Allgemein · Deko · Design · DIY · Veranda

Ein Bänkchen in Ehren…

Hej Ihr Lieben!

Ich dachte, ich melde mich mal kurz. Ich bin um ehrlich zu sein ein bisschen aufgeregt und möchte Euch meine neue Errungenschaft zeigen.

Wobei so ganz wörtlich kann man das nicht nehmen. Denn weder habe ich „große Anstrengung“ aufgebracht, noch haben wir das Bänkchen „neu angeschafft“, also im Sinne von ‚ich gehe jetzt Einkaufen.‘:-)

Errungenschaft bedeutet in diesem Fall, ich hatte da eine Idee und die haben wir umgesetzt.

Das war nämlich so:

Als ich klein war, wollte ich nicht nur immer eine Veranda vorm Haus, sondern es musste auch ein Schaukelstuhl darauf stehen. Den Schaukelstuhl habe ich schon, ein Bänkchen musste her – schließlich werde ich nicht jünger und ein Bänkchen ist doch super zum Rasten und Päuschen machen. (Für die Pragmatischen: Zum Inlineskates-Einsteigen gibt es nichts Besseres für Kinder)

Aber nicht irgendein Bänkchen. Selberbauen heißt die Devise, kaufen kann ja jeder…

Irgendwann kam ich mal zu alten dicken Holzdielen. Die habe unter der Veranda gelagert und fast vergessen aufbewahrt und mit Holzresten vom Hausbau kombiniert. Weiß  gestrichen und die Ecken angeschliffen, et voila:

Ein Bänkchen:

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Das kleine Kissen war mir zu langweilig, also habe ich es kurzerhand mit Textilstempel und einer Kreidefarbenschablone umgestaltet..

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Die Herbstdeko ist noch etwas ausbaufähig, aber mit Halloween hab‘ ich es nicht so 😉

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Hier erkennt ihr wunderbar, warum das Bänkchen links und nicht rechts der Türe steht; gerade in regnerischen Zeiten dürfte ich wohl schwer damit beschäftigt sein, Kissen ins Trockene zu shutteln.

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Unseren Türkranz habe ich diesen Herbst ganz schlicht gehalten:

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Dafür benötigt ihr einfach ein paar lange Weinreben, schlingt sie umeinander ( ihr benötigt wirklich keinen Draht) und steckt dran, was euer Herbstgarten so hergibt. Fertig ist euer Herbsttürkranz 🙂

Das war es schon für heute von mir, ich wünsche euch eine schöne Woche und einen gruseligen Reformationstag;-)

Herzlichst, Eure Stephanie

Allgemein · Deko · Design

Snickarglädje

Hej hej ihr Lieben !

Der Spätsommer ist da und mit ihm – bei den meisten von uns- der Alltag nach den langen Sommerferien.

Uns hat es diesmal in unseren Ferien bis nach Dalarna in Mittelschweden verschlagen. Eine wunderschöne Zeit hatten wir. Und wie das so ist, wenn eine Reise ganz wunderschön war und man das nicht nur im Herzen und im Kopf behalten möchte, bringt man sich wenn möglich ein Andenken mit ins traute Heim. Neben einigen wirklichen tollen Flohmarktschätzen, habe ich diesmal unserem Petterhus (ganz uneigennützig versteht sich) ein kleines Mitbringsel verpasst.

Dazu muss ich kurz ausholen:

Als ich vor fast 2 Jahrzehnten das erste Mal das Glück hatte, Schweden besuchen zu dürfen, fand ich diese (von mir so getauften) „schönen Dinger an den Häusern“ so zauberhaft, dass ich schon beim Bau unseres Hauses beschlossen habe, auch mal sogenannte „Dinger“ haben zu wollen müssen.

Mit ein bisschen Recherche habe ich, man glaubt es kaum, herausgefunden, dass man diese „schönen Dinger an den Häusern“ in Schweden Snickarglädje nennt. Mit diesem äußerst fundiertem Wissen blieb mir sozusagen nichts anderes übrig, als mich höchstpersönlich auf die Suche nach ‚Snickarglädjeherstellern‘ zu machen und landete mitten in Schweden dann hier:

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Ich dachte, ich finde eine Firma vor, wie man sie in deutschen Gewerbegebieten findet… stattdessen…

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…dieses traumhafte Anwesen aus dem letzten Jahrhundert, wo uns Tobias Francis von Gaveldekor persönlich empfing und uns einen Einblick in seine wunderbare Manufaktur gewährte.

