Allgemein · Kreidefarbe

Ein bisschen Kreidefarbe und ganz viel Nähzimmer

Wie ihr ja wisst, stehe ich nicht nur auf weisse, sondern auch auf alte Sachen. Das wisst jetzt nicht nur ihr. Das weiß auch die liebe Dunja Supp aus dem Nähzimmer  im benachbarten Dörfchen. Die stupste mich vor einiger Zeit in ihrem wunderschönem Lädeli aufgeregt an und flüsterte mir ins Ohr, wo ich denn alte Klappläden aufsammeln kann.

Gesagt –  getan. Hingeflitzt und noch schnell aufgegriffen, was Dunja mir übriggelassen hatte 😉

Und weil ich es immer schöner finde, wenn man paarweise unterwegs ist, habe ich mir gleich „Kreti und Pleti“ ins Auto gestapelt.

. Und ab ging’s zum „Privatworkshop“ zurück in Dunjas Nähzimmer. Dort kann man nämlich nicht nur Nähen lernen und wunderbare (schwedenhaustaugliche) Stoffe und Deko ergattern, sondern auch alles rund ums Thema „Kreidefarben“ finden. Das All-inclusive Paket für mich sozusagen.

Ich habe mir zuerst „Kreti“ vorgenommen. Wie Ihr seht, hatte dieser nicht nur dringend einen Anstrich, sondern auch eine Behandlung mit Schleifpapier nötig…

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Normalerweise heißt es ja, unter Kreidefarbe muss man nicht Schleifen. In diesem Fall war es aber so, dass sich der Lack schon löste und abbröckelte, also haben wir unsere Lädelis im ‚Lädeli‘ erstmal grob geschliffen, abgesaugt und danach noch mit einem Schwamm vom Schmutz befreit.

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Weil wir beide weiss mögen und man es einfach am besten kombinieren kann, haben wir sie zunächst geweisselt. Auch nach dem zweiten Anstrich „bluteten“ der alte Lack und das Holz aus. Wir haben aber bewusst auf eine Grundierung verzichtet, denn dann hätten wir zwar eine gleichmäßige Farbgebung erhalten, den Shabby-Look aber verloren. Und wir fanden beide, dass alte Läden auch gerne alt bleiben dürfen.

Deswegen haben wir es auch beim Anstrich nicht so genau genommen und kreuz und quer gepinselt.

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Dunja hat eine wundervolle Blümchenwalze für ihre Kreidefarben. Das Motiv versetzt mich jedesmal in Verzücken, deswegen wollte ich es auf mindestens eines meiner Lädchen pinseln walzen.  Weil wir uns auch in dieser Hinsicht einig waren, haben wir es kurzerhand beide verwendet. 🙂

Und da man weiss auf weiss nun nicht so ganz super erkennt, haben wir noch schnell eine neue Farbe kreirt. Das geht so :

Farben in den Topf – gerührt – fertig!

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So sahen die Lädelis dann nach 2 Stunden aus:

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Während „Kreti“ nun unseren Kamin verschönern darf, wartet „Pleti“ vor der Tür noch auf seinen Einsatz.

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 Vielleicht habt ihr ja Lust bekommen, auch ein bisschen mit Kreidefarben zu experimentieren?

Wenn ja, wünsche ich euch viel Spaß und viel Erfolg dabei!

Bis bald im Lille Petterhus, Eure Stephanie

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Allgemein · Design · Türen · Wandvertäfelung

…und eingezogen!!!

Hej liebe Leserinnen und Leser!

Wir haben es doch tatsächlich geschafft, pünktlich zum geplanten Termin in unser Schwedenhaus einzuziehen.  Fast wären wir an der Nicht-, nein, Falschlieferung  unserer Türen gescheitert und in der darauffolgenden Dienstleistungswüste verdurstet.

In diesem Sinne vielen Dank an das kreative Bauhaus in Mainz, das es zu verstehen weiß, dem Bauherrn noch ein bisschen Spannung auf den letzten Metern vor dem Einzug zu vermitteln.

Jetzt sind sie aber da! Schaut mal:

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Die allermeisten Türen sehen so aus, nur im Obergeschoss haben wir einmal diese Tür gewählt, sodass es dort im Flur nicht zu dunkel wird: 

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Die Türen sind von Kilsgaard, bzw. Jeld- wen. Leider war es in unserem Fall so, dass wir keinen Schreiner gefunden hatten, der diese Türen vertreibt. Deswegen mussten wir sie gezwungenermaßen im hiesigen Bauhaus bestellen. Das-würde-ich-nie-mehr-tun.

Punkt.

Hochwertig sind sie, der Einbau funktionierte auch reibungslos, alles andere möchte ich hier gar nicht besprechen. Zu groß ist die Gefahr, dass ich bei einer erneuten Konfrontation mit den vergangenen Geschehnissen, dies anschließend in einer Selbsthilfegruppe aufarbeiten müsste 🙂

Heute möchte ich mit Euch einen kleinen Blick in unser Gästebad werfen:

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Wir haben es so geplant, dass wir es auch noch nutzen können, wenn wir mal alt und klapprig sind. Und obwohl ich hoffe, dass es uns und unseren Mädels noch ewig gut geht, war mir wichtig, dass es barrierefrei ist und genügend Platz für einen Rollstuhl oder Rollator bietet.

Muss ja auch mal gesagt werden..

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In die Regendusche habe ich mich total verliebt…

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Die Wandvertäfelung kommt direkt aus Schweden und sie gefällt uns wahnsinnig gut!

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Lackieren mussten wir sie aber trotzdem noch.

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Das war es auch schon fast aus unserem Gästebad.

