Allgemein

SIY- Shabby it yourself

Hej da draußen! Heute gibt es keine News aus unserem roten Schwedenhaus. Nur indirekt:-)

Kennt ihr das? Ihr habt gewisse Möbel in Euren Räumen weil man die nun eben mal hat, aber gefallen tun sie Euch nicht richtig, sondern sie sind „einfach nur da“. So ging es mir mit unseren Nachtschränken. Irgendwie spießig, und überhaupt häßlich. Weg damit, raus, igitt bäh! So lebten wir jahrelang ohne Nachtschränkchen mit Kinderbücherstapeln als Ersatz- ungleich weniger häßlich. Und irgendwie auch gar nicht so praktisch. 🙂

Neues Haus, neues Glück – neue Schränkchen!

Sie haben wohl einige Jahre auf dem Buckel, offensichtlich ein bewegtes Leben hinter sich, sind an den Innenseiten sogar mit Sütterlinschrift bestückt und fristeten ein tristes Dasein in einem dunklen Eck eines Speichers, bis sie mir über den Weg liefen.

Und hier sind meine Schätzchen:IMG_0734

Hinz und Kunz 🙂

Leider habe ich versäumt, sie vor meiner „Behandlung“ zu fotografieren.

Ich hatte sie zuerst abgeschliffen. Eigentlich muss man das wenn man Kreidefarben verwendet nicht, aber ich habe das Gefühl, dass die Farbe trotzdem besser auf geschliffenem Untergrund hält.

Dann habe ich die beiden Putzigen mit einer Grundierung grundiert vorbehandelt. Dabei ist es wichtig, dass ihr eine Grundierung mit Sperrwirkung (Holzisoliergrund) verwendet. Sonst kann es passieren, dass ihr später gelbe Flecken auf euren guten Stücken seht. Und das ist wirklich ärgerlich. Ich habe es im Selbsttest ausprobiert, man kann so oft drüberpinseln wie man will. Sie kommen wieder. Ganz sicher.

 Ich habe einen farblosen Isoliergrund von Yellowchair für die Innenseiten verwendet und für die später weißen Flächen habe ich einen weißen Isoliergrund vom Baumarkt verwendet. Ich mag einfach weißen Isoliergrund lieber. Irgendwie sehe ich besser, wo ich schon gepinselt habe und wo nicht.

Nachdem beide Grundierungen getrocknet waren, habe ich die Schätzchen mit der Kreidefarbe von Yellowchair gleichmäßig, aber kreuz und quer bepinselt. Wegen ‚Shabby chic‘ und so.

Es gibt noch andere Hersteller von Kreidefarben, aber meine Farbe habe ich von der lieben Dunja von Nähzimmer mit Herz. Dort konnte ich mir die Farben in natura ansehen und hatte gleichzeitig noch ein paar Tipps in der Tüte 🙂 Für meine nächsten kleinen Projekte möchte ich aber gerne noch andere Hersteller ausprobieren und wenn ihr mögt, berichte ich euch gern darüber. Nicht, dass ich Yellowchair nicht klasse fand, aber ich habe gerne die Vergleichsmöglichkeit.

Anschließend gabe es eine Ladung Wachs. Ich habe farbloses Wachs von Yellowchair bei Schränkchen eins verwendet. Bei Schränkchen zwei verwendete ich Chalkpaint Wax von Annie Sloan.

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Und wisst ihr was?

Es machte für mich keinen Unterschied. Beide werden mit einem speziellen Pinsel einmassiert (nur gaaaanz wenig Wachs) und im Anschluss mit einem sauberen, fusselfreien (na klar!) Tuch poliert.

Um dem Ganzen noch ein bisschen „Shabby“ Style zu verleihen und um die Oberfläche zu glätten, kann man – muss man aber nicht – nochmal die Oberfläche mit Schleifpapier bearbeiten. Ich habe 240er verwendet, ich glaube, es wäre weniger arbeitsintensiv mit 220er Papier. Je nach gewünschtem Effekt.

Et voila:

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Entschuldigt bitte die Bildqualität- ich arbeite dran;-)

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Anschließend gab es noch einmal eine dünne Wachsschicht als ‚finish‚ und fertig!:-)

Und so werden noch viele andere Stücke aufgehübscht in unser Lille Petterhus mit uns einziehen.

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Macht es gut, lasst Euch vom Wetter nicht die Laune verderben und genießt die Osterfeiertage mit Euren Lieben!