Tja, und diese Snickarglädje zieren nun das Petterhus:

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Ich kann mich gar nicht daran satt sehen und finde, sie verleihen ihm nochmal das gewisse Extra…

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Eigentlich hatten wir vor, sie selbst anzufertigen, aber so fein schafft das nicht mal meine Stichsäge 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ich bin mir ganz sicher, dass dies nicht die letzte Verzierung am Petterhus gewesen ist 🙂

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Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche und allen Urlaubern noch schöne und erholsame Urlaubstage mit euren Lieben.

Herzlichst, Eure Stephanie

 

 

 

 

 

Allgemein · Bad · Chalkpaint · Deko · Design · Shutter · Wandvertäfelung

Was ist eigentlich los im…

…Lille Petterhus?

Ich muss schon zugeben, wer sich in letzter Zeit diese Frage gestellt haben möchte, tat dies zurecht.

So direkt „los“ war grundsätzlich neben dem alltäglichen Wahnsinn eigentlich gar nichts, allerdings reicht dieser bei uns hin und wieder aus, um mich an den Rande des Wahnsinns und den Blog in der innerfamiliären Warteschlange ganz hinten zu platzieren.

Und schwups! Ist schon wieder Mai und ich bin völligst in Verzug. Seht es mir nach, die die mich schon ein wenig länger kennen wissen, Organisation und Ordnung gehören nicht gerade zu meinen Kernkompetenzen..

Die letzten Wochen haben wir überwiegend damit verbracht, einige Projekte im Garten zu beginnen, umzusetzen oder gar tatsächlich zu vollenden. Leider ist das Wetter allerorts recht gruselig, also erspare ich euch die neuerlichen Winterimpressionen 🙂

Heute will ich euch kurz unsere Badversion 3.0 vorstellen. Fast könnte ich mir vorstellen, dass es fürs Erste so bleiben könnte. 😉

Wie einige von euch wissen, habe ich eine ausgeprägte Fliesenphobie und mich damals somit mit Händen und Füßen gegen einen Fliesenspiegel hinter der Toilette gewehrt. Ursprünglich hatten wir eigentlich vorgehabt, die Wand noch vor dem Einzug mit Wandpaneele zu verkleiden. Das hat wie ich finde- fast geklappt.

Nur eben etwas später 🙂

Und so sieht die fertige ‚Toilettenecke‘ nun aus:IMG_2092

 

Auf der gegenüberliegende Seite ist ein selbstgebautes Regalschränkchen eingezogen. Darin (oder besser: hinter dem Leinenvorhang) lässt sich alles Mögliche von Spielzeug, Süßigkeiten, stinkenden Reithosen Seifen über Handtücher bis hin zum Fön und allerlei Mädchenkrams wunderbar verstecken.

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Den alten Handtuchhalter habe ich zufällig gefunden und direkt geweißelt aufgehängt.

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Als Vorhanghalter habe ich kurzerhand eine uralte Maurerkelle umfunktioniert und mit Kreidefarbe gestrichen.

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Hinter der Tür finden nun Handtücher ihre Besitzer oder umgekehrt..

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Auch der Waschbeckenunterschrank hat einen neuen Vorhang erhalten. Dahinter habe ich einen uralten Wäscheleinensack verstaut sowie ein kleines Regal eingebaut, sodass (sofern man sich erinnert, wo dieser eigentümliche Sack sich nun befindet) in unserem Bad nun wirklich keine schmutzigen Wäschestücke oder Gegenstände, die an Solche erinnern, herumliegen.

IMG_E2063(Nein, Bügeln ist nach wie vor nicht mein Thema…  oder wie war das gleich von wegen mehr Realität auf Blogs?)

Erinnert ihr euch? Wir hatten bis vor kurzem noch einen transportablen Shutter auf der Fensterbank stehen, der sah(!) so aus:

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Nun, solch lose Shutter sind grundsätzlich toll, wenn man super organisiert ist. Nicht so toll sind sie, wenn man bei sommerlichem Temperaturen vor einem Gewittersturm die Fenster aufreisst, aber während des Sturms vergisst, dass man davor eben diese großzügig geöffnet hat. Dann nämlich darf man die Einzelteile des Nachts im darunterliegenden Beet aufsammeln 🙂

Ausserdem war er entweder für tiefergelegte Fenster oder für Menschen mit Körpergröße >1,60 konzipiert wenn ihr wisst was ich meine. Kurz: Ich fand ihn im Nachhinein nicht ganz so praktisch (wenn man klein ist).

