Allgemein · Selbsgemachtes

Kissengeschichten

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Pünktlich zur Jahreszeit – und weil wir jetzt ja auch schon ein paar Wöchelchen hier wohnen –  bin ich gerade dabei, das Lille Petterhus ein kleines bißchen wohnlicher zu gestalten.

In den letzten Wochen waren wir ausgiebigst damit beschäftigt, allen möglichen Krimskrams von A nach B, also vom zukünftigen Büro und aus verschiedenen (wirklich, wirklich unansehnlichen ) Haufen rund ums rote Schwedenhaus in unseren Abstellraum zu bugsieren. Da musste sich das Innenleben mal kurz hinten anstellen.

Zuallererst habe ich mich in mein neues Näheckchen zurückgezogen und gezaubert. (Kleiner Reminder an mich : Euch bei Gelegenheit mein Näheckchen vorstellen)

In letzter Zeit habe ich für mich herausgefunden, dass ich unser Schwedenhaus weitesgehend mit Selbstgemachten und Altem verschönern möchte. Denn das ist das, was es für mich ausmacht. Die Seele. Weg mit dem gekauften  Zeug von der Stange, her mit der Seele. 🙂

Das sind nun meine neuen Seelen – Kissen für den Winter

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Ich liebe diese Sterne

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Alle meine Stoffe habe ich aus dem Nähzimmer mit Herz im Nachbarort. Dort finde ich nicht nur immer den passenden Stoff (samt Tipps und Tricks) fürs Petterhus, sondern auch tolles Selbstgemachtes und meine heißgeliebte Kreidefarbe.  Hier könnt ihr auch nochmal nachlesen, was die liebe Dunja und ich  hin und wieder zusammen anstellen. Und für die, die fürs Selbermachen nicht so viel Zeit oder generall an sich nichts übrig haben, besteht sogar die Möglichkeit, sich das ein oder andere individuelle Lieblingsstück über den Dawanda-Shop des Nähzimmers anfertigen zu lassen.

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Ich liebe diese Stickerei. Könnt ihr das erkennen? Das kann ich natürlich auf gar keinen Fall selbst. Auch hier war das Nähzimmer mit Herz zur Stelle und hat mir meine Wunschstickerei aufs Kisselchen gezaubert.

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Momentan habe ich für mich eher die Grautöne entdeckt, was aber nicht heißt, dass es zum Frühling hier nicht auch pastelliger werden könnte. 😉 Kissen bewirken bei mir den Schuh-Effekt: Man kann nie genug davon haben. Außerdem kann man sie beliebig austauschen, schnell umdekorieren und somit ruck-zuck das Raumambiente mit wenigen Handgriffen verändern.

Ich hoffe, ich schaffe es bis Weihnachten, auch noch die passenden Vorhänge aufzuhängen. Die Wände sind doch noch recht leer 🙂

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Aber dafür haben sich die ersten Wintervorboten hier schon eingefunden.

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Das Schild habe ich mit Kreidefarbe und einer Schablone – ebenfalls aus Dunjas Nähzimmer selbst gemacht.

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…und auch ein wenig Greengate ist eingezogen…

Auch wenn Weihnachten im Schweinsgalopp auf uns zurast, wird unsere Weihnachtsdeko dieses Jahr nicht ganz so üppig ausfallen. Für die, die mich noch nicht so gut kennen: ich bin ein Weihnachtsmonk. (Oder wie hieß doch gleich das grüne Vieh das Weihnachten nicht mochte?!) Und ich erkläre euch noch schnell warum das so ist.

Ein klein wenig habe ich das Gefühl, dass uns beim Dekorieren, Geschenke kaufen, beim Weihnachtsfeiern besuchen, Bastelterminen in der Schule, beim Tage zählen bis Weihnachten, beim Konsum an sich, der eigentliche Sinn des Festes abhanden kommt. Ich bin jetzt keine superkatholische Nonne oder so, aber wenn ich mal ganz kurz nachdenke, fällt mir zu Weihnachten folgendes ein: Glück, Das Gedicht „der Traum“ aus meiner Kindheit, Zauber, Kerzen, Ruhe, Besinnung, Familie, Zeit, Zimt, Kichern, Plätzchen backen, Bethlehem, Zaubernuss, es duftet, Baum schlagen,Tannenduft, Schnee (ok, nicht bei uns), Ruhe, Glocken läuten, Innehalten und noch vieles mehr.

Wo ist das nur geblieben?

Wir haben uns dieses Jahr unseren Traum vom Schwedenhaus erfüllt, wir haben es geschafft, ganz alleine. Wir hatten und haben keine finanzielle Unterstützung und darauf sind wir stolz. Wir werden uns besinnen, dankbar sein, dankbar dass alles so wunderbar geklappt hat, dass wir die für uns richtige Baufirma gewählt haben, dass wir einen wunderbaren Bauleiter hatten, dass liebe Freunde beim Umzug plötzlich einfach da waren und dass wir unser erstes Weihnachten im Schwedenhaus feiern dürfen.

Wir werden das Geld an die Menschen spenden, denen es nicht so gut geht wie uns und unsere alte Deko der letzten Jahre verwenden.

Aber glaubt nur nicht, dass ich jetzt bis zum Jahreswechsel nichts von mir hören lasse. 🙂

Natürlich nehme ich euch an Weihnachten mit ins Petterhus! Und mein Näheckchen mag ich euch zeigen und es gibt sicher noch das ein oder andere, woran ich euch ganz unbedingt teilhaben lassen möchte.

Bis dahin, lasst es euch gut gehen und genießt die ersten Adventstage. Und wenn es mal leise ist um euch, holt ganz tief Luft, bleibt stehen und freut euch dass es ist wie es ist, denn- hey -uns geht’s gut!:-)

Eure Stephanie

 

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