Eure Stephanie

 

Allgemein · Heizung

Unsere Heizung – oder wie es warm wird im Petterhus

Hej! Der Frühling macht eine kurze Verschnaufpause und wie ich finde, ist das der passende Moment, um Euch über unsere Heizung zu berichten. Grundsätzlich ist das ja gar nicht so mein Thema. Heizung und so. Da aber diese Dinger auch nicht immer optische Highlights darstellen und gerne mal viel Platz im Innen- und Außenraum benötigen, war es nun doch plötzlich gar nicht mehr so uninteressant für mich.

Wir haben uns sowohl im Erd- als auch im Obergeschoss für Fußbodenheizung entschieden. Auch wenn uns sehr wohl bewusst ist, dass die Vorlaufzeit etwas länger ist, und ein Kinderzimmer vielleicht nicht so schnell warm ist wie es der kleine Bewohner hin und wieder wünscht. Umgekehrt befinden sich kleine Menschen überwiegend bodennah und somit werden kleine Füße nun doch schneller warm als bei konventionellen Heizungen, diese scheiden bei mir jedoch schon aus rein optischen Gründen aus. Ganz zu schweigen von der Reinigung der Heizkörper.. Brrrrrr..

Um es in den Badezimmern dann auch richtig kuschelig zu haben, werden wir hier mit elektrischen Handtuchwärmern kombinieren. Da diese ja nur zusätzlich zum ohnehin schon warmen Bad zuheizen, hält sich der zusätzliche Stromverbrauch dann sehr in Grenzen. Eine zusätzliche Warmwasserleitung für drei Heizkörperchen im Haus fand ich irgendwie suspekt.

Außerdem wollten wir eine kleine Heizung.  Nicht so ein Riesenteil. Mit wenig Rohren drumherum. Ich hatte nämlich ein kleines „Heizungstrauma“ nachdem ich in einem Haus eines anderen Schwedenhausanbieters eine Luft- Wärme-Pumpe gesehen hatte, die sooo viele Rohre hatte, dass nahezu der komplette HWR damit befüllt war. Dann wird aus einem Hauswirtschaftsraum im Nu ein Technikraum. Und was manch einem Mann womöglich Freudentränen in die Augen treibt, sorgt bei mir eher für akute Panikattacken.

Was auch gar nicht geht, zumindest für ein Schwedenhaus, oder wenigstens für ein Lille Petterhus, ist so ein – ich nenne es mal – „Außenpropeller“ der Heizung.

Nein. Das geht nicht. Niemals.

Unsere Heizung macht das nicht. Sie ist toll. Kaum größer als ein Kühlschrank und die paar Rohre, die oben an ihr dranhängen werden noch versteckt werden. Und kein „Außenpropeller“. Ich liebe sie jetzt schon, sie hat den wundervollen Namen

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Ok, das hässliche Pappding (drunter versteckt sich der Sicherungskasten) hätte man vorher abnehmen können, ich gelobe Besserung 😉

So Ihr Lieben, das war’s schon für heute. In den nächsten Tagen mache ich nochmal ausführlich Bilder von unserer Elektro – und fertigen Sanitärinstallation. Ich freue mich, wenn Ihr wieder dabei seid 🙂

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Habt’s fein, Eure Stephanie

Allgemein · Hausfarbe

Hurra!! Der erste Anstrich

Nach meinem letzten Beitrag über unsere Hausfarbe und der Erkenntnis, dass wir auch ohne das „Seelending“ wunderbar leben können, kann ich Euch nun reinen Gewissens von den Malerarbeiten am Petterhus berichten.  Zum Geburtstag unserer größten Tochter ging es los 🙂

Wir die Maler hatten Kaiserwetter !

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Begonnen wurde mit den weissen Elementen :

 

Das folgende Bild hat es in sich: Seht ihr diese Zwischenräume zwischen den Holzbalken? (klar seht ihr die…)

Hier stellte sich die Frage : Diese klitzekleinen Zwischenäume am gesamten Haus abkleben oder einfachheitshalber lieber rot anmalen?!

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Ich liebe ja Entscheidungen.

Intuitiv fand ich es total irre, diese wunderschönen Zwischenräume rot anzupinseln – auch wenn man  aus  „aus der Ferne“ angeblich den Unterschied nicht sehen kann.

Abkleben klang aber auch irgendwie bekloppt mühsam. Außerdem: Wenn ich mal ganz fest überlege, sehen wir im Normalfall unser Haus ja eher aus nächster Nähe und nicht so sehr oft “ aus der Ferne“, irgendwie..

Was nun?