Aus diesem Grund haben wir nun auch im Badezimmer „echte“ Shutter der Marke Eigenbau installiert.:-)

Und wer Kitsch nicht liebt, scrollt am Besten gaaaanz schnell weiter 🙂

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..die Herzchen mussten irgendwie sein.. im Winter sieht das von aussen wirklich toll aus! (wer’s mag eben)

 

Unser Badewannenbereich ist weitestgehend gleich geblieben.

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So ihr Lieben, das war ein kurzer Einblick in unser Bad mit Wandpaneele. Die ein oder andere Idee habe ich noch und die nächsten Flohmärkte kommen bestimmt, ein klein bisschen geht noch, oder? 🙂

Ich wünsche euch und euren Familien einen guten Start in die neue Woche.

Eure Stephanie

Allgemein · Design · DIY · Innenausbau · Wandvertäfelung

Unsere Wandpaneele I

Hej ihr Lieben!

Ich hatte letzte Woche ganz fest versprochen, euch zu zeigen wie wir unsere Wandvertäfelung an die Wand packen. Et voila, hier kommt Teil 1.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

Ein Schwedenhaus oder ein Haus im New-England-Stil wird immer ein bisschen origineller oder wohnlicher, wenn es innen noch zusätzlich mit einer Wandvertäfelung ausgestattet ist. Diese kann quer- oder längsverlaufend angebracht werden, es gibt verschiedene Fräsungen, Breiten, Höhen, Farben, Abschlüsse… ach, der Fantasie und dem Geldbeutel sind so gut wie keine Grenzen gesetzt. 🙂

Wir haben uns im Petterhus für Längspaneelen in der echt schwedischen Optik, der Pärlspont-Paneele, hierzulande als sogenannter „Sachsenstab“ bezeichnete Fräsung, entschieden.

 Im Grunde ist „Wandpaneele“ eigentlich ganz einfach und wirklich kein Hexenwerk – aber sehr zeitaufwändig. Ja! Ihr habt richtig gelesen.

Willkommmen also auf dem Boden der Tatsachen. Nix Glitzer, nix „mal schnell“, Paneele dauert ein bisschen.

Bevor es jedoch losgehen kann, müsst ihr nur ein paar Entscheidungen treffen, dann ab in den nächsten Baumarkt und los geht’s!

Wandpaneele im Schwedenhaus geht also so:

Erstmal besorgt ihr euch im Baumarkt eures Vertrauens folgende Dinge – alternativ könnt ihr natürlich auch in eurem Werkzeugfundus stöbern:

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  • Akkuschrauber
  • Wasserwaage
  • Feile für die Schnittkanten
  • Schraubenzieher
  • Spannungsprüfer
  • Bleistift oder irgendeinen anderen tollen Stift
  • Rechteckleisten
  • Winkelleisten
  • Wandpaneele
  • Holzschrauben (wir haben 3,0 x 20mm verwendet)
  • Profilbrettkrallen
  • Gehrungswinkel und Säge
  • Lochsäge, um eventuell vorhandene Steckdosen auszusägen
  • kleine Nägelchen oder Holzleim (je nachdem wie ihr die Leisten befestigen möchtet)
  • Acrylfarbe und ggf. Grundierung
  • ggf. Kanthölzer für eventuelle Konterlattung

Hier habe ich die Leisten für euch nochmal genauer beschriftet, alle die hier Abgebildeten sind im Baumarkt in verschiedenen Größen erhältlich.

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Bevor ihr jedoch euren lokalen Baumärkten einen Besuch abstattet, müsst ihr allerdings folgende Entscheidungen treffen:

1. Welche Art der Wandpaneele möchten wir?

Es gibt zwei mehr oder wenige gängige Fräsungen, die ihr mit ein bisschen Glück und Recherche in verschiedenen Baumärkten finden könnt.

Das ist zum Einen der sogenannte Sachsenstab. Diese Fräsung haben wir direkt über Rörvikshus bezogen, ich habe aber schon gehört, dass sie in einigen nördlich gelegeneren Baumärkten oder Shops zu bekommen sei.

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Zum anderen gibt es diese normale Nut-und Feder Paneele. Diese bekommt ihr eigentlich in fast allen Baumärkten.

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2. Wie soll die Wandvertäfelung im oberen Bereich abschließen?

