkt konfrontiert mit dem Müllberg, den ein „in-die-Windel-kackendes-Kleinkind“ so produziert. Wusstet ihr, dass ein Kind bis es zweieinhalb Jahre alt ist, fast eine Tonne Müll produziert? 65% davon ist Holz- und Plastikanteil und soll angeblich bis zu 10% des städtischen Müllaufkommens ausmachen. Damals habe ich mich vor Schreck und aus Überzeugung für dieses und alle weiteren  Kinder schon für Stoffwindeln entschieden. Ob ich damit eine bessere Ökobilanz erreicht habe? Ich weiss es nicht. Aber definitiv weniger Müll.

Diesen Ansatz habe ich versucht, weitestgehend zu erhalten.

Heute möchte ich euch nicht missionieren oder bekehren, aber vielleicht ein klein bisschen sensiblisieren und euch zeigen, wie ich im Kleinen versuche, meinen Beitrag für unsere Umwelt und unsere Gesundheit zu leisten. Seid ihr dabei?

Ich versuche also nunmehr grundsätzlich Plastik im Alltag zu vermeiden. Beim Einkauf schon versuche ich, das lose Gemüse in gehäkelte oder aus Gardinenresten genähte Netze zu packen. (Meist Unmutsbekundungen an der Kasse). Alternativ verwende ich diese Minitüten siebenhundertmal oder – wenn ich schlechte Laune habe – schmeisse ich alles lose aufs Band. (Achtung: Nicht unbedingt geeignet, wenn sich hinter euch eine relativ große Menschenansammlung befindet und womöglich der Ladenschluss droht)

Brot und Brötchen kaufe ich in meinem Brotbeutel (selten Unmutsbekundungen an der Theke). Zu Hause gibt es bei uns keine Frischhaltefolien oder gar Alufolien mehr. Aber ich habe tolle Alternativen gefunden, die ich euch in den nächsten Tagen zeigen möchte. Alle unsere Getränke kommen aus Glasflaschen und Lebensmittel, die in Plastik verpackt sind (Diskounterwurst, Käse, etc.) vermeide ich und gehe stattdessen an die Theke. Leider geht es dort auch nicht ganz plastikfrei zu.

Jetzt nehme ich euch erstmal kurz mit ins Bad:

Apropos Bad: Wusstet ihr, dass schon 2009 eine Studie herausgefunden hat, dass eine Woche lang aus Polycarbonat-Flaschen zu trinken ausreicht, um den BPA- Gehalt im Urin um 65% ansteigen zu lassen? (Bisphenol A ist eine Chemikalie zur Herstellung von Kunststoffen)

Wir sind also auf die Seife gekommen. Back to the roots quasi. Damit meine ich jetzt nicht die gute alte Kernseife (mit Tierknochenmehl…yummy), sondern reichhaltige vegane Seifen mit gaaanz vielen rückfettenden Ölen (Tschüss Plasikbodylotion), ohne Mikroplastik, ohne Plastikflaschen und weitestgehend palmölfrei. Ich habe sie von einer kleinen Manufaktur die sogar plastikfrei versendet. (Unbezahlte Werbung wegen Markenerkennung).

Die Seifen kommen mit lustigen Namen daher..

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Tschüss Mikroplastikshampoo in ollen Plastikflaschen, her mit festem Shampoo. Und so kann das aussehen:

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….und die duftet…hmmmmm

 Auch unsere Zahnbürsten sowie die Haarbürsten sind mittlerweile aus Holz und bisher funktioniert das hervorragend!

Das Ausprobieren, Testen, Suchen und Finden geht aber weiter. Aus diesem Grund freue ich mich sehr über Tipps, Kommentare oder Fragen von euch!

Jetzt muss ich aber los, denn so langsam komme ich in ‚Weihnachtsdekovorbereitungsstimmung‘ und es gibt noch so viel zu tun! In den nächsten Tagen gibt es eine kleine Fortsetzung zum Theme „Grün im roten Schwedenhaus“, ach und dann wollte ich euch doch noch ein paar Dekobildchen zeigen, der Garten ist auch noch dran, das Bad…ohhhh!

Bis ganz bald, Eure Stephanie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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