Ich habe mich im Sinne des Pragmatismus entschieden: Die Zwischenräume durften bleiben und unsere armen Maler hatten die Ehre, sie mit klitzekleinen Pinselchen- auf meinen Wunsch ohne Abkleben – quasi „auszumalen“. Das Ergebnis ist nicht perfekt, aber kann sich sehen lassen. Auf diese Bilder müsst ihr aber noch bis zum Wochenende warten 🙂

Warum nicht abkleben? Ganz einfach: Die Maler hätten dafür einen Tag länger gebraucht. Dafür hatten diese nicht die Zeit und ich hatte irgendwie Angst, dass das Haus dann in Etappen gestrichen wird. Das wiederum hätte bedeutet, dass das Gerüst länger steht, und, und, und…

Weiter geht’s!

Die Almogen (das sind diese Profilleisten oben am Fenster) sind nun auch weiss…

Und das ist sie:

Die Farbe, die unsere beschauliche und für gewöhnlich ruhige Gemeinde in helle Aufregung versetzt:

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Hammer, oder?

 

Die Westseite

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Die Südseite

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Aber nicht nur an der Fassade gab es Veränderungen, auch im Inneren gibt es Neuigkeiten. So hat die Sanitärinstallation begonnen. Und der Elektriker hat während der „Steckdosen- und- Lichtschalterbesprechung“ große, nein allergrößte Geduld mit uns bewiesen.

In unserem Hauswirtschafts– Technikraum wurden sogar schon die ersten Wände wieder geschlossen und warten darauf, am Wochenende von uns gestrichen zu werden..

Und auch hier sieht man wieder, wie wichtig es ist, wenn die Gewerke mitdenken – ich wäre nie (niemals!) auf die Idee gekommen, die Wand vor der Heizungsinstallation zu streichen! (Nein, ich hätte in einigen Wochen fluchend davor gestanden, und mich gefragt, wie die blöde Farbe nun hinter die Heizung kommt, ohne dass es unmöglich aussieht).

Ihr seht, es gibt wahnsinnig viel zu tun, aber ganz sicher halte ich Euch mit neuen Bildern auf dem Laufenden und freue mich, wenn ihr wieder vorbei schaut.

Ein sonniges Wochenende, bis ganz bald! Eure Stephanie

 

Allgemein · Hausbau · Wandaufbau

Woche 2 bis 4

Ruhe im Petterhus. Unser Aufbauteam hat uns verlassen, um andere Schwedenhausbesitzer glücklich zu machen. Seltsam. Irgendwie hatte ich ein bisschen das Gefühl, sie gehören zum Petterhus dazu, sodass sich nun in der Stille des Hauses ein wenig Wehmut breit macht …Macht’s gut Jungs! Ihr seid toll!

In der zweiten Woche wurde begonnen das Dach zu decken, die Innenwände wurden gebaut und auch unsere geliebte Veranda wurde nun zur Realität.:-) In der dritten Woche wurde das Dach fertig gedeckt und alle Innenwände einseitig geschlossen sowie der Dachstuhl vollständig gedämmt.

Auch wir waren auch nicht untätig.  So haben wir doch zwischenzeitlich tatsächlich ein kleines Küchenträumchen ins Leben gerufen!

Ich freue mich wahnsinnig, es euch bald präsentieren zu können 🙂

Jetzt will ich Euch die Bilder der letzten Wochen aber nicht vorenthalten:

Eine Unsere Veranda entsteht…

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Das Obergeschoss..die beiden West-Kinderzimmer

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Hier könnt ihr gaaaaanz links am Bild den Wandaufbau sehen..

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…und hier die Spanplatten, Gipsplatten sowie das Dämmmaterial für die Wände..im Ostkinderzimmer

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Unser Flur im Obergeschoss nach Westen..

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..nach Osten..

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…nach unten 🙂

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Einmal Dachboden bitte 🙂

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Hier sind echte Badplanungsprofis am Werk… mangels Waschbeckenunterschrank muss schnell die Dammüng herhalten…

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..und fertig ist das Bad mit T-Lösung 🙂 Das Dämmaterial rechts in der Nische entspricht in diesem Fall unserer Badewanne..

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Hier könnt ihr nochmal den einseitigen Innenwandaufbau im Detail sehen.  Beim Schwedenhaus geht das so:

Außen befinden sich entweder Fermacell- oder Gipsplatten, dann kommt eine Spanplatte, darauf dann die Dämmung und darauf wiederum die Spanplatten sowie Gips oder alternativ Fermacell in den Bädern und  dem Hauswirtschaftsraum. Erst im Anschluss an die Elektro- und Sanitärinstallation werden die Wände vom Trockenbauer final geschlossen werden.