In einigen Räumen haben wir uns für einfache Abschlüsse durch Rechteckleisten entschieden.img_2632

In unserem Bad hingegen haben wir die etwas aufwändigere Variante gewählt. Diese bietet sich an, wenn keine höheren Schränke an die Wand gestellt werden müssen. Hier könnt ihr auch nochmal gut die Pärlspont-Paneele erkennen.

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Mal abgesehen von der Farbe welche ihr für eure Paneele verwenden möchtet, dürft ihr euch nun noch ganz kurz Gedanken darüber machen:

3. Soll die Wandpaneele hinter oder auf die Fußbodenleisten?

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Wir haben uns für Letzteres entschieden und es gefällt mir richtig gut.

Ich hoffe, ich konnte euch einen kurzen Einblick in die fabelhafte Welt der Paneelen gewähren und freue mich, euch bald im zweiten Teil wiederzusehen.

Bis ganz bald,

 

Eure Stephanie

Allgemein · Garten

Eine Hecke für das Lille Petterhus

Hej hej,

ein bisschen verspätet aber gerade noch rechtzeitig wünsche ich euch und euren Lieben alles Liebe im neuen Jahr!

Eben gerade war noch Weihnachten und schwupps! bin ich geistig schon im Frühjahr bei der Gartenplanung. Ich bin schon am Planen und überlegen, welche Pflanze ich wohin setzen möchte und kann es kaum erwarten, die ersten größeren Projekte umzusetzen. Nun heisst es allerdings noch ein bisschen Geduld zu üben sowie einige der Arbeiten im (!) roten Schwedenhaus noch schnell zu erledigen. Das Projekt „Elternbad“ ist nun fast geschafft und ich freue mich riesig, euch das Ergebnis bald zeigen zu können.

Aber jetzt bin ich schon ein bisschen aufgeregt, weil ich euch unbedingt unsere Hecke zeigen wollte. Streng genommen gibt es keinerlei Grund dafür, denn es gibt nichts unspektakuläreres als unsere Hecke:-)

Letztendlich haben wir uns für eine klassische Hainbuche- naturnah und so – entschieden und werden sie noch mit zwei Rosenwänden als Sichtschutz auflockern.

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 Leider können wir nur einen Teil des Gartens bepflanzen, weil wir immernoch(!) an einer Baustraße wohnen und wir nicht einzäunen dürfen (oder sollen) bis die Straße gebaut ist. So haben wir den Garten das Gärtchen einfach von Matsch, Schotter und verwahrlostem Gemeindeland getrennt und öffnen zu gegebener Zeit den Zaun zur Straßenseite, um dann den Garten vollständig anzulegen.

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The Fairy trotzt dem Winter…

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An der Süd-Ost Seite des Petterhus hatte ich letztes Jahr hochmotiviert und – wer liest schon Gartenratgeber?- ein Staudenbeet angelegt. Ohne Bewässerungsanlage würde ich bei weiteren Sommern wie dem Vergangenen mit der Gießkanne in der Hand meinen Tag dauerhaft im Beet verbringen. Mit Bewässerungsanlage würde ich mir überlegen müssen, wie ich es rechtfertigen kann, Unmengen an Trinkwasser auf meine Planzen zu kippen, während irgendwo auf unserem Planeten Kinder aufgrund des Wassermangels Not leiden.

Also habe ich mich entschieden, die in meinem Garten dürstenden Blümmelchen durch etwas resistentere Artgenossen zu ersetzen. In diesem Sinne konnte der Satz „Nur die Harten kommen in den Garten“ gewissermaßen adäquat umgesetzt werden.

Die pflegeleichte Salbeistaude harmoniert super mit meinen wassersparenden Rosen und liebt noch dazu die Sonne..sie dürfen bleiben.

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In den kommenden Monaten werden nebst einigen Bäumchen und Sträuchern also auch verschiedene Ziergräser, Schleierkraut, noch mehr Rosen, Lavendel, Salbeistauden und Disteln (wusstet ihr, dass die Distel Staude des Jahres geworden ist?) ums Petterhus ihre Plätzchen finden. Sie kommen mit dem Wasservorrat aus unserer Zisterne aus und ich darf meinen Garten genießen und muss nicht ‚gießkannenschwingenderweise‘ meine Tage im Beet verbringen. Das klingt doch nach einem Plan, oder?

