Allgemein · Innenausbau

Der Innenausbau

Hej Ihr Lieben!

Wahnsinn! Ostern ist vorbei, bald ist schon wieder Weihnachten und ich habe gar nichts vom Lille Petterhus berichtet.

Es ist aber auch wirklich nicht so einfach, sich zwischen Hausbau, Familie, Kindern und dem Bloggen aufzuteilen. Manchmal bringt mich das schon an meine Grenzen. Insbesondere als „Mama“. Denn auch wenn wir nicht so richtig ‚Bauen‘, im Sinne von „Wir machen alles selber „, gibt es neben dem Alltag noch so wahnsinnig viele Dinge zu erledigen, dass ich gerne einen 37-Stunden-Tag hätte. Außerdem ist da ja noch das ein oder andere Möbelstück, das für den Umzug aufgehübscht werden muss.

…seid gespannt 🙂

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und lasst Euch überraschen…

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Die ein oder andere Fliesenentscheidung steht natürlich auch noch nicht final, oder anders formuliert:

„Ich habe es mir anders überlegt.“ 🙂

Also schnell Fliesen abbestellen und Neue dazubestellen (inklusive Lieferschwierigkeiten, so ein Mist). Waschbecken haben wir auch noch keine. Geschweige denn Toiletten. Armaturen schon gar nicht. Ein paar Möbel fehlen, Tapeten, und, und, und..

Aber was soll’s – wir haben es ja nicht anders gewollt 🙂

Genug gejammert, denn es gibt auch Erfreuliches zu berichten.

Iwo! Nein. Der „Maler“ will sein Elend nicht verbessern.

Aber innen im Petterhus, innen, da ist was los.:-)

Außerdem hatten wir im Lille Petterhus ganz liebe Menschen zu Besuch die mal schauen wollten, wie es im roten Schwedenhaus so zugeht.

Die Trockenbauer waren fleißig und sind nun fast fertig mit dem Obergeschoss. Nächste Woche soll schon die Fußbodenheizung verlegt werden. Wahnsinn, oder?

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Ich weiss… die Bildqualität… seht es mir nach, es war schon spät und recht duster im Petterhus

Hier werden die Wände für die Malerarbeiten in unserem Schlafzimmer und in der Ankleide vorbereitet.

Das geht beim Schwedenhaus so:

Die Ritzen zwischen den Gipsplatten werden mit einem Gewebe gefüllt, verspachtelt und im Anschluss geschliffen.

Ein Blick ins Masterbad..

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Der Flur und Kinderzimmer 1 – Das Nordostzimmer mit Blick auf die Skyline Frankfurt

 

Das Kinderbad

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Das Kinderzimmer 2 – Richtung Süden

In die Nische soll sich ein Kleiderschrank einfügen und später bekommt ein Einbauschrank hier sein Plätzchen 🙂

Hier hat sich übrigens noch das Fenster für unseren zukünftigen Abstellraum ins Bild geschlichen..

Kinderzimmer 3 – das Nordwestzimmer

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Grundsätzlich sind wir bis jetzt voll im Zeitplan, einzig die uns verschuldete verspätete Küchenlieferung verzögert unseren Umzug um ungefähr zwei Wochen. Sie ist ein Träumchen geworden. Irgendwie klein und doch ganz groß. Dazu gibt es in Kürze einen neuen Blogpost – lasst Euch überraschen:-)

Genießt das Wochenende und tanzt bei gutem Wetter in den Mai!

Eure Stephanie

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Allgemein · Kreidefarbe

SIY- Shabby it yourself

Hej da draußen! Heute gibt es keine News aus unserem roten Schwedenhaus. Nur indirekt:-)

Kennt ihr das? Ihr habt gewisse Möbel in Euren Räumen weil man die nun eben mal hat, aber gefallen tun sie Euch nicht richtig, sondern sie sind „einfach nur da“. So ging es mir mit unseren Nachtschränken. Irgendwie spießig, und überhaupt häßlich. Weg damit, raus, igitt bäh! So lebten wir jahrelang ohne Nachtschränkchen mit Kinderbücherstapeln als Ersatz- ungleich weniger häßlich. Und irgendwie auch gar nicht so praktisch. 🙂

Neues Haus, neues Glück – neue Schränkchen!

Sie haben wohl einige Jahre auf dem Buckel, offensichtlich ein bewegtes Leben hinter sich, sind an den Innenseiten sogar mit Sütterlinschrift bestückt und fristeten ein tristes Dasein in einem dunklen Eck eines Speichers, bis sie mir über den Weg liefen.

Und hier sind meine Schätzchen:IMG_0734

Hinz und Kunz 🙂

Leider habe ich versäumt, sie vor meiner „Behandlung“ zu fotografieren.

Ich hatte sie zuerst abgeschliffen. Eigentlich muss man das wenn man Kreidefarben verwendet nicht, aber ich habe das Gefühl, dass die Farbe trotzdem besser auf geschliffenem Untergrund hält.

Dann habe ich die beiden Putzigen mit einer Grundierung grundiert vorbehandelt. Dabei ist es wichtig, dass ihr eine Grundierung mit Sperrwirkung (Holzisoliergrund) verwendet. Sonst kann es passieren, dass ihr später gelbe Flecken auf euren guten Stücken seht. Und das ist wirklich ärgerlich. Ich habe es im Selbsttest ausprobiert, man kann so oft drüberpinseln wie man will. Sie kommen wieder. Ganz sicher.