 

Kommende Woche wird es wieder trubelig im Lille Petterhus. Unsere Heizung kommt, die Sanitär – und Elektroinstallation beginnt und – unser Schwedenhaus bekennt (noch mehr) Farbe :-).

Ich wünsche Euch ein sonniges Wochenende!

Liebste Grüße Eure Stephanie

 

 

Allgemein · Hausfarbe

Rot, Röd, Faluröd

Seit Beginn des Hausaufbaus wurden wir oft gefragt: Bleibt das so?!

Die Antwort lautet: ‚ Jein‘.

Nein.

Natürlich werden wir nicht (!) unser Haus mit irgendwelchen Platten versehen, um es dann ‚ordentlich‘ zu verputzen.

Kreative Idee übrigens. 🙂

Ja. Das Petterhus bekommt noch einen „echten“ Anstrich.:-)

Unser Haus wurde im Werk in Rörvik rot grundiert und bekommt hier vor Ort seine eigentliche Farbe. Und wie auch unser Petter, so ist die zukünftige Farbe unseres Schwedenhauses ebenfalls direkt aus Schweden. Wir haben uns übrigens für das traditionelle Falunrot entschieden.

In Schweden sagt man ja, man gibt dem Haus beim Streichen seine Seele mit.

Oder so ähnlich.

Das fanden wir eine tolle Idee und dachten „Yes, we can!“.

Jetzt ist das mit dem Streichen eines Schwedenhauses aber so :

Grundsätzlich sieht so ein Haus auf den Plänen immer klein und putzig aus – das ändert sich aber schlagartig, wenn das „lille“ Petterhus in natura dann gar nicht mehr so „lille“ ist.

Außerdem ist das Holz eines Schwedenhauses nicht vergleichbar mit dem „Gartenhäuschenholz“  in unserer aller Vorgärten. Es ist sägerauh.

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Hier kann man sehen, dass die Oberfläche nicht geschliffen wurde

Nicht fein säuberlich glatt wie wir es kennen. Sondern so, dass die Farbe auch schön lange drauf bleibt und nicht nach ein paar Jahren wieder abblättert. Schließlich wollen wir erst in 12-15 Jahren wieder streichen.

Wie ein herkömmliches Steinhaus im Übrigen auch. 😉

Beim Streichen funktioniert also nicht die herkömmliche Methode „Farbe drauf und Tschüß“, sondern die Farbe muss mit viel Liebe und vor allem Kraft in das Holz eingearbeitet werden.

Ok, das mit der Liebe könnt ihr weglassen.

Und man kann nicht heute ein bisschen Giebel und morgen ein bisschen Giebel streichen, sondern das Ganze muss Zacki- Zacki gehen. Sonst wird es fleckig.

Das gestaltet sich zu zweit – bei allem Optimismus – dann doch schwierig.

Die Schweden – habe ich irgendwo gehört – laden angeblich zum Streichen gaaaanz viele Freunde ein und machen ein Event draus. Das kann man jetzt so machen. Muss man aber nicht.

Ich habe mir unser Haus, das Holz, die Farbe und vor allem das hohe Gerüst mal ganz genau angesehen, habe mir kurz vorgestellt, wie es sein wird wenn nach 23 Minuten hingebungsvollen Streichens mein Arm brennt, während im Hintergrund unsere 3 Kinder Zeter und Mordio schreien und habe beschlossen :  Beim Malern zusehen kann auch nett sein.:-)

Ich tauche auch gerne mal den Pinsel in die Farbe. Fürs schöne Foto und so.

Mal ehrlich. Ihr Schweden. Ihr seid wirklich tolle Menschen, euer Land ist wunderschön. Ich liebe eure Natur, eure Gastfreundschaft. Stockholm ist ein Traum. Aber das mit dem Seelendings müsst ihr nochmal überdenken.

In diesem Sinne- ein geruhsames Wochenende, Eure Stephanie

Allgemein

Es tut sich was…

Blumen

…im Petterhus. Auch wenn es von draußen nicht sichtbar ist. 🙂

Deswegen habe ich kurzerhand beschlossen, Euch diese Woche keine weiteren halbfertigen Petterhusbilder zu zeigen, sondern mich in Geduld zu üben und ein bisserl abzuwarten.

Dass ihr nichts sehen könnt, heisst aber noch lange nicht, dass nichts passiert:-)

Nein, nein, im Gegenteil! Unser Petterhus wird fleissig gedämmt und die Wände geschlossen, sodass wir es im Winter schön kuschelig haben wenn’s draußen friert.

