Allgemein · DIY · Shutter

DIY: Shutter im Schwedenhaus Teil 2

Hej hej,

ich wünsche euch ein wunderschönes Osterfest mit euren Familien und Freunden!

Wie versprochen hier nun mein Osternestchen für Euch:

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Denn heute möchte ich euch zeigen, wie man aus den Materialien aus meinem vergangenen Blogpost Innenklappläden bzw. Shutter herstellen kann.

Für alle, die gerade erst einsteigen: hier könnt ihr nachlesen, was ihr zum Bau eurer eigenen Innenklappläden so alles gebrauchen könnt.

Fertig sind sie bereits im Schlafzimmer, nun folgen in den nächsten Wochen auch die Küche und alle Kinderzimmer.

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Habt ihr alles? Shutter im Schwedenhaus geht nämlich so:

Wir beginnen mit den Leimhölzern
und den Rechteckleisten:

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Die auf euer Fenster angepassten Leimholzbretter dürft ihr nun mit den dafür zugesägten Rechteckleisten nach eurem Geschmack verzieren. Diese kann man auf Gehrung schneiden, muss man aber nicht 🙂 Einfach Leim drauf und Rechteckleiste an euren Wunschort auf dem zukünftigen Shutter platzieren. Wir haben uns lagetechnisch nach den Sprossen in unseren Fenstern orientiert.

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Ich habe unsere Shutters fürs Schwedenhaus ganz schlicht gewählt, außerdem musste es ja Zacki-Zacki gehen im Petterhus; der Sommer naht und es steht noch so wahnsinnig viel an.

 

 

 

 

 

 

Na-tür-lich (!) könnt ihr eurer Fantasie freien Lauf lassen und euren Shutterleins zum Beispiel noch mit Viertelrundstäben und erhabenen Holzplättchen die typische Kassettenform verleihen. Mir wurde das aber im Selbsttest nicht nur optisch, sondern auch gewichtstechnisch (kann man das schreiben?!) zu „schwer“. Sieht gerade im Altbau oder mit hohen Decken oder großen Fenstern bestimmt wirklich toll aus, aber nicht an meinen heiligen Holzlaibungen. 🙂

Nun müsst ihr eure Stückchen streichen:

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Ich hatte noch Reste meiner aktuellen Lieblingskreidefarbe im Schrank stehen und weil ich -natürlich- vergessen hatte, die eigentliche Farbe einzukaufen, kam sie mir gerade gelegen.

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..ihr könnt aber auch stinknormalen Acryllack aus dem Baumarkt nehmen.

 

 

 

 

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…nur noch die „schönen“ Scharniere an der Rückseite eurer Shutter festschrauben.

 

 

 

 

 

 

Weiter geht es mit den Kanthölzern:

Wir haben uns überlegt, unsere Shutter mittels Rahmen an den Laibungen zu befestigen. Sicherlich geht es auch anders, aber ich habe keine Ahnung wie 🙂

Das heißt, die Scharniere sind nicht an der Fensterlaibung (weil „die heilige Holzlaibung“), sondern an den angepassten Kanthölzern befestigt.

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Das sind diese Dinger…

 

 

 

 

 

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Aus diesen Kanthölzern schneidet ihr euch 2 Stücke in der Länge eurer Shutter zurecht.

ACHTUNG: Wenn ihr Viertelstäbchen und Deko-Kassetten auf eure Shutter anbringen möchtet, müssen die Kanthölzer entsprechend dick wie die Aufbauhöhe eurer Klapplädchen sein. Sonst könnt ihr diese nicht schließen.

Hässliche Einfache Scharniere drauf, fertig.

(Die Einkerbung ist optional. Unsere Bretter waren einfach 2mm zu dick und um sie schließen zu können, haben wir es so gelöst. Shutter passgenau zusägen hilft an dieser Stelle )

 

Dann bohrt ihr in diese Kanthölzer noch die Löcher dort vor, wo ihr sie später an den  Laibungen befestigen wollt.

Und so sieht das dann aus, bevor ihr sie an die Fenster anbringt, ich habe die Scharniere zur besseren Ansicht vorne(!) draufgepackt, festschrauben müsst ihr sie aber schon hinten!

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TIPP: Achtet bei den sichtbaren Scharnieren für die Shutter unbedingt auf die gleiche Höhe, denn sonst geht es euch „OH!“ wie mir und es sieht von außen lustig aus:-)

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Seid ihr noch da?! Ihr seid nämlich fast fertig mit euren ersten eigenen Innenklappläden!

Die Kanthölzer befestigt ihr nun durch die vorgebohrten Löcher an den Laibungen.

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Wir haben ein Stück Pappe dahintergeklemmt, so haben wir etwas Luft zu den Fenstern; man kann sie bei Bedarf besser einstellen und das Holz hat Platz „zum Arbeiten“.

Das Gleiche gilt für die Unterkante der Shutter. Bissl Luft lassen, sonst schleift es.

 

 

 

 

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Nun kommen die Shutter noch an die hässlichen Scharniere der Kanthölzer.

 

 

 

 

 

 

Und fertig war der Beginn meiner neuen Leidenschaft: Mit Shuttern spielen:-)

…mal halbauf…

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…mal zu….

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..achso! Fast hätte ich es vergessen, diese Schlitze da oben und unten, die machen es zwar herrlich unprofessionell und lummelig und schlossig und überhaupt. Kann man aber auch verhindern, indem man die Brettchen maßgenau anfertigt – und sie nicht wie die Familie Petterhus pragmatisch „von der Stange“ (war ein Schnapper, aber oben und unten fehlt halt ein Zentimeter :-)) nimmt..öhm..

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So sieht das Ganze dann „gefaltet“ aus:

 

 

 

 

 

Und wieder auf…

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Und so kam es, dass Frau Petterhus einstweilen verträumt vor diversen Fenstern steht und Innenklappläden auf ihre Variabilität testet.

Nun meine Lieben, konnte ich euch auch mit dem Shuttervirus infizieren? Schnell in die Hände gespuckt und los geht’s!

Aller Anfang ist schwer, aber wenn ihr den Draht erstmal raus habt, läuft’s.

Ganz ehrlich. Versprochen.

Ihr wollt wissen, wie lange man an diesen Dingern arbeitet? Mit ein bisschen Übung schafft ihr das in 6 bis 8 Stunden pro Fenster inklusive Trocknungszeit der Farbe. Geht doch, oder?

(Menschen in Besitz von Kindern U14 sollten gegebenenfalls mehr Zeit einplanen)

In den nächsten Tagen und Wochen werden wohl nahezu alle Fensterchen im roten Schwedenhaus vor der lieben Sonne geschützt werden und wenn es soweit ist, nehme ich euch mit auf einen Rundgang durchs Petterhus, seid ihr dabei?

Und für alle, die sich nicht nur mit einem virtuellen Rundgang begnügen wollen, habe ich gute Neuigkeiten:

Das LILLE PETTERHUS feiert seinen ersten TAG DER OFFENEN TÜR!

Wann? Das verrate ich euch in meinem nächsten Blogpost 🙂

Ich wünsche euch viel Erfolg und Spaß beim Nachbauen, bei Fragen meldet euch natürlich gerne!

Schöne Feiertage wünscht euch

Eure shutterverrückte

Stephanie

 

 

 

 

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Ein Kommentar zu „DIY: Shutter im Schwedenhaus Teil 2

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