 Ich habe einen farblosen Isoliergrund von Yellowchair für die Innenseiten verwendet und für die später weißen Flächen habe ich einen weißen Isoliergrund vom Baumarkt verwendet. Ich mag einfach weißen Isoliergrund lieber. Irgendwie sehe ich besser, wo ich schon gepinselt habe und wo nicht.

Nachdem beide Grundierungen getrocknet waren, habe ich die Schätzchen mit der Kreidefarbe von Yellowchair gleichmäßig, aber kreuz und quer bepinselt. Wegen ‚Shabby chic‘ und so.

Es gibt noch andere Hersteller von Kreidefarben, aber meine Farbe habe ich von der lieben Dunja von Nähzimmer mit Herz. Dort konnte ich mir die Farben in natura ansehen und hatte gleichzeitig noch ein paar Tipps in der Tüte 🙂 Für meine nächsten kleinen Projekte möchte ich aber gerne noch andere Hersteller ausprobieren und wenn ihr mögt, berichte ich euch gern darüber. Nicht, dass ich Yellowchair nicht klasse fand, aber ich habe gerne die Vergleichsmöglichkeit.

Anschließend gabe es eine Ladung Wachs. Ich habe farbloses Wachs von Yellowchair bei Schränkchen eins verwendet. Bei Schränkchen zwei verwendete ich Chalkpaint Wax von Annie Sloan.

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Und wisst ihr was?

Es machte für mich keinen Unterschied. Beide werden mit einem speziellen Pinsel einmassiert (nur gaaaanz wenig Wachs) und im Anschluss mit einem sauberen, fusselfreien (na klar!) Tuch poliert.

Um dem Ganzen noch ein bisschen „Shabby“ Style zu verleihen und um die Oberfläche zu glätten, kann man – muss man aber nicht – nochmal die Oberfläche mit Schleifpapier bearbeiten. Ich habe 240er verwendet, ich glaube, es wäre weniger arbeitsintensiv mit 220er Papier. Je nach gewünschtem Effekt.

Et voila:

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Entschuldigt bitte die Bildqualität- ich arbeite dran;-)

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Anschließend gab es noch einmal eine dünne Wachsschicht als ‚finish‚ und fertig!:-)

Und so werden noch viele andere Stücke aufgehübscht in unser Lille Petterhus mit uns einziehen.

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Macht es gut, lasst Euch vom Wetter nicht die Laune verderben und genießt die Osterfeiertage mit Euren Lieben!

Eure Stephanie

 

Allgemein · Heizung

Unsere Heizung – oder wie es warm wird im Petterhus

Hej! Der Frühling macht eine kurze Verschnaufpause und wie ich finde, ist das der passende Moment, um Euch über unsere Heizung zu berichten. Grundsätzlich ist das ja gar nicht so mein Thema. Heizung und so. Da aber diese Dinger auch nicht immer optische Highlights darstellen und gerne mal viel Platz im Innen- und Außenraum benötigen, war es nun doch plötzlich gar nicht mehr so uninteressant für mich.

Wir haben uns sowohl im Erd- als auch im Obergeschoss für Fußbodenheizung entschieden. Auch wenn uns sehr wohl bewusst ist, dass die Vorlaufzeit etwas länger ist, und ein Kinderzimmer vielleicht nicht so schnell warm ist wie es der kleine Bewohner hin und wieder wünscht. Umgekehrt befinden sich kleine Menschen überwiegend bodennah und somit werden kleine Füße nun doch schneller warm als bei konventionellen Heizungen, diese scheiden bei mir jedoch schon aus rein optischen Gründen aus. Ganz zu schweigen von der Reinigung der Heizkörper.. Brrrrrr..

Um es in den Badezimmern dann auch richtig kuschelig zu haben, werden wir hier mit elektrischen Handtuchwärmern kombinieren. Da diese ja nur zusätzlich zum ohnehin schon warmen Bad zuheizen, hält sich der zusätzliche Stromverbrauch dann sehr in Grenzen. Eine zusätzliche Warmwasserleitung für drei Heizkörperchen im Haus fand ich irgendwie suspekt.

Außerdem wollten wir eine kleine Heizung.  Nicht so ein Riesenteil. Mit wenig Rohren drumherum. Ich hatte nämlich ein kleines „Heizungstrauma“ nachdem ich in einem Haus eines anderen Schwedenhausanbieters eine Luft- Wärme-Pumpe gesehen hatte, die sooo viele Rohre hatte, dass nahezu der komplette HWR damit befüllt war. Dann wird aus einem Hauswirtschaftsraum im Nu ein Technikraum. Und was manch einem Mann womöglich Freudentränen in die Augen treibt, sorgt bei mir eher für akute Panikattacken.

Was auch gar nicht geht, zumindest für ein Schwedenhaus, oder wenigstens für ein Lille Petterhus, ist so ein – ich nenne es mal – „Außenpropeller“ der Heizung.

Nein. Das geht nicht. Niemals.

Unsere Heizung macht das nicht. Sie ist toll. Kaum größer als ein Kühlschrank und die paar Rohre, die oben an ihr dranhängen werden noch versteckt werden. Und kein „Außenpropeller“. Ich liebe sie jetzt schon, sie hat den wundervollen Namen

Nibe F 750

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Ok, das hässliche Pappding (drunter versteckt sich der Sicherungskasten) hätte man vorher abnehmen können, ich gelobe Besserung 😉

So Ihr Lieben, das war’s schon für heute. In den nächsten Tagen mache ich nochmal ausführlich Bilder von unserer Elektro – und fertigen Sanitärinstallation. Ich freue mich, wenn Ihr wieder dabei seid 🙂

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Habt’s fein, Eure Stephanie