Und glaubt mir- bei uns oben auf dem Hügelchen vor Mainz ziiiiiieht es wie verrückt!:-)

Das tolle an Rörvikshus ist ja, dass wir auch jetzt noch die Möglichkeit haben, ein klein wenig an den Wänden zu ändern. Natürlich nicht an den tragenden Wänden – unser Petterhus soll ja nicht umfallen.  Aber wenn der Bauherrin einfällt, dass zu wenig Platz für ein „Dekoregal“ vorhanden ist, muss die Tür samt Wand eben ein bisschen verschoben werden. Ist doch klar, oder ?

In diesem Sinne nochmal ein großes Dankeschön an Thomas, Matthias, Heiko, Stefan und Julian, die meine Änderungen und mein Gesabbel mit allergrößter Geduld ertragen haben. Ihr seid die Allerbesten!!

Auch wir Bauherren sind natürlich beschäftigt. Nicht nur mit Wänderücken.

Vor allem die Küche raubt uns Nerven, aber ich glaube sie hat es irgendwann verdient, einen eigenen Blogeintrag zu erhalten.

Die Badplanung ist fast abgeschlossen; doch noch lange nicht die Frage beantwortet, „wo welche Fliesen und wenn ja, wieviele?“  Dass ich Fliesen nicht unbedingt um mich herum brauche, wissen ja einige fleißige Leser von euch bereits – aber : auch hier könnte es sein, dass wir bald eine Entscheidung treffen könnten, nein  vielmehr müssen. Denn irgendwann soll unser Schwedenhaus auch mal fertig werden, oder? Bis dahin,

habt’s fein, Eure Stephanie

 

Allgemein · Hausbau

Aufbautag 4 bis 7

Hej ihr Lieben!

In den vergangenen Tagen ist wieder viel passiert. Nach den sintflutartigen Regenfällen in den letzten Tagen sind wir heilfroh, dass unser Dach nun wirklich dicht ist.

Dazu wurde – begleitet von Regen und Sturm – der Dachstuhl errichtet.

Das geht so:

Auf den Dachstuhl wurden Spanplatten aufgebracht, und auf diese wiederum kommt dann die Dachpappe, die mit einer Verlattung fixiert wird. Zum Schluss gibt es die Dachsteine on top und fertig ist das Schwedenhausdach.

Ich hoffe, ich habe das korrekt und verständlich dargestellt;  zum besseren Verständnis kommen hier unten mal ein paar Bilder 🙂

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Sieht auch aus der Ferne schön aus, oder?

Meine Lieblingsfenster 🙂

 

Hier könnt ihr sehen, wie die Spanplatten angebracht werden. Die Querlattung gibt dem Ganzen die nötige Stabilität:

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Hier kommt die Dachpappe

 

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Die Folie war zum Schutz vor dem Regen – ok, sieht gerade nicht soooo regnerisch aus, ich geb’s zu 😉

 

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Ich finde, es sieht auch so schon toll aus 🙂

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Durch das letzte Tief wurde anschließend hauptsächlich im Inneren unseres Schwedenhauses gearbeitet. Der Boden zwischen Erdgeschoss und Obergeschoss wurde vorbereitet.

Und das geht so: Unterhalb der Balkenlage wurde eine weisse Folie angebracht, darüber kam dann zwischen die Balkenlage eine Schicht Steinwolle, und anschliessend etwas Luftraum, bevor über der Balkenlage die Spanplatten angebracht wurden.

Auch hier gibt es für Euch zum besseren Verständnis ein paar Bilder.

Hier unten seht ihr die weisse Folie und unseren Kamin. Ursprünglich wollten wir eigentlich mehr Platz hinter dem Kamin, um unser Holz dekorativ lagern zu können. Das hat sich nun aber nicht ergeben, was aber gar nicht tragisch ist, denn im nachhinein hätte mir der Ofen dann doch zu sehr im Raum gestanden.

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Oben: Die Balkenlage zwischen Erdgeschoss und Obergeschoss

Wahnsinn, wieviel Materieal noch verbaut werden muss, oder?

Unten: Die Steinwolle zwischen der Balkenlage und die Spanplatten.

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Während das Montageteam weiter fleissig arbeitet und die Materialstapel von Tag zu Tag kleiner werden, laufen die Planungen für den Innenausbau weiter. Gerade die Küche und das Bad ist nach wie vor ein großes Thema für uns.

Auch darüber werde ich Euch in den nächsten Wochen weiterhin berichten und freue mich, wenn ihr bald wieder vorbeischaut.

Ich wünsche euch noch ein sonniges Wochenende,

Liebe  Grüße, Stephanie