Bevor ich es vergesse: Einige von euch ganz lieben Leserinnen und Lesern haben mich über meine Instagramseite angeschrieben und gefragt, ob wir unsere Wandvertäfelung selbst bauen und wenn ja, wie das denn bitteschön funktioniert. Das ist gar nicht schwer und wenn ich das kann, könnt ihr das auch! Schaut beim nächsten Mal rein, da erkläre ich es euch:-)

Bis ganz bald

Eure Stephanie

 

Allgemein

Zwischen den Jahren…

…schwebt man finde ich..

..befindet sich im zeitlichen ‚OFF‘. Der Kalender fürs nächste Jahr erfreut sich meist jungfräulicher Leere (so verhält er sich bei mir jedenfalls) und bis einschließlich 1. Januar empfinde ich auch nicht unbedingt das dringende Bedürfnis, daran etwas Grundlegendes zu ändern. Ich genieße die Stille und wappne mich für das Kommende.

Ihr Lieben,

wie geht es euch?

Ich hoffe, ihr hattet entspannte und schöne Feiertage mit euren Lieben.

 Tjaaaaa…ich hatte euch Bilder vom weihnachtlich-winterlichen Petterhus versprochen und will sie euch nicht vorenthalten. Zu gern hätte ich sie euch etwas früher gezeigt, aber Herr Murphy und sein Gesetz sorgten dafür, dass neben einigen anderen wichtigen Utensilien im Petterhus auch mein Arbeitsequipment wegen eines fahrlässig verursachten Schadens meinerseits (streng genommen war also Herr Murphy gar nicht schuld) irreversibel zerstört wurde. Somit bin ich technisch zeitverzögert unterwegs.

Aber los geht’s!

Den Adventskalender für die Kinder war dieses Jahr weitestgehend plastikfrei- und selbstgenäht. An die Säckchen hatte ich ganz kleine Glöckchen angbracht und die Kinder liebten es!

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Ich mag natürliche Weihnachtsdeko ohne viel Schnick-Schnack, die Sterne haben wir mit Natronteig selbst ausgestochen. Das kann ich nur empfehlen. Der Teig ist viel viel heller als Salzteig und auch wesentlich bruchfester.

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Bis auf ein paar Zweige und Kerzen habe ich mich auch dieses Jahr zurückgehalten..

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Im Sommer habe ich mir einen kleinen Haferstrauch geschnitten, ihn über Kopf trocknen gelassen und konnte ihn nun an unsere Veranda anbringen.

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Auch auf der Veranda blieb es relativ natürlich. Die Moosbäumchen habe ich ganz schnell selbst gebunden und sie halten wirklich ewig.

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Und auch die Porch hat ein Winter-Weihnachtskleid bekommen 🙂

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Die verbleibenden Tage der Ferien heisst es im Petterhus noch einige Projekte voranbringen, im Garten gibt es Neuigkeiten und fertige Pläne im Kopf und auch im Elternbad haben wir einiges verändert und fleißig Bilder gemacht.

Ich wünsche euch noch eine schöne Zeit im schwindenden Jahr 2018 und alles Liebe für Euch und Eure Lieben in 2019!

Bis ganz bald,

Eure Stephanie

Allgemein · DIY

Das Petterhus wird grün II

Hej Hej!

Seid ihr auch schon so im Adventsfieber wie ich? Ich freue mich schon sehr auf die kommenden Adventswochenenden; ein klein wenig Winter-Weihnachtsstimmung ist nun auch im Lille Petterhus eingezogen, das zeig ich euch aber beim nächsten Mal.

Heute wollte ich euch doch noch schnell unsere umgesetzten Vorsätze zur Plastik- und Müllreduktion zeigen. Letzte Woche haben wir uns ja überwiegend im Bad getummelt, heute nehme ich euch mit in die Küche.

Dort sucht man Alu- oder Frischhaltefolie vergebens. Auch die mehrheitlich aus Kunststoff bestehenden Küchen- und Haushaltsartikel eines US-amerikanischen Unternehmens habe ich verbannt. Stattdessen verwende ich nur noch Behältnisse aus Glas, Keramik oder guter alter Emaille.

Die Schüsseln, welche von sich aus ohne Deckel daherkommen, habe ich kurzerhand mit adretten, selbst genähten Häubchen versehen:

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Dazu habe ich einfach beschichteten Baumwollstoff  (vielleicht geht auch eine ausgediente Wachstischdecke) und große Stoffreste verwendet:

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Alles bleibt schön frisch und im Sommer werden unliebsame Tierchen ferngehalten.