Wie Ihr sehen könnt, seht Ihr noch keine Deko. Das ist wahrlich auch für mich sehr beunruhigend.

Ich bin mir aber sicher, dass mir in den nächsten Wochen noch das ein oder andere Schätzchen über den Weg läuft und hier seinen Platz finden wird:-)

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Ich liebe das Blau.

Es ist frisch, macht gute Laune und erinnert mich immer ein klein wenig an den den Norden…

Bevor ich mich für heute verabschiede, möchte ich Euch aber noch schnell unseren Treppenaufgang zeigen:

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Die Treppe ist für mich eines der Highlights in unserem Schwedenhaus. Ich kann mich an ihr einfach nicht sattsehen.

 Vielen lieben Dank an Herrn Jenniches und sein Team! Sie alle waren großartig!

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Ganz ursprünglich wollten wir eigentlich an der Treppe auch eine Wandvertäfelung. Wie so vieles, haben ich mir aber auch das nochmal „anders überlegt“. 🙂

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Aber ihr wisst ja; aufgeschoben ist nicht aufgehoben und so könnte es sein, dass sich auch an diese Wand noch die ein oder andere Wandpaneele verirrt.

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Ganz ganz viele (echt viele!) Sachen wollen im Petterhus noch abgearbeitet werden, außerdem war ich in dieser Woche auch außerhalb unseres Schwedenhauses fleißig!

(Nein, nicht im Garten)

Hach, freue mich und bin ganz aufgeregt, Euch das Resultat in den nächsten Tagen noch zeigen zu dürfen. 🙂

Seid gespannt!

Ein schönes Wochenende wünsche ich Euch,

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 Eure Stephanie

Allgemein · Boden · Innenausbau · Türen · Wandvertäfelung

Der Countdown läuft…

Ich finde ja, Bauen ist ein bisschen wie schwanger sein.

Zu Beginn ist alles aufregend, ganz ganz klasse und „Eiteitei“.

Gegen Ende jedoch wird es anstrengend und man ist froh, wenn alles „geschafft“ ist. So zumindest ist gerade mein persönliches Empfinden, vielleicht kann es die ein oder andere Bauherrin unter Euch ja nachempfinden.

‚Hausgeburt‘ mal anders quasi.

Wir sind endlich in den letzten Zügen und fiebern unserem Einzug an diesem Wochenende entgegen. Noch 3 Tage!

Wahnsinn!

Die Malerarbeiten sind beendet, Elektro ist geschafft, gerade wird noch unsere Heizung in Betrieb genommen und auch die Endmontage der gesamten Sanitärobjekte wurde bereits erledigt.

(Stellt Euch vor, ich habe tatsächlich die passenden Toiletten für unser Petterhus gefunden!)

Im Petterhus sieht es gerade sehr, sehr „umzugsbereit“ aus (böse Zungen würden es auch als „chaotisch“ bezeichnen) und ich möchte Euch vor unserem Einzug auch nicht zu viel verraten, deswegen gibt es heute nur ein paar kleine Ausschnitte von innen.

Das wird unser Büro, Gäste- und Nähzimmer werden.

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Ich konnte mich nicht festlegen wie ich es gestalten möchte, also haben wir es in einem abgetönten Weisston gestrichen streichen lassen – passend zu den Fensterrahmen und den Türen (die noch nicht dran sind).

Später – wenn wir uns ein bißchen eingelebt haben, würde ich aber auch hier gerne meine Ideen umsetzen.  Dieser Raum wird eines der ersten Projekte sein, die nach dem Einzug auf dem Plan stehen. Ein bisschen Deko ist aber schon vor – eingezogen. 🙂

Die Holzdielen hier und im gesamten Haus sind übrigens HQ Eiche London geölt und geschroppt von Holzland Klein.

Gestern hieß es nochmal Luft anhalten : Beim Anschrauben der Wandpaneelen in der Küche hatten wir leider nicht daran gedacht, dass in manchen Bereichen durch die etwas dickeren Abwasserrohre die Wandbeplankung etwas dünner ausfällt…

Das sieht danach dann leider so aus:

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Einige spannende Minuten später dann auch gerne mal so:

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Zum Glück gibt’s dann aber unsere lieben Trockenbauer Marco und Alfred. Die haben uns das Petterhus gerettet.

Das sah dann so aus:

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Und nachdem wir dann geschliffen, nochmal gestrichen und die Wandvertäfelung wieder neu befestigt hatten, sah das dann so aus:

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Hätte ich nichts gesagt, hättet ihr es gar nicht gemerkt, oder? 🙂

Im Gäste- WC habe ich heute eine Folie angebracht. Ich mag keine Milchglasfenster, aber diese Variante gefällt mir wirklich gut!

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Ich finde ja Türen werden völlig überbewertet, ihr nicht auch?

Man muss sie putzen, öffnen, wieder schließen. Man muss Kinder ermahnen, sie nicht zu knallen. Nein. Das ist blöd. Brauchen wir nicht.

Das war mein Mantra. 3 Wochen lang. Nachdem ich davor schon 4 Wochen gewartet hatte. Warten. Ich liebe es.

Aber gestern war es soweit!

Unsere lang ersehnten Türen sind endlich bei uns eingetroffen!

Heute werden sie eingebaut und dann steht unserem Einzug außer einem heillosen Durcheinander nichts im Weg.

Dass sich unsere Umzugshelfer am Wochenende willkommen fühlen, konnte ich es nicht lassen, auch die Veranda ein bisschen zu dekorieren:

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Wenn unser Garten nur schon so weit wäre…..

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So ihr Lieben, ich gehe noch schnell die letzten Kisten packen. Ich freue mich, wenn wir uns nach unserem Einzug hier wiedersehen, bis ganz bald!

Eure Stephanie