Die Petterhuskinder futtern zwar ihre Pausenbrote mittlerweile aus Edelstahldosen (die gibt es sogar mit der Möglichkeit, den Namen eingravieren zu lassen, also stylo auch für Kids!) aber wenn doch mal „Not am Mann“ ist, verwenden wir statt Butterbrotpapier oder auch zum Verpacken von angeschnittenem Obst und Gemüse ganz wunderbare, handgefertigte (natürlich nicht von mir) wiederverwendbare Wachstücher, schaut mal:

Sie sind auch wirklich ganz praktisch, um Schüsseln abzudecken:

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Zum Spülen verwende ich ich ausschließlich Baumwolltücher, meist aus mehr oder weniger großen Manufakturen. Sie sehen nicht nur viiiiel schöner aus, sondern verlieren auch kein Mikroplastik beim Abwasch.

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Wo wir gerade beim Abwasch sind: Diese hässlichen Schrubberbürsten aus Plaste sind auch ausgezogen. Allerdings war ich ein Deko-Opfer:

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Diese Bürsten sind zwar aus Holz, was aber nicht zu übersehen sind die Plastikbürsten und auch dieser nette Plastikring. Schande auf mein Haupt (oder Asche??!), beim nächsten Mal wird es besser. ABER – und jetzt passt mal gut auf:

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Darf ich vorstellen: Frau Luffa-Gurke wohnt nun bei uns. Herr Plastikschwamm mit seinen Plastikfusseln musste leider in die Tonne ziehen.

Sie ist wirklich sehr vielseitig, aber hauptsächlich verwende ich sie als Ersatz für den klassischen Spülschwamm. Man kann sie (also nicht das ganze Ding, nur eine Scheibe davon) zur Reinigung auskochen, in die Waschmaschine oder in die Spülmaschine packen und wenn sie ihre Schuldigkeit getan hat, hat sie nichts dagegen, wenn sie im Biomüll landet.

Ach, und bevor ich es vergesse. Wisst ihr auf was ihr getrost verzichten könnt? Der Klarspüler hat – wie ich finde – keine Daseinsberechtigung in unseren Spülmaschinen, denn es gibt einen wunderbaren Ersatz. Ich mache ihn seit einiger Zeit selbst und ich bin wirklich pingelig, was die Klarheit unserer Gläser betrifft. Probiert es mal aus, es funktioniert wirklich! Dazu benötigt ihr:

  • 300 ml klaren Alkohol (mindestens 40-prozentig, von der letzten Party oder dem Discounter)
  • 80 g Zitronensäure in Pulverform (das geht einher mit Papierverpackung)
  • 200 ml Wasser
  • eine Glasflasche (500 ml bietet sich an 🙂 )

Das kippt ihr schön zusammen und schüttelt es, bis sich die Zitronensäure aufgelöst hat. Wenn ihr, wie ich, keine Lust habt, ewig zu schütteln, dreht es ein paar Mal auf den Kopf und gebt der Zeit die Möglichkeit, alles Weitere zu erledigen. 😉

IMG_2579Eure Plastikflasche müsst ihr nicht direkt wegwerfen, vielleicht könnt ihr sie wiederverwenden?

Das „Giftigschild“ fand ich übrigens für die Petterhuskinder etwas abschreckender als den schnöden Begriff “ Klarspüler“. Ich bin ein großer Fan von klaren Ansagen und ‚Giftig‘ versteht bei uns einfach jeder .:-)

Leider fällt es mir schwer, eine passende Überleitung zum nächsten Punkt zu finden, deswegen lasse ich sie einfach weg und fange so an:

Passend zur Jahreszeit haben einige von uns schon sehr mit Schnupfennasen zu kämpfen. Hierfür gibt es eine gleichsam ideale wie einfache Lösung für das Plastikproblem:

Die Ta-Tü-Ta

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Oder auch TaschenTücherTasche.

Ich habe Unmengen an Stoffresten, die nun einen neuen Bestimmungszweck erfüllen konnten. Tatsächlich sind diese Täschlein ein ideales Näh-Anfängerprojekt.

Die Taschentücher stammen aus einer plastikfreien, recycelten Papierbox aus dem Drogeriemarkt, sogar dem grössten deutschen Drogeriekonzern in Europa. 🙂

Vielleicht habt ihr ja Lust bekommen, einige Ideen bei euch umzusetzen, ich wünsche euch viel Spaß dabei!

Ihr Lieben, das war’s für heute schon, bis ganz bald.

Eure Stephanie